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46 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rhein-Neckar-Kreis

Photovoltaik in Eberbach

Solaranlagen
1.201 Anlagen
Installierte Leistung
10,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,72 kW pro Kopf

54 % unter Bundesdurchschnitt

1.201 Anlagen mit 10,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Eberbach?

Eberbach, Landkreis Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 10,6 MW, verteilt auf 1.201 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 14.727 Einwohner sind das 0,72 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Eberbach liegt damit 54 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 54 Regionen in diesem Umfeld belegt Eberbach damit Platz 44 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,7 MW, das entspricht etwa 16 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 41 % und eine mittlere Anlagengröße von 8,8 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,72

kW
▼ -54 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,9

%

491 Speicher bei 1.201 Anlagen

Installiert

10,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,7 MW

+16 %

Solaranlagen

1.201

Einwohner

14.727

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Eberbach?

Segmentierter PV-Zubau in Eberbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Eberbach wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-1 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▼ -1 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Eberbach: 1.738 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0816November 2025: 3 kW, Vorjahr 12 kWDezember 2025: 8 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 16 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 13 kWSeptember 2026: 6 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
070140November 2025: 78 kW, Vorjahr 122 kWDezember 2025: 53 kW, Vorjahr 124 kWJanuar 2026: 76 kW, Vorjahr 44 kWFebruar 2026: 54 kW, Vorjahr 46 kWMärz 2026: 58 kW, Vorjahr 69 kWApril 2026: 59 kW, Vorjahr 140 kWMai 2026: 18 kW, Vorjahr 66 kWJuni 2026: 108 kW, Vorjahr 58 kWJuli 2026: 97 kW, Vorjahr 46 kWAugust 2026: 109 kW, Vorjahr 47 kWSeptember 2026: 95 kW, Vorjahr 43 kWOktober 2026: 22 kW, Vorjahr 31 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0307614November 2025: 0 kWDezember 2025: 49 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWFebruar 2026: 56 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 68 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 614 kW, Vorjahr 100 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 75 kW, Vorjahr 71 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
59 85 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
71 828 kW -1 %
Gewerbe
>30 kWp
6 793 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 139 1,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Eberbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Eberbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Eberbach 111 Speicher mit zusammen 979 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +83 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+8 %
Anlagen
64
Kapazität
320 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+83 %
Anlagen
45
Kapazität
613 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
30 kWh
Ø/Anlage
30 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
111
Kapazität
979 kWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Eberbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Eberbach 0,72 kW
Ø Rhein-Neckar-Kreis 1,18 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Eberbach hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Eberbach auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 41 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 491 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Eberbach setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

10,6 MW Solarleistung aus 1.201 Anlagen – Eberbach hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Baden-Württemberg gegeben.

Einordnung

Eberbach rangiert auf Platz 44 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Eberbach: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

8,8 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

41 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

139 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Eberbach ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 63 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 9,8 kWp. 419 Balkonkraftwerke sind registriert, 59 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 41 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

118 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Eberbach baut langsamer aus als der Bund (44 % darunter) und liegt unter dem Tempo Baden-Württembergs; 139 Anlagen mit 1,7 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 34 % beschleunigt.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Eberbach?

64754694126942969434

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Eberbach — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Eberbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.201 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,6 MW. Das entspricht 0,72 kW pro Einwohner.
491 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Eberbach [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-eberbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Eberbach installiert?

In Eberbach sind 10,6 MW PV-Leistung in 1.201 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 44 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.727 Einwohner entspricht der Bestand 0,72 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Eberbach im Vergleich da?

Mit 0,72 kW pro Einwohner liegt Eberbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis belegt Eberbach Platz 44 von 54. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Eberbach?

In Eberbach sind 491 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Eberbach liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Eberbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Eberbach 1,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 139 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 118 Watt in zwölf Monaten, rund 44 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent – rund 16 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Eberbach üblich?

Eine typische Dachanlage in Eberbach hat 9,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 751 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 63 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Eberbach stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 419 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Eberbach?

Eberbach liegt im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis gibt es insgesamt 54 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Eberbach?

In Eberbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 71 neuen Anlagen und 828 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Eberbach?

In Eberbach wurden in den letzten 12 Monaten 59 Balkonkraftwerke registriert (85 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Eberbach?

In Eberbach wurden in den letzten 12 Monaten 139 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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