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65 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Niedersachsen · Celle

Photovoltaik in Hambühren

35 % unter Bundesdurchschnitt

1.061 Anlagen mit 10,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hambühren, Landkreis Celle (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.061 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 10,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 10.208 Einwohnern entspricht das 0,99 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Hambühren liegt damit 35 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 21 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,1 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 48 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,5 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,99

kW
▼ -35 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,8

%

507 Speicher bei 1.061 Anlagen

Installiert

10,1 MW

Zubau 12 Mon.

1,1 MW

+11 %

Solaranlagen

1.061

Einwohner

10.208

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hambühren?

Segmentierter PV-Zubau in Hambühren — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hambühren setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +8 %
  • Heimsegment▲ +0 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hambühren: 1.064 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01325September 2025: 10 kW, Vorjahr 15 kWOktober 2025: 8 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 14 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 14 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 19 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 21 kWJuli 2026: 25 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 16 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
085170September 2025: 101 kW, Vorjahr 103 kWOktober 2025: 85 kW, Vorjahr 143 kWNovember 2025: 170 kW, Vorjahr 50 kWDezember 2025: 23 kW, Vorjahr 145 kWJanuar 2026: 38 kW, Vorjahr 130 kWFebruar 2026: 47 kW, Vorjahr 26 kWMärz 2026: 83 kW, Vorjahr 53 kWApril 2026: 54 kW, Vorjahr 94 kWMai 2026: 53 kW, Vorjahr 45 kWJuni 2026: 102 kW, Vorjahr 64 kWJuli 2026: 122 kW, Vorjahr 25 kWAugust 2026: 58 kW, Vorjahr 51 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0130260September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 97 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 74 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 31 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 180 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 260 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
94 127 kW +8 %
Heimsegment
2–30 kWp
77 934 kW +0 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 173 1,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hambühren zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hambühren, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hambühren 124 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +53 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+53 %
Anlagen
81
Kapazität
401 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+3 %
Anlagen
41
Kapazität
575 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
36 kWh
Ø/Anlage
36 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
124
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
8,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hambühren im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hambühren 0,99 kW
Ø Celle 1,42 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hambühren hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hambühren auf?

Auffällig hoch: 48 % aller Solaranlagen in Hambühren laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

10,1 MW Solarleistung aus 1.061 Anlagen – Hambühren hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Niedersachsen gegeben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Celle steht Hambühren auf Platz 15 von 21. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Celle

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Welche Postleitzahl gehört zu Hambühren?

29313

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hambühren — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hambühren gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.061 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,1 MW. Das entspricht 0,99 kW pro Einwohner.
507 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hambühren [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hambuehren/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hambühren installiert?

In Hambühren sind 10,1 MW PV-Leistung in 1.061 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 21 im Landkreis Celle. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.208 Einwohner entspricht der Bestand 0,99 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hambühren im Vergleich da?

Mit 0,99 kW pro Einwohner liegt Hambühren unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Celle belegt Hambühren Platz 15 von 21. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hambühren?

In Hambühren sind 507 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hambühren?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hambühren 1,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 173 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hambühren?

Hambühren liegt im Landkreis Celle im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Celle gibt es insgesamt 21 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hambühren?

In Hambühren entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 77 neuen Anlagen und 934 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 94 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hambühren?

In Hambühren wurden in den letzten 12 Monaten 94 Balkonkraftwerke registriert (127 kW). Das sind +8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hambühren?

In Hambühren wurden in den letzten 12 Monaten 173 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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