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37 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Würzburg

Photovoltaik in Würzburg

Solaranlagen
6.093 Anlagen
Installierte Leistung
76,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,58 kW pro Kopf

63 % unter Bundesdurchschnitt

6.093 Anlagen mit 76,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Würzburg?

Würzburg, kreisfreie Stadt (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 6.093 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 76,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 133.258 Einwohnern entspricht das 0,58 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Würzburg liegt damit 63 % unter dem Bundeswert. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 8,3 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 49 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,58

kW
▼ -63 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,5

%

3.016 Speicher bei 6.093 Anlagen

Installiert

76,8 MW

Zubau 12 Mon.

8,3 MW

+11 %

Solaranlagen

6.093

Einwohner

133.258

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Würzburg?

Segmentierter PV-Zubau in Würzburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Würzburg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+2 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -17 %
  • Heimsegment▲ +2 %
  • Gewerbe▼ -32 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Würzburg: 8.301 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
04386November 2025: 50 kW, Vorjahr 46 kWDezember 2025: 30 kW, Vorjahr 36 kWJanuar 2026: 15 kW, Vorjahr 28 kWFebruar 2026: 20 kW, Vorjahr 34 kWMärz 2026: 58 kW, Vorjahr 43 kWApril 2026: 51 kW, Vorjahr 62 kWMai 2026: 62 kW, Vorjahr 68 kWJuni 2026: 45 kW, Vorjahr 68 kWJuli 2026: 51 kW, Vorjahr 86 kWAugust 2026: 78 kW, Vorjahr 65 kWSeptember 2026: 43 kW, Vorjahr 54 kWOktober 2026: 17 kW, Vorjahr 35 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0338675November 2025: 538 kW, Vorjahr 675 kWDezember 2025: 418 kW, Vorjahr 441 kWJanuar 2026: 637 kW, Vorjahr 484 kWFebruar 2026: 283 kW, Vorjahr 357 kWMärz 2026: 345 kW, Vorjahr 354 kWApril 2026: 473 kW, Vorjahr 375 kWMai 2026: 331 kW, Vorjahr 298 kWJuni 2026: 472 kW, Vorjahr 352 kWJuli 2026: 500 kW, Vorjahr 555 kWAugust 2026: 350 kW, Vorjahr 336 kWSeptember 2026: 441 kW, Vorjahr 359 kWOktober 2026: 311 kW, Vorjahr 423 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
05591kNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 370 kWDezember 2025: 916 kW, Vorjahr 416 kWJanuar 2026: 485 kW, Vorjahr 311 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 217 kWMärz 2026: 180 kW, Vorjahr 42 kWApril 2026: 305 kW, Vorjahr 451 kWMai 2026: 126 kW, Vorjahr 326 kWJuni 2026: 180 kW, Vorjahr 112 kWJuli 2026: 165 kW, Vorjahr 1.117 kWAugust 2026: 136 kW, Vorjahr 99 kWSeptember 2026: 126 kW, Vorjahr 50 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 343 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
050100November 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
456 520 kW -17 %
Heimsegment
2–30 kWp
422 5,1 MW +2 %
Gewerbe
>30 kWp
28 2,6 MW -32 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 912 8,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Würzburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Würzburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Würzburg 607 Speicher mit zusammen 6,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +318 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+17 %
Anlagen
359
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+12 %
Anlagen
226
Kapazität
3,1 MWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+318 %
Anlagen
16
Kapazität
989 kWh
Ø/Anlage
61,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
607
Kapazität
6,1 MWh
Ø/Anlage
10,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Würzburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Würzburg 0,58 kW
Ø Würzburg 0,58 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Würzburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Würzburg auf?

3.016 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Würzburg – eine Quote von 49 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Würzburg zählt bislang 6.093 Solaranlagen mit 76,8 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Würzburg liegt im Bundesland Bayern. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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Solaranlage planen in Würzburg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

12,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

49 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

912 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Würzburg ist eine Großstadt; den Bestand prägen Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. 60 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,5 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 45 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Die Speicherquote von 49 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Würzburg verbreitet, aber kein Automatismus.

Zubau findet in Würzburg derzeit kaum statt: 912 neue Anlagen mit 8,3 MW in zwölf Monaten, 62 Watt je Einwohner und damit weit unter dem Bundeswert, unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 14 % weitgehend stabil.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Würzburg?

9707097072970749707697078970809708297084

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Würzburg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Würzburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.093 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 76,8 MW. Das entspricht 0,58 kW pro Einwohner.
3.016 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Würzburg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wuerzburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Würzburg installiert?

In Würzburg sind 76,8 MW PV-Leistung in 6.093 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 133.258 Einwohner entspricht der Bestand 0,58 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Würzburg im Vergleich da?

Mit 0,58 kW pro Einwohner liegt Würzburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Würzburg?

In Würzburg sind 3.016 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Würzburg liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Würzburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Würzburg 8,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 912 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 62 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Würzburg üblich?

Eine typische Dachanlage in Würzburg hat 10,5 kWp; das ist der Durchschnitt der 3.629 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 60 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Großstadt wie Würzburg stehen dahinter überwiegend Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 45 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 2.160 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Ist Würzburg eine kreisfreie Stadt?

Würzburg ist eine kreisfreie Stadt in Bayern. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Bayern und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Würzburg?

In Würzburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 422 neuen Anlagen und 5,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 28 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Würzburg?

In Würzburg wurden in den letzten 12 Monaten 456 Balkonkraftwerke registriert (520 kW). Das sind -17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Würzburg?

In Würzburg wurden in den letzten 12 Monaten 912 neue Solaranlagen mit insgesamt 8,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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