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116 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Biberach

Photovoltaik in Riedlingen

Nah am Bundesdurchschnitt

1.316 Anlagen mit 19,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Riedlingen, Landkreis Biberach (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 1.316 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 19,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 11.176 Einwohnern entspricht das 1,76 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Riedlingen liegt damit 16 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 44 von 45 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,8 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 38 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,76

kW
▲ +16 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,9

%

499 Speicher bei 1.316 Anlagen

Installiert

19,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,8 MW

+9 %

Solaranlagen

1.316

Einwohner

11.176

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Riedlingen?

Segmentierter PV-Zubau in Riedlingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Riedlingen verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 32 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+32 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +32 %
  • Heimsegment▼ -32 %
  • Gewerbe▼ -19 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Riedlingen: 1.824 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 5 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0158315September 2025: 202 kW, Vorjahr 106 kWOktober 2025: 118 kW, Vorjahr 152 kWNovember 2025: 79 kW, Vorjahr 201 kWDezember 2025: 40 kW, Vorjahr 82 kWJanuar 2026: 134 kW, Vorjahr 315 kWFebruar 2026: 17 kW, Vorjahr 90 kWMärz 2026: 42 kW, Vorjahr 80 kWApril 2026: 43 kW, Vorjahr 90 kWMai 2026: 110 kW, Vorjahr 74 kWJuni 2026: 126 kW, Vorjahr 140 kWJuli 2026: 85 kW, Vorjahr 227 kWAugust 2026: 117 kW, Vorjahr 76 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0221441September 2025: 0 kW, Vorjahr 50 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 208 kWJanuar 2026: 136 kW, Vorjahr 286 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 50 kW, Vorjahr 35 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 441 kW, Vorjahr 95 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
068135September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 135 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
60 85 kW +32 %
Heimsegment
2–30 kWp
86 1,1 MW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
4 627 kW -19 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 150 1,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Riedlingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Riedlingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Riedlingen 107 Speicher mit zusammen 992 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +6 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+6 %
Anlagen
64
Kapazität
346 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-17 %
Anlagen
41
Kapazität
540 kWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
106 kWh
Ø/Anlage
53 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
107
Kapazität
992 kWh
Ø/Anlage
9,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Riedlingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Riedlingen 1,76 kW
Ø Biberach 3,62 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Riedlingen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Riedlingen auf?

Auffällig hoch: 38 % aller Solaranlagen in Riedlingen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Riedlingen liegt mit 1.316 Anlagen und 19,7 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Riedlingen positioniert sich im Landkreis Biberach auf Platz 44 von 45 – ein Wert über dem Landesmittel. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Riedlingen nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Biberach

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Riedlingen?

8849988527

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Riedlingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Riedlingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.316 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 19,7 MW. Das entspricht 1,76 kW pro Einwohner.
499 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Riedlingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-riedlingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Riedlingen installiert?

In Riedlingen sind 19,7 MW PV-Leistung in 1.316 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 44 von 45 im Landkreis Biberach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.176 Einwohner entspricht der Bestand 1,76 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Riedlingen im Vergleich da?

Mit 1,76 kW pro Einwohner liegt Riedlingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Biberach belegt Riedlingen Platz 44 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Riedlingen?

In Riedlingen sind 499 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Riedlingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Riedlingen 1,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 150 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Riedlingen?

Riedlingen liegt im Landkreis Biberach im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Biberach gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Riedlingen?

In Riedlingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 86 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Riedlingen?

In Riedlingen wurden in den letzten 12 Monaten 60 Balkonkraftwerke registriert (85 kW). Das sind +32 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Riedlingen?

In Riedlingen wurden in den letzten 12 Monaten 150 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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