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138 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Biberach

Photovoltaik in Laupheim

38 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 2.590 Anlagen mit 47,8 MW Gesamtleistung

Laupheim, Landkreis Biberach (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 2.590 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 47,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 22.839 Einwohnern entspricht das 2,09 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Laupheim liegt damit 38 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 42 von 45 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,5 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 43 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,09

kW
▲ +38 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,7

%

1.106 Speicher bei 2.590 Anlagen

Installiert

47,8 MW

Zubau 12 Mon.

2,5 MW

+5 %

Solaranlagen

2.590

Einwohner

22.839

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Laupheim?

Segmentierter PV-Zubau in Laupheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Laupheim setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+9 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +9 %
  • Heimsegment▼ -19 %
  • Gewerbe▼ -91 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Laupheim: 2.485 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01427September 2025: 13 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 13 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 8 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 21 kW, Vorjahr 18 kWApril 2026: 18 kW, Vorjahr 12 kWMai 2026: 27 kW, Vorjahr 23 kWJuni 2026: 26 kW, Vorjahr 21 kWJuli 2026: 18 kW, Vorjahr 24 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 20 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0183366September 2025: 117 kW, Vorjahr 279 kWOktober 2025: 230 kW, Vorjahr 270 kWNovember 2025: 161 kW, Vorjahr 191 kWDezember 2025: 104 kW, Vorjahr 225 kWJanuar 2026: 134 kW, Vorjahr 319 kWFebruar 2026: 110 kW, Vorjahr 158 kWMärz 2026: 172 kW, Vorjahr 103 kWApril 2026: 85 kW, Vorjahr 176 kWMai 2026: 213 kW, Vorjahr 181 kWJuni 2026: 366 kW, Vorjahr 104 kWJuli 2026: 188 kW, Vorjahr 271 kWAugust 2026: 42 kW, Vorjahr 86 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
07341kSeptember 2025: 81 kW, Vorjahr 389 kWOktober 2025: 50 kW, Vorjahr 670 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 1.468 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 371 kWJanuar 2026: 152 kW, Vorjahr 599 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 378 kWApril 2026: 99 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 304 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
02754September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 54 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
127 178 kW +9 %
Heimsegment
2–30 kWp
160 1,9 MW -19 %
Gewerbe
>30 kWp
4 382 kW -91 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 292 2,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Laupheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Laupheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Laupheim 213 Speicher mit zusammen 1,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +11 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+11 %
Anlagen
141
Kapazität
740 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-16 %
Anlagen
67
Kapazität
917 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
5
Kapazität
231 kWh
Ø/Anlage
46,2 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
213
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Laupheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Laupheim 2,09 kW
Ø Biberach 3,62 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Laupheim liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Laupheim auf?

1.106 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Laupheim – eine Quote von 43 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Mit 2,09 kW pro Einwohner liegt Laupheim spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 2.590 Anlagen und 47,8 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Laupheim belegt Platz 42 von 45 im Landkreis Biberach – leicht oberhalb des Landesmittels. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Laupheim nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Biberach

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Laupheim?

8843388471

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Laupheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Laupheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.590 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 47,8 MW. Das entspricht 2,09 kW pro Einwohner.
1.106 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Laupheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-laupheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Laupheim installiert?

In Laupheim sind 47,8 MW PV-Leistung in 2.590 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 42 von 45 im Landkreis Biberach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 22.839 Einwohner entspricht der Bestand 2,09 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Laupheim im Vergleich da?

Mit 2,09 kW pro Einwohner liegt Laupheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Biberach belegt Laupheim Platz 42 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Laupheim?

In Laupheim sind 1.106 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Laupheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Laupheim 2,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 292 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Laupheim?

Laupheim liegt im Landkreis Biberach im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Biberach gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Laupheim?

In Laupheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 160 neuen Anlagen und 1,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Laupheim?

In Laupheim wurden in den letzten 12 Monaten 127 Balkonkraftwerke registriert (178 kW). Das sind +9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Laupheim?

In Laupheim wurden in den letzten 12 Monaten 292 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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