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12 % vom Ø
Wachstumsregion

Gemeinde in Hessen · Frankfurt am Main

Photovoltaik in Frankfurt am Main

Solaranlagen
12.163 Anlagen
Installierte Leistung
140,5 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,19 kW pro Kopf

88 % unter Bundesdurchschnitt

Wachstumsregion – 26 % der Gesamtleistung im letzten Jahr neu installiert

Wie viele Solaranlagen gibt es in Frankfurt am Main?

Frankfurt am Main, kreisfreie Stadt in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 140,5 MW, verteilt auf 12.163 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 756.021 Einwohner sind das 0,19 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Frankfurt am Main liegt damit 88 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 36,9 MW, das entspricht etwa 26 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 48 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,19

kW
▼ -88 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,5

%

5.778 Speicher bei 12.163 Anlagen

Installiert

140,5 MW

Zubau 12 Mon.

36,9 MW

+26 %

Solaranlagen

12.163

Einwohner

756.021

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Frankfurt am Main?

Segmentierter PV-Zubau in Frankfurt am Main — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Frankfurt am Main wächst das Gewerbe-Segment am stärksten (+53 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+53 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +13 %
  • Heimsegment▲ +22 %
  • Gewerbe▲ +53 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Frankfurt am Main: 36.916 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
094188November 2025: 79 kW, Vorjahr 68 kWDezember 2025: 70 kW, Vorjahr 60 kWJanuar 2026: 52 kW, Vorjahr 68 kWFebruar 2026: 82 kW, Vorjahr 86 kWMärz 2026: 167 kW, Vorjahr 135 kWApril 2026: 175 kW, Vorjahr 134 kWMai 2026: 188 kW, Vorjahr 145 kWJuni 2026: 161 kW, Vorjahr 167 kWJuli 2026: 171 kW, Vorjahr 170 kWAugust 2026: 172 kW, Vorjahr 158 kWSeptember 2026: 132 kW, Vorjahr 123 kWOktober 2026: 99 kW, Vorjahr 58 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
08792kNovember 2025: 1.244 kW, Vorjahr 1.216 kWDezember 2025: 1.672 kW, Vorjahr 797 kWJanuar 2026: 1.368 kW, Vorjahr 1.546 kWFebruar 2026: 611 kW, Vorjahr 698 kWMärz 2026: 1.089 kW, Vorjahr 813 kWApril 2026: 1.203 kW, Vorjahr 660 kWMai 2026: 1.114 kW, Vorjahr 826 kWJuni 2026: 1.008 kW, Vorjahr 693 kWJuli 2026: 1.688 kW, Vorjahr 1.352 kWAugust 2026: 1.758 kW, Vorjahr 824 kWSeptember 2026: 1.078 kW, Vorjahr 1.108 kWOktober 2026: 676 kW, Vorjahr 1.391 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
02k4kNovember 2025: 412 kW, Vorjahr 495 kWDezember 2025: 551 kW, Vorjahr 300 kWJanuar 2026: 464 kW, Vorjahr 1.409 kWFebruar 2026: 99 kW, Vorjahr 570 kWMärz 2026: 742 kW, Vorjahr 430 kWApril 2026: 1.264 kW, Vorjahr 271 kWMai 2026: 264 kW, Vorjahr 672 kWJuni 2026: 591 kW, Vorjahr 149 kWJuli 2026: 379 kW, Vorjahr 668 kWAugust 2026: 809 kW, Vorjahr 562 kWSeptember 2026: 3.737 kW, Vorjahr 187 kWOktober 2026: 73 kW, Vorjahr 419 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
03k6kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 4.610 kWJanuar 2026: 6.310 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 360 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.255 1,5 MW +13 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.215 14,5 MW +22 %
Gewerbe
>30 kWp
59 9,4 MW +53 %
Freifläche
Freifläche
3 10,9 MW —
Gesamt 2.572 36,9 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Frankfurt am Main zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Frankfurt am Main, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Frankfurt am Main 1.749 Speicher mit zusammen 14,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +23 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+14 %
Anlagen
1.178
Kapazität
5,7 MWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+23 %
Anlagen
525
Kapazität
7,2 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+4 %
Anlagen
24
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
56,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
1.749
Kapazität
14,5 MWh
Ø/Anlage
8,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Frankfurt am Main im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Frankfurt am Main 0,19 kW
Ø Frankfurt am Main 0,19 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Frankfurt am Main hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Frankfurt am Main auf?

Mit einer Speicherquote von 48 % gehört Frankfurt am Main zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 5.778 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Frankfurt am Main zählt bislang 12.163 Solaranlagen mit 140,5 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Frankfurt am Main liegt im Bundesland Hessen. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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Solaranlage planen in Frankfurt am Main: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

11,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

48 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

2.572 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Großstadt bringt Frankfurt am Main vor allem Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 56 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 10,3 kWp. 4.849 Balkonkraftwerke sind registriert, 1.255 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 48 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 49 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (2.572 Anlagen, 36,9 MW) gehört Frankfurt am Main zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Hessens. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 84 % beschleunigt.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Frankfurt am Main?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Frankfurt am Main — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Frankfurt am Main gibt es laut solarzubau.de aktuell 12.163 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 140,5 MW. Das entspricht 0,19 kW pro Einwohner.
5.778 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Frankfurt am Main [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-frankfurt-am-main/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Frankfurt am Main installiert?

In Frankfurt am Main sind 140,5 MW PV-Leistung in 12.163 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 756.021 Einwohner entspricht der Bestand 0,19 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Frankfurt am Main im Vergleich da?

Mit 0,19 kW pro Einwohner liegt Frankfurt am Main unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Wachstumsregion" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Frankfurt am Main?

In Frankfurt am Main sind 5.778 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Frankfurt am Main liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Frankfurt am Main?

In den letzten 12 Monaten wurden in Frankfurt am Main 36,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 2.572 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 49 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Hessen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 26 Prozent – rund 26 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Frankfurt am Main üblich?

Eine typische Dachanlage in Frankfurt am Main hat 10,3 kWp; das ist der Durchschnitt der 6.857 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 56 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Großstadt wie Frankfurt am Main stehen dahinter überwiegend Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 38 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 4.849 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Ist Frankfurt am Main eine kreisfreie Stadt?

Frankfurt am Main ist eine kreisfreie Stadt in Hessen. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Hessen und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Frankfurt am Main?

In Frankfurt am Main entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1.215 neuen Anlagen und 14,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Freifläche-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Frankfurt am Main?

In Frankfurt am Main wurden in den letzten 12 Monaten 1.255 Balkonkraftwerke registriert (1,5 MW). Das sind +13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Frankfurt am Main?

In Frankfurt am Main wurden in den letzten 12 Monaten 3 Freiflächenanlagen zugebaut (10,9 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Frankfurt am Main?

In Frankfurt am Main wurden in den letzten 12 Monaten 2.572 neue Solaranlagen mit insgesamt 36,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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