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49 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Rheinisch-Bergischer Kreis

Photovoltaik in Wermelskirchen

Solaranlagen
3.048 Anlagen
Installierte Leistung
26,5 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,77 kW pro Kopf

51 % unter Bundesdurchschnitt

3.048 Anlagen mit 26,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Wermelskirchen?

Wermelskirchen, Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-10-27 3.048 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 26,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 34.375 Einwohnern entspricht das 0,77 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Wermelskirchen liegt damit 51 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 5 von 8 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,9 MW neue Leistung hinzu – rund 15 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 44 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 8,7 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,77

kW
▼ -51 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,5

%

1.356 Speicher bei 3.048 Anlagen

Installiert

26,5 MW

Zubau 12 Mon.

3,9 MW

+15 %

Solaranlagen

3.048

Einwohner

34.375

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wermelskirchen?

Segmentierter PV-Zubau in Wermelskirchen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Wermelskirchen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-4 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -36 %
  • Heimsegment▼ -4 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wermelskirchen: 3.890 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
04793November 2025: 21 kW, Vorjahr 23 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 23 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 44 kWMärz 2026: 35 kW, Vorjahr 93 kWApril 2026: 44 kW, Vorjahr 89 kWMai 2026: 46 kW, Vorjahr 42 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 34 kWJuli 2026: 50 kW, Vorjahr 46 kWAugust 2026: 36 kW, Vorjahr 41 kWSeptember 2026: 20 kW, Vorjahr 22 kWOktober 2026: 6 kW, Vorjahr 11 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0159317November 2025: 294 kW, Vorjahr 112 kWDezember 2025: 99 kW, Vorjahr 239 kWJanuar 2026: 76 kW, Vorjahr 196 kWFebruar 2026: 136 kW, Vorjahr 211 kWMärz 2026: 168 kW, Vorjahr 217 kWApril 2026: 172 kW, Vorjahr 235 kWMai 2026: 229 kW, Vorjahr 217 kWJuni 2026: 317 kW, Vorjahr 238 kWJuli 2026: 292 kW, Vorjahr 256 kWAugust 2026: 144 kW, Vorjahr 129 kWSeptember 2026: 273 kW, Vorjahr 225 kWOktober 2026: 141 kW, Vorjahr 170 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0475949November 2025: 0 kWDezember 2025: 715 kW, Vorjahr 183 kWJanuar 2026: 287 kW, Vorjahr 949 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 194 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
208 301 kW -36 %
Heimsegment
2–30 kWp
213 2,3 MW -4 %
Gewerbe
>30 kWp
4 1,2 MW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 431 3,9 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wermelskirchen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wermelskirchen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wermelskirchen 360 Speicher mit zusammen 3,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +15 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+10 %
Anlagen
237
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+15 %
Anlagen
114
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
4
Kapazität
295 kWh
Ø/Anlage
73,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
360
Kapazität
3,2 MWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Wermelskirchen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wermelskirchen 0,77 kW
Ø Rheinisch-Bergischer Kreis 0,68 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Wermelskirchen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Wermelskirchen auf?

Auffällig hoch: 44 % aller Solaranlagen in Wermelskirchen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Wermelskirchen stehen bislang 3.048 Solaranlagen mit insgesamt 26,5 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 5 von 8 im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis: Wermelskirchen liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,77 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Wermelskirchen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

8,7 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

44 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

431 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Mittelstadt bringt Wermelskirchen vor allem Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 60 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 9,7 kWp. Mit 1.171 Steckersolargeräten (208 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Wermelskirchen angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 44 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Wermelskirchen verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Wermelskirchen läuft gebremst: 431 neue Anlagen mit 3,9 MW in zwölf Monaten sind 113 Watt je Einwohner, rund 46 % unter dem Bundeswert und etwa im Landestempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 5 % weitgehend stabil.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Wermelskirchen?

42929

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wermelskirchen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wermelskirchen gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.048 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 26,5 MW. Das entspricht 0,77 kW pro Einwohner.
1.356 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wermelskirchen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wermelskirchen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wermelskirchen installiert?

In Wermelskirchen sind 26,5 MW PV-Leistung in 3.048 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 8 im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 34.375 Einwohner entspricht der Bestand 0,77 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wermelskirchen im Vergleich da?

Mit 0,77 kW pro Einwohner liegt Wermelskirchen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis belegt Wermelskirchen Platz 5 von 8. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wermelskirchen?

In Wermelskirchen sind 1.356 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Wermelskirchen liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wermelskirchen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wermelskirchen 3,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 431 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 113 Watt in zwölf Monaten, rund 46 % weniger als der Bundesdurchschnitt und etwa das Landestempo Nordrhein-Westfalens. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 15 Prozent – rund 15 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Wermelskirchen üblich?

Eine typische Dachanlage in Wermelskirchen hat 9,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.821 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 60 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Wermelskirchen stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 1.171 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wermelskirchen?

Wermelskirchen liegt im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis gibt es insgesamt 8 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wermelskirchen?

In Wermelskirchen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 213 neuen Anlagen und 2,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wermelskirchen?

In Wermelskirchen wurden in den letzten 12 Monaten 208 Balkonkraftwerke registriert (301 kW). Das sind -36 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wermelskirchen?

In Wermelskirchen wurden in den letzten 12 Monaten 431 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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