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117 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Hessen · Schwalm-Eder-Kreis

Photovoltaik in Fritzlar

Solaranlagen
1.682 Anlagen
Installierte Leistung
26,5 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,83 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

1.682 Anlagen mit 26,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Fritzlar?

Fritzlar, Landkreis Schwalm-Eder-Kreis in Hessen kommt mit Stand 2026-10-27 auf 1.682 Solaranlagen und 26,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 14.493 Einwohner sind das 1,83 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Fritzlar liegt damit 17 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 27 Regionen in diesem Umfeld belegt Fritzlar damit Platz 20 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 6,0 MW, das entspricht etwa 23 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 35 % und eine mittlere Anlagengröße von 16 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,83

kW
▲ +17 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,0

%

588 Speicher bei 1.682 Anlagen

Installiert

26,5 MW

Zubau 12 Mon.

6,0 MW

+23 %

Solaranlagen

1.682

Einwohner

14.493

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Fritzlar?

Segmentierter PV-Zubau in Fritzlar — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Fritzlar setzt weiter auf Freifläche — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+4 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +4 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Fritzlar: 6.042 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224November 2025: 8 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 17 kWApril 2026: 16 kW, Vorjahr 17 kWMai 2026: 18 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 21 kWJuli 2026: 18 kW, Vorjahr 23 kWAugust 2026: 18 kW, Vorjahr 23 kWSeptember 2026: 24 kW, Vorjahr 15 kWOktober 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
079158November 2025: 73 kW, Vorjahr 96 kWDezember 2025: 88 kW, Vorjahr 151 kWJanuar 2026: 98 kW, Vorjahr 130 kWFebruar 2026: 54 kW, Vorjahr 83 kWMärz 2026: 65 kW, Vorjahr 120 kWApril 2026: 91 kW, Vorjahr 101 kWMai 2026: 87 kW, Vorjahr 96 kWJuni 2026: 157 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 84 kW, Vorjahr 158 kWAugust 2026: 44 kW, Vorjahr 86 kWSeptember 2026: 108 kW, Vorjahr 99 kWOktober 2026: 97 kW, Vorjahr 128 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0100199November 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 60 kWJanuar 2026: 199 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
02k4kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 839 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 3.796 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
108 151 kW +4 %
Heimsegment
2–30 kWp
91 1 MW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
2 199 kW —
Freifläche
Freifläche
2 4,6 MW —
Gesamt 204 6 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Fritzlar zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Fritzlar, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Fritzlar 159 Speicher mit zusammen 9,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 61,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +17 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+17 %
Anlagen
103
Kapazität
492 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+0 %
Anlagen
51
Kapazität
644 kWh
Ø/Anlage
12,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
3
Kapazität
133 kWh
Ø/Anlage
44,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
1
Kapazität
8,5 MWh
Ø/Anlage
8.466 kWh
Gesamt
Anlagen
159
Kapazität
9,7 MWh
Ø/Anlage
61,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Fritzlar im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Fritzlar 1,83 kW
Ø Schwalm-Eder-Kreis 2,16 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Fritzlar liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Fritzlar auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 35 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 588 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Fritzlar setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Fritzlar sind 1.682 PV-Anlagen mit zusammen 26,5 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Mit Platz 20 von 27 und 88 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Fritzlar zu den Vorreitern im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis. Bundesweit betrachtet steht Fritzlar überdurchschnittlich da. Die 1,83 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Fritzlar: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

15,8 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

35 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

204 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Fritzlar vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 68 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 10,7 kWp. 453 Balkonkraftwerke sind registriert, 108 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 35 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 204 neuen Anlagen in zwölf Monaten gehört Fritzlar zu den Orten mit hoher Ausbaudynamik: 417 Watt je Einwohner, 2,0-mal der Bundeswert, klar über dem Tempo Hessens. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 276 % beschleunigt.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Fritzlar?

34560

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Fritzlar — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Fritzlar gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.682 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 26,5 MW. Das entspricht 1,83 kW pro Einwohner.
588 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Fritzlar [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-fritzlar/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Fritzlar installiert?

In Fritzlar sind 26,5 MW PV-Leistung in 1.682 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 27 im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.493 Einwohner entspricht der Bestand 1,83 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Fritzlar im Vergleich da?

Mit 1,83 kW pro Einwohner liegt Fritzlar über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis belegt Fritzlar Platz 20 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Fritzlar?

In Fritzlar sind 588 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Fritzlar liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Fritzlar?

In den letzten 12 Monaten wurden in Fritzlar 6,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 204 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 417 Watt in zwölf Monaten, das 2,0-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Hessen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 23 Prozent – rund 23 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Fritzlar üblich?

Eine typische Dachanlage in Fritzlar hat 10,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.143 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 68 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Fritzlar stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 20 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 453 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Fritzlar?

Fritzlar liegt im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Schwalm-Eder-Kreis gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Fritzlar?

In Fritzlar entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 4,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 91 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Fritzlar?

In Fritzlar wurden in den letzten 12 Monaten 108 Balkonkraftwerke registriert (151 kW). Das sind +4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Fritzlar?

In Fritzlar wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (4,6 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Fritzlar?

In Fritzlar wurden in den letzten 12 Monaten 204 neue Solaranlagen mit insgesamt 6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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