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96 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Niedersachsen · Osnabrück

Photovoltaik in Bad Iburg

Solaranlagen
1.249 Anlagen
Installierte Leistung
16,0 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,50 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

1.249 Anlagen mit 16,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Bad Iburg?

Bad Iburg, Landkreis Osnabrück in Niedersachsen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 16,0 MW, verteilt auf 1.249 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 10.652 Einwohner sind das 1,50 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Bad Iburg liegt damit 4 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 34 Regionen in diesem Umfeld belegt Bad Iburg damit Platz 29 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,0 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 54 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,50

kW
▼ -4 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,7

%

671 Speicher bei 1.249 Anlagen

Installiert

16,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+6 %

Solaranlagen

1.249

Einwohner

10.652

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bad Iburg?

Segmentierter PV-Zubau in Bad Iburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bad Iburg trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+2 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -4 %
  • Heimsegment▲ +2 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bad Iburg: 956 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121November 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 21 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 9 kWSeptember 2026: 9 kW, Vorjahr 14 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
063125November 2025: 48 kW, Vorjahr 125 kWDezember 2025: 55 kW, Vorjahr 85 kWJanuar 2026: 68 kW, Vorjahr 76 kWFebruar 2026: 39 kW, Vorjahr 48 kWMärz 2026: 80 kW, Vorjahr 94 kWApril 2026: 82 kW, Vorjahr 35 kWMai 2026: 112 kW, Vorjahr 55 kWJuni 2026: 89 kW, Vorjahr 32 kWJuli 2026: 118 kW, Vorjahr 58 kWAugust 2026: 81 kW, Vorjahr 51 kWSeptember 2026: 41 kW, Vorjahr 67 kWOktober 2026: 13 kW, Vorjahr 84 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0287574November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 163 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 55 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 574 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 57 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
059November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
67 101 kW -4 %
Heimsegment
2–30 kWp
70 827 kW +2 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 140 956 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bad Iburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bad Iburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Iburg 112 Speicher mit zusammen 865 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +31 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+31 %
Anlagen
68
Kapazität
334 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-19 %
Anlagen
41
Kapazität
450 kWh
Ø/Anlage
11 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
60 kWh
Ø/Anlage
60 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
112
Kapazität
865 kWh
Ø/Anlage
7,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Bad Iburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bad Iburg 1,50 kW
Ø Osnabrück 2,24 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Bad Iburg liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Bad Iburg auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 54 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 671 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Bad Iburg setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

1.249 Solaranlagen erzeugen in Bad Iburg eine Gesamtleistung von 16,0 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Bad Iburg reiht sich auf Platz 29 von 34 im Landkreis Osnabrück ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Osnabrück

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Solaranlage planen in Bad Iburg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

12,8 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

54 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

140 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Bad Iburg vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 73 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 11,0 kWp. 272 Balkonkraftwerke sind registriert, 67 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. Mit einer Speicherquote von 54 % liegt Bad Iburg weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

Mit 90 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (140 Anlagen, 1,0 MW) gehört Bad Iburg zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Niedersachsens. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 48 % zurückgegangen.

In Niedersachsen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, seit 2025 auch für Wohngebäude und Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bad Iburg?

4918649196

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bad Iburg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bad Iburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.249 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,0 MW. Das entspricht 1,50 kW pro Einwohner.
671 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bad Iburg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bad-iburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bad Iburg installiert?

In Bad Iburg sind 16,0 MW PV-Leistung in 1.249 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 29 von 34 im Landkreis Osnabrück. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.652 Einwohner entspricht der Bestand 1,50 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bad Iburg im Vergleich da?

Mit 1,50 kW pro Einwohner liegt Bad Iburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Osnabrück belegt Bad Iburg Platz 29 von 34. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bad Iburg?

In Bad Iburg sind 671 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,7 % bezogen auf die Solaranlagen. In Bad Iburg ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 14 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bad Iburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Iburg 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 140 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 90 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Niedersachsen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Bad Iburg üblich?

Eine typische Dachanlage in Bad Iburg hat 11,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 915 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 73 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Bad Iburg stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 35 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 272 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bad Iburg?

Bad Iburg liegt im Landkreis Osnabrück im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Osnabrück gibt es insgesamt 34 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bad Iburg?

In Bad Iburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 70 neuen Anlagen und 827 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 67 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bad Iburg?

In Bad Iburg wurden in den letzten 12 Monaten 67 Balkonkraftwerke registriert (101 kW). Das sind -4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bad Iburg?

In Bad Iburg wurden in den letzten 12 Monaten 140 neue Solaranlagen mit insgesamt 956 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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