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69 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Esslingen

Photovoltaik in Hochdorf

31 % unter Bundesdurchschnitt

549 Anlagen mit 5,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hochdorf, Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 5,0 MW, verteilt auf 549 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 4.773 Einwohnern entspricht das 1,05 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Hochdorf liegt damit 31 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 44 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 42 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,1 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,05

kW
▼ -31 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,9

%

230 Speicher bei 549 Anlagen

Installiert

5,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+10 %

Solaranlagen

549

Einwohner

4.773

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hochdorf?

Segmentierter PV-Zubau in Hochdorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hochdorf setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-32 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -32 %
  • Heimsegment▼ -37 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hochdorf: 499 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048September 2025: 1 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 2 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 2 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
063125September 2025: 19 kW, Vorjahr 38 kWOktober 2025: 29 kWNovember 2025: 67 kWDezember 2025: 10 kW, Vorjahr 58 kWJanuar 2026: 44 kW, Vorjahr 78 kWFebruar 2026: 14 kW, Vorjahr 56 kWMärz 2026: 14 kW, Vorjahr 125 kWApril 2026: 51 kW, Vorjahr 21 kWMai 2026: 26 kW, Vorjahr 74 kWJuni 2026: 51 kW, Vorjahr 32 kWJuli 2026: 30 kW, Vorjahr 58 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 42 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05099September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 99 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
25 33 kW -32 %
Heimsegment
2–30 kWp
32 365 kW -37 %
Gewerbe
>30 kWp
1 99 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 59 499 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hochdorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hochdorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hochdorf 44 Speicher mit zusammen 403 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-28 %
Anlagen
23
Kapazität
122 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-13 %
Anlagen
21
Kapazität
280 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
44
Kapazität
403 kWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hochdorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hochdorf 1,05 kW
Ø Esslingen 0,73 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hochdorf hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hochdorf auf?

230 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Hochdorf – eine Quote von 42 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

5,0 MW Solarleistung aus 549 Anlagen – Hochdorf hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Baden-Württemberg gegeben.

Einordnung

Platz 17 von 44 im Landkreis Esslingen: Hochdorf liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,05 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Esslingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Hochdorf?

7326273269

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hochdorf — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hochdorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 549 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,0 MW. Das entspricht 1,05 kW pro Einwohner.
230 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hochdorf [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hochdorf-08116027/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hochdorf installiert?

In Hochdorf sind 5,0 MW PV-Leistung in 549 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 44 im Landkreis Esslingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.773 Einwohner entspricht der Bestand 1,05 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hochdorf im Vergleich da?

Mit 1,05 kW pro Einwohner liegt Hochdorf unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Esslingen belegt Hochdorf Platz 17 von 44. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hochdorf?

In Hochdorf sind 230 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hochdorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hochdorf 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 59 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hochdorf?

Hochdorf liegt im Landkreis Esslingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Esslingen gibt es insgesamt 44 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hochdorf?

In Hochdorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 32 neuen Anlagen und 365 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hochdorf?

In Hochdorf wurden in den letzten 12 Monaten 25 Balkonkraftwerke registriert (33 kW). Das sind -32 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hochdorf?

In Hochdorf wurden in den letzten 12 Monaten 59 neue Solaranlagen mit insgesamt 499 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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