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40 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Erlangen

Photovoltaik in Erlangen

Solaranlagen
6.986 Anlagen
Installierte Leistung
72,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,63 kW pro Kopf

60 % unter Bundesdurchschnitt

6.986 Anlagen mit 72,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Erlangen?

Erlangen, kreisfreie Stadt in Bayern kommt mit Stand 2026-10-27 auf 6.986 Solaranlagen und 72,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 115.928 Einwohner sind das 0,63 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Erlangen liegt damit 60 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 9,7 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 42 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,63

kW
▼ -60 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,0

%

2.933 Speicher bei 6.986 Anlagen

Installiert

72,6 MW

Zubau 12 Mon.

9,7 MW

+13 %

Solaranlagen

6.986

Einwohner

115.928

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Erlangen?

Segmentierter PV-Zubau in Erlangen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Erlangen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+6 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +6 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbe▲ +5 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Erlangen: 9.701 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
04283November 2025: 34 kW, Vorjahr 31 kWDezember 2025: 24 kW, Vorjahr 33 kWJanuar 2026: 25 kW, Vorjahr 31 kWFebruar 2026: 21 kW, Vorjahr 19 kWMärz 2026: 58 kW, Vorjahr 56 kWApril 2026: 83 kW, Vorjahr 56 kWMai 2026: 77 kW, Vorjahr 55 kWJuni 2026: 73 kW, Vorjahr 62 kWJuli 2026: 71 kW, Vorjahr 75 kWAugust 2026: 42 kW, Vorjahr 50 kWSeptember 2026: 47 kW, Vorjahr 44 kWOktober 2026: 22 kW, Vorjahr 35 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0398796November 2025: 531 kW, Vorjahr 562 kWDezember 2025: 479 kW, Vorjahr 448 kWJanuar 2026: 388 kW, Vorjahr 414 kWFebruar 2026: 170 kW, Vorjahr 533 kWMärz 2026: 542 kW, Vorjahr 394 kWApril 2026: 521 kW, Vorjahr 493 kWMai 2026: 284 kW, Vorjahr 468 kWJuni 2026: 175 kW, Vorjahr 334 kWJuli 2026: 563 kW, Vorjahr 757 kWAugust 2026: 497 kW, Vorjahr 285 kWSeptember 2026: 447 kW, Vorjahr 796 kWOktober 2026: 291 kW, Vorjahr 501 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
01k2kNovember 2025: 236 kW, Vorjahr 706 kWDezember 2025: 908 kW, Vorjahr 410 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 198 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 313 kWMärz 2026: 2.438 kW, Vorjahr 987 kWApril 2026: 50 kW, Vorjahr 388 kWMai 2026: 292 kWJuni 2026: 98 kW, Vorjahr 182 kWJuli 2026: 57 kW, Vorjahr 344 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 76 kWSeptember 2026: 67 kW, Vorjahr 266 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 89 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
465 578 kW +6 %
Heimsegment
2–30 kWp
416 4,9 MW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
20 4,1 MW +5 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 913 9,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Erlangen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Erlangen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Erlangen 645 Speicher mit zusammen 5,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +23 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
429
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-6 %
Anlagen
192
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+23 %
Anlagen
12
Kapazität
873 kWh
Ø/Anlage
72,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
645
Kapazität
5,7 MWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Erlangen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Erlangen 0,63 kW
Ø Erlangen 0,63 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Erlangen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Erlangen auf?

Mit einer Speicherquote von 42 % gehört Erlangen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 2.933 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Erlangen zählt bislang 6.986 Solaranlagen mit 72,6 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Erlangen liegt im Bundesland Bayern. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

Erlangen vergleichen

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Solaranlage planen in Erlangen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

10,4 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

42 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

913 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Großstadt bringt Erlangen vor allem Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 58 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 9,9 kWp. 2.673 Balkonkraftwerke sind registriert, 465 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 42 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 84 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (913 Anlagen, 9,7 MW) gehört Erlangen zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 8 % weitgehend stabil.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Erlangen?

9105291054910569105891074

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Erlangen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Erlangen gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.986 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 72,6 MW. Das entspricht 0,63 kW pro Einwohner.
2.933 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Erlangen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-erlangen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Erlangen installiert?

In Erlangen sind 72,6 MW PV-Leistung in 6.986 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 115.928 Einwohner entspricht der Bestand 0,63 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Erlangen im Vergleich da?

Mit 0,63 kW pro Einwohner liegt Erlangen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Erlangen?

In Erlangen sind 2.933 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Erlangen liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Erlangen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Erlangen 9,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 913 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 84 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Erlangen üblich?

Eine typische Dachanlage in Erlangen hat 9,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 4.061 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 58 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Großstadt wie Erlangen stehen dahinter überwiegend Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 35 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 2.673 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Ist Erlangen eine kreisfreie Stadt?

Erlangen ist eine kreisfreie Stadt in Bayern. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Bayern und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Erlangen?

In Erlangen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 416 neuen Anlagen und 4,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 20 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Erlangen?

In Erlangen wurden in den letzten 12 Monaten 465 Balkonkraftwerke registriert (578 kW). Das sind +6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Erlangen?

In Erlangen wurden in den letzten 12 Monaten 913 neue Solaranlagen mit insgesamt 9,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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