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55 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Lahn-Dill-Kreis

Photovoltaik in Aßlar

45 % unter Bundesdurchschnitt

913 Anlagen mit 12,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Aßlar, Landkreis Lahn-Dill-Kreis in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 913 Solaranlagen und 12,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 14.482 Einwohnern entspricht das 0,84 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Aßlar liegt damit 45 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 18 von 23 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 36 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,84

kW
▼ -45 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,7

%

326 Speicher bei 913 Anlagen

Installiert

12,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+8 %

Solaranlagen

913

Einwohner

14.482

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Aßlar?

Segmentierter PV-Zubau in Aßlar — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Aßlar wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-13 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -14 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Aßlar: 924 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917September 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 14 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04793September 2025: 44 kW, Vorjahr 93 kWOktober 2025: 59 kW, Vorjahr 53 kWNovember 2025: 60 kW, Vorjahr 69 kWDezember 2025: 68 kW, Vorjahr 82 kWJanuar 2026: 43 kW, Vorjahr 72 kWFebruar 2026: 28 kW, Vorjahr 74 kWMärz 2026: 40 kW, Vorjahr 36 kWApril 2026: 37 kW, Vorjahr 70 kWMai 2026: 69 kW, Vorjahr 31 kWJuni 2026: 32 kW, Vorjahr 60 kWJuli 2026: 89 kW, Vorjahr 44 kWAugust 2026: 92 kW, Vorjahr 74 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0393785September 2025: 99 kW, Vorjahr 100 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 785 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 81 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
62 83 kW -14 %
Heimsegment
2–30 kWp
52 660 kW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
2 180 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 117 924 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Aßlar zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Aßlar, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Aßlar 83 Speicher mit zusammen 638 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,7 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-11 %
Anlagen
56
Kapazität
272 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+0 %
Anlagen
26
Kapazität
360 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
83
Kapazität
638 kWh
Ø/Anlage
7,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Aßlar im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Aßlar 0,84 kW
Ø Lahn-Dill-Kreis 1,03 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Aßlar hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Aßlar auf?

Auffällig hoch: 36 % aller Solaranlagen in Aßlar laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Aßlar zählt bislang 913 Solaranlagen mit 12,2 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Platz 18 von 23 im Landkreis Lahn-Dill-Kreis: Aßlar liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,84 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Lahn-Dill-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Aßlar?

35614

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Aßlar — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Aßlar gibt es laut solarzubau.de aktuell 913 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,2 MW. Das entspricht 0,84 kW pro Einwohner.
326 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Aßlar [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-asslar/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Aßlar installiert?

In Aßlar sind 12,2 MW PV-Leistung in 913 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 18 von 23 im Landkreis Lahn-Dill-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.482 Einwohner entspricht der Bestand 0,84 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Aßlar im Vergleich da?

Mit 0,84 kW pro Einwohner liegt Aßlar unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Lahn-Dill-Kreis belegt Aßlar Platz 18 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Aßlar?

In Aßlar sind 326 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Aßlar?

In den letzten 12 Monaten wurden in Aßlar 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 117 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Aßlar?

Aßlar liegt im Landkreis Lahn-Dill-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Lahn-Dill-Kreis gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Aßlar?

In Aßlar entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 52 neuen Anlagen und 660 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Aßlar?

In Aßlar wurden in den letzten 12 Monaten 62 Balkonkraftwerke registriert (83 kW). Das sind -14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Aßlar?

In Aßlar wurden in den letzten 12 Monaten 117 neue Solaranlagen mit insgesamt 924 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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