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89 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Minden-Lübbecke

Photovoltaik in Espelkamp

Nah am Bundesdurchschnitt

2.162 Anlagen mit 34,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Espelkamp, Landkreis Minden-Lübbecke (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 2.162 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 34,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 25.576 Einwohner sind das 1,35 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Espelkamp liegt damit 11 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 11 Regionen in diesem Umfeld belegt Espelkamp damit Platz 8 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,9 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 45 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,35

kW
▼ -11 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,3

%

980 Speicher bei 2.162 Anlagen

Installiert

34,5 MW

Zubau 12 Mon.

3,9 MW

+11 %

Solaranlagen

2.162

Einwohner

25.576

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Espelkamp?

Segmentierter PV-Zubau in Espelkamp — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Espelkamp wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+13 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +13 %
  • Heimsegment▼ -16 %
  • Gewerbe▼ -53 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Espelkamp: 3.864 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01938September 2025: 10 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 21 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 22 kWJuni 2026: 38 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 22 kW, Vorjahr 24 kWAugust 2026: 21 kW, Vorjahr 29 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0189377September 2025: 133 kW, Vorjahr 210 kWOktober 2025: 134 kW, Vorjahr 228 kWNovember 2025: 113 kW, Vorjahr 377 kWDezember 2025: 209 kW, Vorjahr 358 kWJanuar 2026: 64 kW, Vorjahr 353 kWFebruar 2026: 139 kW, Vorjahr 121 kWMärz 2026: 100 kW, Vorjahr 113 kWApril 2026: 263 kW, Vorjahr 160 kWMai 2026: 309 kW, Vorjahr 131 kWJuni 2026: 281 kW, Vorjahr 195 kWJuli 2026: 207 kW, Vorjahr 138 kWAugust 2026: 154 kW, Vorjahr 108 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
07632kSeptember 2025: 90 kW, Vorjahr 750 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 133 kWDezember 2025: 1.278 kW, Vorjahr 70 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 169 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 188 kWMärz 2026: 36 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 254 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWJuni 2026: 139 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 1.525 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 37 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
127 169 kW +13 %
Heimsegment
2–30 kWp
162 2,1 MW -16 %
Gewerbe
>30 kWp
6 1,5 MW -53 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 299 3,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Espelkamp zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Espelkamp, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Espelkamp 204 Speicher mit zusammen 2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +37 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-2 %
Anlagen
117
Kapazität
610 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+37 %
Anlagen
84
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
273 kWh
Ø/Anlage
91 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
204
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
10 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Espelkamp im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Espelkamp 1,35 kW
Ø Minden-Lübbecke 1,48 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Espelkamp liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Espelkamp auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 45 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 980 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Espelkamp setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Espelkamp liegt mit 2.162 Anlagen und 34,5 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Mit Platz 8 von 11 und 56 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Espelkamp zu den Vorreitern im Landkreis Minden-Lübbecke. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Minden-Lübbecke

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Welche Postleitzahl gehört zu Espelkamp?

32339

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Espelkamp — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Espelkamp gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.162 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 34,5 MW. Das entspricht 1,35 kW pro Einwohner.
980 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Espelkamp [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-espelkamp/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Espelkamp installiert?

In Espelkamp sind 34,5 MW PV-Leistung in 2.162 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 11 im Landkreis Minden-Lübbecke. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 25.576 Einwohner entspricht der Bestand 1,35 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Espelkamp im Vergleich da?

Mit 1,35 kW pro Einwohner liegt Espelkamp unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Minden-Lübbecke belegt Espelkamp Platz 8 von 11. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Espelkamp?

In Espelkamp sind 980 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Espelkamp?

In den letzten 12 Monaten wurden in Espelkamp 3,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 299 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Espelkamp?

Espelkamp liegt im Landkreis Minden-Lübbecke im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Minden-Lübbecke gibt es insgesamt 11 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Espelkamp?

In Espelkamp entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 162 neuen Anlagen und 2,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Espelkamp?

In Espelkamp wurden in den letzten 12 Monaten 127 Balkonkraftwerke registriert (169 kW). Das sind +13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Espelkamp?

In Espelkamp wurden in den letzten 12 Monaten 299 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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