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Solar-Vorreiter
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Gemeinde in Bayern · Freising

Photovoltaik in Au i.d. Hallertau

Solaranlagen
1.001 Anlagen
Installierte Leistung
21,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
3,38 kW pro Kopf

2,2× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Au i.d. Hallertau?

Au i.d. Hallertau, Landkreis Freising (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 1.001 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 21,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 6.290 Einwohnern entspricht das 3,38 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Au i.d. Hallertau liegt damit 117 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 8 von 24 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,2 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 38 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 21 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,38

kW
▲ +117 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,5

%

385 Speicher bei 1.001 Anlagen

Installiert

21,3 MW

Zubau 12 Mon.

2,2 MW

+10 %

Solaranlagen

1.001

Einwohner

6.290

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Au i.d. Hallertau?

Segmentierter PV-Zubau in Au i.d. Hallertau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Au i.d. Hallertau: +44 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+44 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +44 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Au i.d. Hallertau: 2.193 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611November 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 3 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 1 kWSeptember 2026: 11 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
082164November 2025: 70 kW, Vorjahr 136 kWDezember 2025: 143 kW, Vorjahr 42 kWJanuar 2026: 11 kW, Vorjahr 150 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 164 kWMärz 2026: 44 kW, Vorjahr 43 kWApril 2026: 75 kW, Vorjahr 82 kWMai 2026: 54 kW, Vorjahr 66 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 67 kWJuli 2026: 67 kW, Vorjahr 66 kWAugust 2026: 88 kW, Vorjahr 40 kWSeptember 2026: 105 kW, Vorjahr 50 kWOktober 2026: 86 kW, Vorjahr 25 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0155310November 2025: 33 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 310 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 33 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
05001kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 999 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 1.000 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
35 50 kW +44 %
Heimsegment
2–30 kWp
60 767 kW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
3 375 kW —
Freifläche
Freifläche
1 999 kW —
Gesamt 99 2,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Au i.d. Hallertau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Au i.d. Hallertau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Au i.d. Hallertau 83 Speicher mit zusammen 870 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +20 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-10 %
Anlagen
38
Kapazität
207 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+20 %
Anlagen
44
Kapazität
632 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
31 kWh
Ø/Anlage
31 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
83
Kapazität
870 kWh
Ø/Anlage
10,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Au i.d. Hallertau im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Au i.d. Hallertau 3,38 kW
Ø Freising 2,42 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Au i.d. Hallertau hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Au i.d. Hallertau auf?

Auffällig hoch: 38 % aller Solaranlagen in Au i.d. Hallertau laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Au i.d. Hallertau kommen auf jeden Einwohner 3,38 kW Solarleistung. 1.001 Anlagen mit insgesamt 21,3 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Au i.d. Hallertau positioniert sich im Landkreis Freising auf Platz 8 von 24 – ein Wert über dem Landesmittel. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Au i.d. Hallertau mit 3,38 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Freising

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Au i.d. Hallertau: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

21,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

38 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

99 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstadt wie Au i.d. Hallertau prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand die Dachlandschaft: 79 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 12,2 kWp. Mit 124 Steckersolargeräten (35 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Au i.d. Hallertau angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 38 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Au i.d. Hallertau verbreitet, aber kein Automatismus.

Au i.d. Hallertau baut derzeit schneller aus als der Bund: 99 neue Anlagen mit 2,2 MW in zwölf Monaten entsprechen 349 Watt je Einwohner, das 1,7-Fache des Bundeswerts und etwa im Landestempo Bayerns. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit plus 12 % weitgehend stabil.

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Welche Postleitzahl gehört zu Au i.d. Hallertau?

84072

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Au i.d. Hallertau — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Au i.d. Hallertau gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.001 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 21,3 MW. Das entspricht 3,38 kW pro Einwohner.
385 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Au i.d. Hallertau [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-au-i-d-hallertau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Au i.d. Hallertau installiert?

In Au i.d. Hallertau sind 21,3 MW PV-Leistung in 1.001 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 24 im Landkreis Freising. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.290 Einwohner entspricht der Bestand 3,38 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Au i.d. Hallertau im Vergleich da?

Mit 3,38 kW pro Einwohner liegt Au i.d. Hallertau über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Freising belegt Au i.d. Hallertau Platz 8 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Au i.d. Hallertau?

In Au i.d. Hallertau sind 385 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Au i.d. Hallertau liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Au i.d. Hallertau?

In den letzten 12 Monaten wurden in Au i.d. Hallertau 2,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 99 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 349 Watt in zwölf Monaten, das 1,7-Fache des Bundesdurchschnitts und etwa das Landestempo Bayerns. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Au i.d. Hallertau üblich?

Eine typische Dachanlage in Au i.d. Hallertau hat 12,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 794 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 79 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Au i.d. Hallertau stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 29 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 124 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Au i.d. Hallertau?

Au i.d. Hallertau liegt im Landkreis Freising im Bundesland Bayern. Im Landkreis Freising gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Au i.d. Hallertau?

In Au i.d. Hallertau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 999 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 60 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Au i.d. Hallertau?

In Au i.d. Hallertau wurden in den letzten 12 Monaten 35 Balkonkraftwerke registriert (50 kW). Das sind +44 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Au i.d. Hallertau?

In Au i.d. Hallertau wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (999 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Au i.d. Hallertau?

In Au i.d. Hallertau wurden in den letzten 12 Monaten 99 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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