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295 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Niedersachsen · Osnabrück

Photovoltaik in Glandorf

2,9× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Glandorf, Landkreis Osnabrück (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.142 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 29,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 6.483 Einwohnern entspricht das 4,48 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Glandorf liegt damit 195 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 5 von 34 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,9 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 38 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 25 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,48

kW
▲ +195 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,3

%

437 Speicher bei 1.142 Anlagen

Installiert

29,1 MW

Zubau 12 Mon.

1,9 MW

+6 %

Solaranlagen

1.142

Einwohner

6.483

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Glandorf?

Segmentierter PV-Zubau in Glandorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Glandorf wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+15 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -18 %
  • Heimsegment▼ -27 %
  • Gewerbe▲ +15 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Glandorf: 1.878 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
091181September 2025: 90 kW, Vorjahr 154 kWOktober 2025: 51 kW, Vorjahr 57 kWNovember 2025: 45 kW, Vorjahr 181 kWDezember 2025: 73 kW, Vorjahr 71 kWJanuar 2026: 64 kW, Vorjahr 92 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 46 kWMärz 2026: 47 kW, Vorjahr 48 kWApril 2026: 128 kW, Vorjahr 105 kWMai 2026: 61 kW, Vorjahr 97 kWJuni 2026: 46 kW, Vorjahr 43 kWJuli 2026: 97 kW, Vorjahr 79 kWAugust 2026: 62 kW, Vorjahr 72 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0375750September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 750 kW, Vorjahr 323 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 322 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 562 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 50 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
27 42 kW -18 %
Heimsegment
2–30 kWp
58 764 kW -27 %
Gewerbe
>30 kWp
5 1,1 MW +15 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 91 1,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Glandorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Glandorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Glandorf 76 Speicher mit zusammen 768 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,1 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-3 %
Anlagen
45
Kapazität
294 kWh
Ø/Anlage
6,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-9 %
Anlagen
30
Kapazität
439 kWh
Ø/Anlage
14,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
35 kWh
Ø/Anlage
35 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
76
Kapazität
768 kWh
Ø/Anlage
10,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Glandorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Glandorf 4,48 kW
Ø Osnabrück 2,20 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Glandorf erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Glandorf auf?

Kaum eine Region erreicht diese Dichte: 4,48 kW Solarleistung pro Einwohner machen Glandorf zu einem der solarstärksten Orte Deutschlands.

Überblick

4,48 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Glandorf an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 1.142 Anlagen und 29,1 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Glandorf führt das Feld im Landkreis Osnabrück deutlich an: Platz 5 von 34, 213 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Glandorf mit 4,48 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Osnabrück

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Glandorf?

49219

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Glandorf — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Glandorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.142 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 29,1 MW. Das entspricht 4,48 kW pro Einwohner.
437 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Glandorf [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-glandorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Glandorf installiert?

In Glandorf sind 29,1 MW PV-Leistung in 1.142 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 34 im Landkreis Osnabrück. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.483 Einwohner entspricht der Bestand 4,48 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Glandorf im Vergleich da?

Mit 4,48 kW pro Einwohner liegt Glandorf über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Osnabrück belegt Glandorf Platz 5 von 34. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Glandorf?

In Glandorf sind 437 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Glandorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Glandorf 1,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 91 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Glandorf?

Glandorf liegt im Landkreis Osnabrück im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Osnabrück gibt es insgesamt 34 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Glandorf?

In Glandorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 5 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 58 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Glandorf?

In Glandorf wurden in den letzten 12 Monaten 27 Balkonkraftwerke registriert (42 kW). Das sind -18 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Glandorf?

In Glandorf wurden in den letzten 12 Monaten 91 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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