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69 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Niedersachsen · Hameln-Pyrmont

Photovoltaik in Emmerthal

31 % unter Bundesdurchschnitt

1.098 Anlagen mit 10,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Emmerthal, Landkreis Hameln-Pyrmont (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.098 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 10,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 9.834 Einwohnern entspricht das 1,04 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Emmerthal liegt damit 31 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 5 von 8 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,0 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,3 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,04

kW
▼ -31 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,3

%

519 Speicher bei 1.098 Anlagen

Installiert

10,2 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+10 %

Solaranlagen

1.098

Einwohner

9.834

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Emmerthal?

Segmentierter PV-Zubau in Emmerthal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Emmerthal wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-3 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -3 %
  • Heimsegment▼ -31 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Emmerthal: 1.025 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122September 2025: 14 kW, Vorjahr 13 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 20 kWMai 2026: 22 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 12 kW, Vorjahr 16 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 17 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
071142September 2025: 44 kW, Vorjahr 76 kWOktober 2025: 67 kW, Vorjahr 85 kWNovember 2025: 55 kW, Vorjahr 66 kWDezember 2025: 59 kW, Vorjahr 66 kWJanuar 2026: 109 kW, Vorjahr 81 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 47 kWMärz 2026: 38 kW, Vorjahr 70 kWApril 2026: 75 kW, Vorjahr 55 kWMai 2026: 34 kW, Vorjahr 142 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 122 kWJuli 2026: 90 kW, Vorjahr 64 kWAugust 2026: 30 kW, Vorjahr 32 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0132264September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 141 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 161 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 264 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
82 117 kW -3 %
Heimsegment
2–30 kWp
55 625 kW -31 %
Gewerbe
>30 kWp
1 264 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 143 1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Emmerthal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Emmerthal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Emmerthal 111 Speicher mit zusammen 783 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +8 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+8 %
Anlagen
83
Kapazität
423 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-20 %
Anlagen
25
Kapazität
347 kWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
111
Kapazität
783 kWh
Ø/Anlage
7,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Emmerthal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Emmerthal 1,04 kW
Ø Hameln-Pyrmont 0,89 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Emmerthal hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Emmerthal auf?

519 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Emmerthal – eine Quote von 47 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Emmerthal zählt bislang 1.098 Solaranlagen mit 10,2 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Hameln-Pyrmont steht Emmerthal auf Platz 5 von 8. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,04 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Hameln-Pyrmont

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Welche Postleitzahl gehört zu Emmerthal?

31860

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Emmerthal — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Emmerthal gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.098 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,2 MW. Das entspricht 1,04 kW pro Einwohner.
519 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Emmerthal [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-emmerthal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Emmerthal installiert?

In Emmerthal sind 10,2 MW PV-Leistung in 1.098 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 8 im Landkreis Hameln-Pyrmont. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.834 Einwohner entspricht der Bestand 1,04 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Emmerthal im Vergleich da?

Mit 1,04 kW pro Einwohner liegt Emmerthal unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hameln-Pyrmont belegt Emmerthal Platz 5 von 8. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Emmerthal?

In Emmerthal sind 519 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Emmerthal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Emmerthal 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 143 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Emmerthal?

Emmerthal liegt im Landkreis Hameln-Pyrmont im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es insgesamt 8 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Emmerthal?

In Emmerthal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 55 neuen Anlagen und 625 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Emmerthal?

In Emmerthal wurden in den letzten 12 Monaten 82 Balkonkraftwerke registriert (117 kW). Das sind -3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Emmerthal?

In Emmerthal wurden in den letzten 12 Monaten 143 neue Solaranlagen mit insgesamt 1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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