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55 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Lahn-Dill-Kreis

Photovoltaik in Aßlar

Solaranlagen
940 Anlagen
Installierte Leistung
12,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,85 kW pro Kopf

45 % unter Bundesdurchschnitt

940 Anlagen mit 12,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Aßlar?

Aßlar, Landkreis Lahn-Dill-Kreis in Hessen kommt mit Stand 2026-10-27 auf 940 Solaranlagen und 12,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 14.482 Einwohnern entspricht das 0,85 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Aßlar liegt damit 45 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 18 von 23 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 37 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,86

kW
▼ -45 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,2

%

350 Speicher bei 940 Anlagen

Installiert

12,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+7 %

Solaranlagen

940

Einwohner

14.482

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Aßlar?

Segmentierter PV-Zubau in Aßlar — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Aßlar wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▲ +5 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Aßlar: 923 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917November 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 14 kWSeptember 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
079157November 2025: 60 kW, Vorjahr 69 kWDezember 2025: 68 kW, Vorjahr 82 kWJanuar 2026: 43 kW, Vorjahr 72 kWFebruar 2026: 28 kW, Vorjahr 74 kWMärz 2026: 54 kW, Vorjahr 36 kWApril 2026: 37 kW, Vorjahr 70 kWMai 2026: 69 kW, Vorjahr 31 kWJuni 2026: 32 kW, Vorjahr 60 kWJuli 2026: 99 kW, Vorjahr 44 kWAugust 2026: 157 kW, Vorjahr 74 kWSeptember 2026: 77 kW, Vorjahr 44 kWOktober 2026: 28 kW, Vorjahr 59 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
05099November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 81 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
68 90 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
60 752 kW +5 %
Gewerbe
>30 kWp
1 81 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 129 923 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Aßlar zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Aßlar, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Aßlar 96 Speicher mit zusammen 733 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +28 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
65
Kapazität
292 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+28 %
Anlagen
31
Kapazität
441 kWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
96
Kapazität
733 kWh
Ø/Anlage
7,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Aßlar im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Aßlar 0,86 kW
Ø Lahn-Dill-Kreis 1,05 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Aßlar hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Aßlar auf?

Auffällig hoch: 37 % aller Solaranlagen in Aßlar laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Aßlar zählt bislang 940 Solaranlagen mit 12,4 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Platz 18 von 23 im Landkreis Lahn-Dill-Kreis: Aßlar liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,85 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Lahn-Dill-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Aßlar: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

13,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

37 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

129 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Aßlar ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 66 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,4 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 46 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Die Speicherquote von 37 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Aßlar verbreitet, aber kein Automatismus.

Zubau findet in Aßlar derzeit kaum statt: 129 neue Anlagen mit 0,9 MW in zwölf Monaten, 64 Watt je Einwohner und damit weit unter dem Bundeswert, unter dem Tempo Hessens. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit plus 2 % weitgehend stabil.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Aßlar?

35614

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Aßlar — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Aßlar gibt es laut solarzubau.de aktuell 940 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,4 MW. Das entspricht 0,86 kW pro Einwohner.
350 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Aßlar [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-asslar/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Aßlar installiert?

In Aßlar sind 12,4 MW PV-Leistung in 940 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 18 von 23 im Landkreis Lahn-Dill-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.482 Einwohner entspricht der Bestand 0,85 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Aßlar im Vergleich da?

Mit 0,86 kW pro Einwohner liegt Aßlar unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Lahn-Dill-Kreis belegt Aßlar Platz 18 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Aßlar?

In Aßlar sind 350 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Aßlar liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Aßlar?

In den letzten 12 Monaten wurden in Aßlar 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 129 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 64 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Hessen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Aßlar üblich?

Eine typische Dachanlage in Aßlar hat 10,4 kWp; das ist der Durchschnitt der 616 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 66 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Aßlar stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 46 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 278 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Aßlar?

Aßlar liegt im Landkreis Lahn-Dill-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Lahn-Dill-Kreis gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Aßlar?

In Aßlar entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 60 neuen Anlagen und 752 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 68 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Aßlar?

In Aßlar wurden in den letzten 12 Monaten 68 Balkonkraftwerke registriert (90 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Aßlar?

In Aßlar wurden in den letzten 12 Monaten 129 neue Solaranlagen mit insgesamt 923 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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