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109 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Warendorf

Photovoltaik in Ennigerloh

Nah am Bundesdurchschnitt

2.478 Anlagen mit 33,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Ennigerloh, Landkreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 33,0 MW, verteilt auf 2.478 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 19.841 Einwohnern entspricht das 1,66 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Ennigerloh liegt damit 9 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 10 von 13 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,7 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 36 % und eine mittlere Anlagengröße von 13 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,66

kW
▲ +9 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,9

%

889 Speicher bei 2.478 Anlagen

Installiert

33,0 MW

Zubau 12 Mon.

2,7 MW

+8 %

Solaranlagen

2.478

Einwohner

19.841

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ennigerloh?

Segmentierter PV-Zubau in Ennigerloh — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Ennigerloh setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-2 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -12 %
  • Heimsegment▼ -2 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ennigerloh: 2.660 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01223September 2025: 12 kW, Vorjahr 22 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 11 kWNovember 2025: 13 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 19 kWMärz 2026: 18 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 20 kW, Vorjahr 21 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 23 kWJuli 2026: 15 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 23 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0128256September 2025: 256 kW, Vorjahr 206 kWOktober 2025: 165 kW, Vorjahr 167 kWNovember 2025: 120 kW, Vorjahr 157 kWDezember 2025: 170 kW, Vorjahr 215 kWJanuar 2026: 244 kW, Vorjahr 160 kWFebruar 2026: 122 kW, Vorjahr 169 kWMärz 2026: 217 kW, Vorjahr 98 kWApril 2026: 217 kW, Vorjahr 144 kWMai 2026: 62 kW, Vorjahr 137 kWJuni 2026: 123 kW, Vorjahr 200 kWJuli 2026: 173 kW, Vorjahr 165 kWAugust 2026: 40 kW, Vorjahr 140 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0273546September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 150 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 52 kWJanuar 2026: 546 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 46 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
109 158 kW -12 %
Heimsegment
2–30 kWp
139 1,9 MW -2 %
Gewerbe
>30 kWp
5 592 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 254 2,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ennigerloh zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ennigerloh, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ennigerloh 215 Speicher mit zusammen 11,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 55,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +35 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+18 %
Anlagen
114
Kapazität
619 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+35 %
Anlagen
97
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
119 kWh
Ø/Anlage
39,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
9,9 MWh
Ø/Anlage
9.900 kWh
Gesamt
Anlagen
215
Kapazität
11,9 MWh
Ø/Anlage
55,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Ennigerloh im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ennigerloh 1,66 kW
Ø Warendorf 1,97 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Ennigerloh liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Ennigerloh auf?

889 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Ennigerloh – eine Quote von 36 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Ennigerloh sind 2.478 PV-Anlagen mit zusammen 33,0 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Ennigerloh führt das Feld im Landkreis Warendorf deutlich an: Platz 10 von 13, 92 % über dem Landesschnitt. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Ennigerloh nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Warendorf

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Welche Postleitzahl gehört zu Ennigerloh?

59320

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ennigerloh — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ennigerloh gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.478 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 33,0 MW. Das entspricht 1,66 kW pro Einwohner.
889 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ennigerloh [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ennigerloh/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ennigerloh installiert?

In Ennigerloh sind 33,0 MW PV-Leistung in 2.478 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 13 im Landkreis Warendorf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 19.841 Einwohner entspricht der Bestand 1,66 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ennigerloh im Vergleich da?

Mit 1,66 kW pro Einwohner liegt Ennigerloh über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Warendorf belegt Ennigerloh Platz 10 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ennigerloh?

In Ennigerloh sind 889 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ennigerloh?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ennigerloh 2,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 254 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ennigerloh?

Ennigerloh liegt im Landkreis Warendorf im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Warendorf gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ennigerloh?

In Ennigerloh entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 139 neuen Anlagen und 1,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ennigerloh?

In Ennigerloh wurden in den letzten 12 Monaten 109 Balkonkraftwerke registriert (158 kW). Das sind -12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ennigerloh?

In Ennigerloh wurden in den letzten 12 Monaten 254 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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