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Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Rheinisch-Bergischer Kreis

Photovoltaik in Bergisch Gladbach

Solaranlagen
6.905 Anlagen
Installierte Leistung
54,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,49 kW pro Kopf

68 % unter Bundesdurchschnitt

6.905 Anlagen mit 54,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Bergisch Gladbach?

Bergisch Gladbach, Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-10-27 6.905 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 54,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 111.361 Einwohnern entspricht das 0,49 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Bergisch Gladbach liegt damit 68 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 8 von 8 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 7,3 MW neue Leistung hinzu – rund 13 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 51 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 7,9 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,49

kW
▼ -68 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,6

%

3.492 Speicher bei 6.905 Anlagen

Installiert

54,9 MW

Zubau 12 Mon.

7,3 MW

+13 %

Solaranlagen

6.905

Einwohner

111.361

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bergisch Gladbach?

Segmentierter PV-Zubau in Bergisch Gladbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Bergisch Gladbach setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+2 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -36 %
  • Heimsegment▲ +2 %
  • Gewerbe▼ -61 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bergisch Gladbach: 7.309 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
080160November 2025: 19 kW, Vorjahr 23 kWDezember 2025: 28 kW, Vorjahr 17 kWJanuar 2026: 23 kW, Vorjahr 41 kWFebruar 2026: 25 kW, Vorjahr 94 kWMärz 2026: 65 kW, Vorjahr 160 kWApril 2026: 68 kW, Vorjahr 137 kWMai 2026: 81 kW, Vorjahr 88 kWJuni 2026: 58 kW, Vorjahr 89 kWJuli 2026: 74 kW, Vorjahr 117 kWAugust 2026: 60 kW, Vorjahr 64 kWSeptember 2026: 63 kW, Vorjahr 59 kWOktober 2026: 19 kW, Vorjahr 18 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0389777November 2025: 500 kW, Vorjahr 615 kWDezember 2025: 332 kW, Vorjahr 557 kWJanuar 2026: 351 kW, Vorjahr 524 kWFebruar 2026: 307 kW, Vorjahr 376 kWMärz 2026: 508 kW, Vorjahr 487 kWApril 2026: 404 kW, Vorjahr 438 kWMai 2026: 726 kW, Vorjahr 595 kWJuni 2026: 472 kW, Vorjahr 325 kWJuli 2026: 777 kW, Vorjahr 568 kWAugust 2026: 559 kW, Vorjahr 348 kWSeptember 2026: 590 kW, Vorjahr 480 kWOktober 2026: 284 kW, Vorjahr 382 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
05791kNovember 2025: 34 kWDezember 2025: 57 kW, Vorjahr 1.157 kWJanuar 2026: 57 kW, Vorjahr 420 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 102 kWMärz 2026: 91 kW, Vorjahr 35 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 119 kWMai 2026: 200 kWJuni 2026: 47 kWJuli 2026: 51 kW, Vorjahr 251 kWAugust 2026: 143 kWSeptember 2026: 166 kW, Vorjahr 59 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
024November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 4 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
452 583 kW -36 %
Heimsegment
2–30 kWp
552 5,8 MW +2 %
Gewerbe
>30 kWp
9 845 kW -61 %
Freifläche
Freifläche
1 4 kW —
Gesamt 1.021 7,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bergisch Gladbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bergisch Gladbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bergisch Gladbach 756 Speicher mit zusammen 6,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +41 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
479
Kapazität
2,7 MWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+13 %
Anlagen
257
Kapazität
3,4 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+41 %
Anlagen
14
Kapazität
599 kWh
Ø/Anlage
42,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
756
Kapazität
6,8 MWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Bergisch Gladbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bergisch Gladbach 0,49 kW
Ø Rheinisch-Bergischer Kreis 0,68 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Bergisch Gladbach hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Bergisch Gladbach auf?

Auffällig hoch: 51 % aller Solaranlagen in Bergisch Gladbach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

54,9 MW Solarleistung aus 6.905 Anlagen – Bergisch Gladbach hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Nordrhein-Westfalen gegeben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Rheinisch-Bergischer Kreis steht Bergisch Gladbach auf Platz 8 von 8. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Bergisch Gladbach: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

7,9 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

51 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

1.021 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Bergisch Gladbach ist eine Großstadt; den Bestand prägen Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. 66 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 9,1 kWp. Mit 2.261 Steckersolargeräten (452 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Bergisch Gladbach angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Speicher gehören in Bergisch Gladbach zum Standard: 51 % der Anlagen sind mit einer Batterie gekoppelt, deutlich mehr als die rund 40 % im Bund. Ein Angebot ohne Speicheroption wäre hier die Ausnahme.

Zubau findet in Bergisch Gladbach derzeit kaum statt: 1.021 neue Anlagen mit 7,3 MW in zwölf Monaten, 66 Watt je Einwohner und damit weit unter dem Bundeswert, unter dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 17 % zurückgegangen.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bergisch Gladbach?

514275142951465514675146951515

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bergisch Gladbach — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bergisch Gladbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.905 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 54,9 MW. Das entspricht 0,49 kW pro Einwohner.
3.492 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bergisch Gladbach [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bergisch-gladbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bergisch Gladbach installiert?

In Bergisch Gladbach sind 54,9 MW PV-Leistung in 6.905 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 8 im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 111.361 Einwohner entspricht der Bestand 0,49 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bergisch Gladbach im Vergleich da?

Mit 0,49 kW pro Einwohner liegt Bergisch Gladbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis belegt Bergisch Gladbach Platz 8 von 8. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bergisch Gladbach?

In Bergisch Gladbach sind 3.492 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,6 % bezogen auf die Solaranlagen. In Bergisch Gladbach ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 11 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bergisch Gladbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bergisch Gladbach 7,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 1.021 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 66 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Bergisch Gladbach üblich?

Eine typische Dachanlage in Bergisch Gladbach hat 9,1 kWp; das ist der Durchschnitt der 4.539 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 66 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Großstadt wie Bergisch Gladbach stehen dahinter überwiegend Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 2.261 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bergisch Gladbach?

Bergisch Gladbach liegt im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis gibt es insgesamt 8 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bergisch Gladbach?

In Bergisch Gladbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 552 neuen Anlagen und 5,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 9 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bergisch Gladbach?

In Bergisch Gladbach wurden in den letzten 12 Monaten 452 Balkonkraftwerke registriert (583 kW). Das sind -36 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Bergisch Gladbach?

In Bergisch Gladbach wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (4 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bergisch Gladbach?

In Bergisch Gladbach wurden in den letzten 12 Monaten 1.021 neue Solaranlagen mit insgesamt 7,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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