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69 % vom Ø
Wachstumsregion
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Gemeinde in Bayern · Freising

Photovoltaik in Freising

Solaranlagen
2.797 Anlagen
Installierte Leistung
52,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,07 kW pro Kopf

31 % unter Bundesdurchschnitt

Wachstumsregion – 37 % der Gesamtleistung im letzten Jahr neu installiert

Wie viele Solaranlagen gibt es in Freising?

Freising (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 2.797 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 52,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 48.928 Einwohnern entspricht das 1,07 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Freising liegt damit 31 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 24 von 24 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 19,6 MW neue Leistung hinzu – rund 37 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 50 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 19 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,07

kW
▼ -31 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,4

%

1.410 Speicher bei 2.797 Anlagen

Installiert

52,4 MW

Zubau 12 Mon.

19,6 MW

+37 %

Solaranlagen

2.797

Einwohner

48.928

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Freising?

Segmentierter PV-Zubau in Freising — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Freising wird vom Freifläche-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +8 %
  • Heimsegment▲ +1 %
  • Gewerbe▼ -78 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Freising: 19.647 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01631November 2025: 14 kW, Vorjahr 11 kWDezember 2025: 9 kW, Vorjahr 13 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 10 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 17 kWMärz 2026: 28 kW, Vorjahr 16 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 22 kWMai 2026: 28 kW, Vorjahr 31 kWJuni 2026: 28 kW, Vorjahr 20 kWJuli 2026: 27 kW, Vorjahr 24 kWAugust 2026: 30 kW, Vorjahr 26 kWSeptember 2026: 20 kW, Vorjahr 17 kWOktober 2026: 11 kW, Vorjahr 14 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0179358November 2025: 196 kW, Vorjahr 211 kWDezember 2025: 202 kW, Vorjahr 147 kWJanuar 2026: 52 kW, Vorjahr 223 kWFebruar 2026: 62 kW, Vorjahr 188 kWMärz 2026: 107 kW, Vorjahr 202 kWApril 2026: 265 kW, Vorjahr 155 kWMai 2026: 177 kW, Vorjahr 159 kWJuni 2026: 166 kW, Vorjahr 150 kWJuli 2026: 179 kW, Vorjahr 239 kWAugust 2026: 358 kW, Vorjahr 163 kWSeptember 2026: 252 kW, Vorjahr 168 kWOktober 2026: 169 kW, Vorjahr 153 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
02k4kNovember 2025: 185 kW, Vorjahr 3.554 kWDezember 2025: 415 kW, Vorjahr 319 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 83 kWFebruar 2026: 80 kW, Vorjahr 347 kWMärz 2026: 196 kW, Vorjahr 250 kWApril 2026: 59 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 72 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWJuli 2026: 55 kW, Vorjahr 168 kWAugust 2026: 32 kWSeptember 2026: 50 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
03k5kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 1.999 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 3.742 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 5.298 kWJuli 2026: 5.081 kW, Vorjahr 629 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 196 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
191 238 kW +8 %
Heimsegment
2–30 kWp
194 2,2 MW +1 %
Gewerbe
>30 kWp
11 1,1 MW -78 %
Freifläche
Freifläche
9 16,1 MW —
Gesamt 408 19,6 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Freising zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Freising, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Freising 297 Speicher mit zusammen 2,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +19 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+19 %
Anlagen
207
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+2 %
Anlagen
81
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
5
Kapazität
169 kWh
Ø/Anlage
33,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
297
Kapazität
2,3 MWh
Ø/Anlage
7,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Freising im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Freising 1,07 kW
Ø Freising 2,42 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Freising hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Freising auf?

1.410 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Freising – eine Quote von 50 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Freising stehen bislang 2.797 Solaranlagen mit insgesamt 52,4 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 24 von 24 im Landkreis Freising: Freising liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Freising

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Freising: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

18,8 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

50 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

408 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Mittelstadt bringt Freising vor allem Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 68 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 9,7 kWp. Mit 767 Steckersolargeräten (191 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Freising angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Speicher gehören in Freising zum Standard: 50 % der Anlagen sind mit einer Batterie gekoppelt, deutlich mehr als die rund 40 % im Bund. Ein Angebot ohne Speicheroption wäre hier die Ausnahme.

Freising baut derzeit schneller aus als der Bund: 408 neue Anlagen mit 19,6 MW in zwölf Monaten entsprechen 402 Watt je Einwohner, das 1,9-Fache des Bundeswerts und etwa im Landestempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 142 % beschleunigt.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahlen gehören zu Freising?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Freising — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Freising gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.797 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 52,4 MW. Das entspricht 1,07 kW pro Einwohner.
1.410 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Freising [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-freising/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Freising installiert?

In Freising sind 52,4 MW PV-Leistung in 2.797 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 24 von 24 im Landkreis Freising. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 48.928 Einwohner entspricht der Bestand 1,07 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Freising im Vergleich da?

Mit 1,07 kW pro Einwohner liegt Freising unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Wachstumsregion" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Freising belegt Freising Platz 24 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Freising?

In Freising sind 1.410 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,4 % bezogen auf die Solaranlagen. In Freising ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 10 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Freising?

In den letzten 12 Monaten wurden in Freising 19,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 408 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 402 Watt in zwölf Monaten, das 1,9-Fache des Bundesdurchschnitts und etwa das Landestempo Bayerns. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 37 Prozent – rund 37 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Freising üblich?

Eine typische Dachanlage in Freising hat 9,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.888 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 68 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Freising stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 33 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 767 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Freising?

Freising liegt im Landkreis Freising im Bundesland Bayern. Im Landkreis Freising gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Freising?

In Freising entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 9 neuen Anlagen und 16,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 194 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Freising?

In Freising wurden in den letzten 12 Monaten 191 Balkonkraftwerke registriert (238 kW). Das sind +8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Freising?

In Freising wurden in den letzten 12 Monaten 9 Freiflächenanlagen zugebaut (16,1 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Freising?

In Freising wurden in den letzten 12 Monaten 408 neue Solaranlagen mit insgesamt 19,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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