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130 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Hessen · Main-Kinzig-Kreis

Photovoltaik in Brachttal

30 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 576 Anlagen mit 9,6 MW Gesamtleistung

Brachttal, Landkreis Main-Kinzig-Kreis (Hessen) zählt mit Stand 2026-08-28 576 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 9,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 4.844 Einwohnern entspricht das 1,98 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Brachttal liegt damit 30 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 8 von 28 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,4 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 37 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,98

kW
▲ +30 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,3

%

215 Speicher bei 576 Anlagen

Installiert

9,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+4 %

Solaranlagen

576

Einwohner

4.844

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Brachttal?

Segmentierter PV-Zubau in Brachttal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Brachttal setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+9 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +9 %
  • Heimsegment▼ -51 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Brachttal: 357 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059September 2025: 4 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 1 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04895September 2025: 36 kW, Vorjahr 10 kWOktober 2025: 49 kW, Vorjahr 38 kWNovember 2025: 47 kW, Vorjahr 22 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 23 kWJanuar 2026: 30 kW, Vorjahr 72 kWFebruar 2026: 24 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 47 kW, Vorjahr 95 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 81 kWMai 2026: 41 kW, Vorjahr 60 kWJuni 2026: 13 kW, Vorjahr 68 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 37 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 90 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche
02k5kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 4.504 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
34 46 kW +9 %
Heimsegment
2–30 kWp
21 300 kW -51 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 56 357 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Brachttal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Brachttal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Brachttal 42 Speicher mit zusammen 347 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-21 %
Anlagen
24
Kapazität
109 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-30 %
Anlagen
18
Kapazität
238 kWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
42
Kapazität
347 kWh
Ø/Anlage
8,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Brachttal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Brachttal 1,98 kW
Ø Main-Kinzig-Kreis 1,45 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Brachttal liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Brachttal auf?

215 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Brachttal – eine Quote von 37 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Überdurchschnittlich gut aufgestellt: In Brachttal erzeugen 576 PV-Anlagen eine Gesamtleistung von 9,6 MW. Pro Kopf liegt die Region damit oberhalb des bundesweiten Mittels.

Einordnung

Brachttal führt das Feld im Landkreis Main-Kinzig-Kreis deutlich an: Platz 8 von 28, 108 % über dem Landesschnitt. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Brachttal nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Main-Kinzig-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Brachttal?

63636

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Brachttal — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Brachttal gibt es laut solarzubau.de aktuell 576 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,6 MW. Das entspricht 1,98 kW pro Einwohner.
215 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Brachttal [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-brachttal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Brachttal installiert?

In Brachttal sind 9,6 MW PV-Leistung in 576 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 28 im Landkreis Main-Kinzig-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.844 Einwohner entspricht der Bestand 1,98 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Brachttal im Vergleich da?

Mit 1,98 kW pro Einwohner liegt Brachttal über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Main-Kinzig-Kreis belegt Brachttal Platz 8 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Brachttal?

In Brachttal sind 215 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Brachttal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Brachttal 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 56 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Brachttal?

Brachttal liegt im Landkreis Main-Kinzig-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Main-Kinzig-Kreis gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Brachttal?

In Brachttal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 21 neuen Anlagen und 300 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 34 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Brachttal?

In Brachttal wurden in den letzten 12 Monaten 34 Balkonkraftwerke registriert (46 kW). Das sind +9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Brachttal?

In Brachttal wurden in den letzten 12 Monaten 56 neue Solaranlagen mit insgesamt 357 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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