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50 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Rheinisch-Bergischer Kreis

Photovoltaik in Wermelskirchen

50 % unter Bundesdurchschnitt

2.980 Anlagen mit 26,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wermelskirchen, Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 2.980 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 26,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 34.375 Einwohnern entspricht das 0,76 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Wermelskirchen liegt damit 50 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 4 von 8 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,7 MW neue Leistung hinzu – rund 14 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 43 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 8,7 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,76

kW
▼ -50 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,2

%

1.288 Speicher bei 2.980 Anlagen

Installiert

26,0 MW

Zubau 12 Mon.

3,7 MW

+14 %

Solaranlagen

2.980

Einwohner

34.375

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wermelskirchen?

Segmentierter PV-Zubau in Wermelskirchen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Wermelskirchen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-15 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -39 %
  • Heimsegment▼ -15 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wermelskirchen: 3.696 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
04793September 2025: 22 kW, Vorjahr 28 kWOktober 2025: 11 kW, Vorjahr 14 kWNovember 2025: 21 kW, Vorjahr 23 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 23 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 44 kWMärz 2026: 36 kW, Vorjahr 93 kWApril 2026: 42 kW, Vorjahr 89 kWMai 2026: 46 kW, Vorjahr 42 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 34 kWJuli 2026: 48 kW, Vorjahr 46 kWAugust 2026: 28 kW, Vorjahr 41 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0147294September 2025: 225 kW, Vorjahr 221 kWOktober 2025: 178 kW, Vorjahr 278 kWNovember 2025: 285 kW, Vorjahr 112 kWDezember 2025: 99 kW, Vorjahr 261 kWJanuar 2026: 76 kW, Vorjahr 196 kWFebruar 2026: 136 kW, Vorjahr 211 kWMärz 2026: 180 kW, Vorjahr 217 kWApril 2026: 172 kW, Vorjahr 235 kWMai 2026: 216 kW, Vorjahr 217 kWJuni 2026: 294 kW, Vorjahr 238 kWJuli 2026: 277 kW, Vorjahr 256 kWAugust 2026: 61 kW, Vorjahr 129 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0475949September 2025: 0 kW, Vorjahr 137 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 715 kW, Vorjahr 183 kWJanuar 2026: 287 kW, Vorjahr 949 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 194 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
208 296 kW -39 %
Heimsegment
2–30 kWp
195 2,2 MW -15 %
Gewerbe
>30 kWp
4 1,2 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 409 3,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wermelskirchen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wermelskirchen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wermelskirchen 331 Speicher mit zusammen 2,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-2 %
Anlagen
227
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+0 %
Anlagen
101
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
31 kWh
Ø/Anlage
31 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
331
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wermelskirchen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wermelskirchen 0,76 kW
Ø Rheinisch-Bergischer Kreis 0,66 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wermelskirchen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wermelskirchen auf?

Auffällig hoch: 43 % aller Solaranlagen in Wermelskirchen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Wermelskirchen stehen bislang 2.980 Solaranlagen mit insgesamt 26,0 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 4 von 8 im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis: Wermelskirchen liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,76 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Wermelskirchen?

42929

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wermelskirchen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wermelskirchen gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.980 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 26,0 MW. Das entspricht 0,76 kW pro Einwohner.
1.288 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wermelskirchen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wermelskirchen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wermelskirchen installiert?

In Wermelskirchen sind 26,0 MW PV-Leistung in 2.980 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 8 im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 34.375 Einwohner entspricht der Bestand 0,76 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wermelskirchen im Vergleich da?

Mit 0,76 kW pro Einwohner liegt Wermelskirchen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis belegt Wermelskirchen Platz 4 von 8. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wermelskirchen?

In Wermelskirchen sind 1.288 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wermelskirchen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wermelskirchen 3,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 409 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wermelskirchen?

Wermelskirchen liegt im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Rheinisch-Bergischer Kreis gibt es insgesamt 8 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wermelskirchen?

In Wermelskirchen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 195 neuen Anlagen und 2,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wermelskirchen?

In Wermelskirchen wurden in den letzten 12 Monaten 208 Balkonkraftwerke registriert (296 kW). Das sind -39 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wermelskirchen?

In Wermelskirchen wurden in den letzten 12 Monaten 409 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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