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70 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Göppingen

Photovoltaik in Bad Boll

Solaranlagen
502 Anlagen
Installierte Leistung
5,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,09 kW pro Kopf

30 % unter Bundesdurchschnitt

502 Anlagen mit 5,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Bad Boll?

Bad Boll, Landkreis Göppingen (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-10-27 502 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 5,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 5.116 Einwohner sind das 1,09 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Bad Boll liegt damit 30 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 38 Regionen in diesem Umfeld belegt Bad Boll damit Platz 28 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,4 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 46 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,09

kW
▼ -30 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,0

%

231 Speicher bei 502 Anlagen

Installiert

5,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+7 %

Solaranlagen

502

Einwohner

5.116

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bad Boll?

Segmentierter PV-Zubau in Bad Boll — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Bad Boll: +39 % gegenüber dem Vorjahr.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
21 27 kW +39 %
Heimsegment
2–30 kWp
27 388 kW +1 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 48 414 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bad Boll zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bad Boll, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Boll 42 Speicher mit zusammen 435 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +15 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-33 %
Anlagen
20
Kapazität
97 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+15 %
Anlagen
22
Kapazität
338 kWh
Ø/Anlage
15,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
42
Kapazität
435 kWh
Ø/Anlage
10,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Bad Boll im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bad Boll 1,09 kW
Ø Göppingen 1,05 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Bad Boll hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Bad Boll auf?

Mit einer Speicherquote von 46 % gehört Bad Boll zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 231 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Bad Boll zählt bislang 502 Solaranlagen mit 5,6 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Bad Boll rangiert auf Platz 28 von 38 im Landkreis Göppingen – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Bad Boll mit 1,09 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Göppingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Bad Boll: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

11,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

46 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

48 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstadt wie Bad Boll prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand die Dachlandschaft: 77 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,8 kWp. 95 Balkonkraftwerke sind registriert, 21 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 46 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 81 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (48 Anlagen, 0,4 MW) gehört Bad Boll zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Baden-Württembergs. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit plus 3 % weitgehend stabil.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Bad Boll?

73087

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bad Boll — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bad Boll gibt es laut solarzubau.de aktuell 502 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,6 MW. Das entspricht 1,09 kW pro Einwohner.
231 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bad Boll [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bad-boll/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bad Boll installiert?

In Bad Boll sind 5,6 MW PV-Leistung in 502 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 28 von 38 im Landkreis Göppingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.116 Einwohner entspricht der Bestand 1,09 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bad Boll im Vergleich da?

Mit 1,09 kW pro Einwohner liegt Bad Boll unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Göppingen belegt Bad Boll Platz 28 von 38. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bad Boll?

In Bad Boll sind 231 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Bad Boll liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bad Boll?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Boll 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 48 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 81 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Bad Boll üblich?

Eine typische Dachanlage in Bad Boll hat 10,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 388 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 77 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Bad Boll stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 95 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bad Boll?

Bad Boll liegt im Landkreis Göppingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Göppingen gibt es insgesamt 38 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bad Boll?

In Bad Boll entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 27 neuen Anlagen und 388 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 21 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bad Boll?

In Bad Boll wurden in den letzten 12 Monaten 21 Balkonkraftwerke registriert (27 kW). Das sind +39 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bad Boll?

In Bad Boll wurden in den letzten 12 Monaten 48 neue Solaranlagen mit insgesamt 414 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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