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55 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Odenwaldkreis

Photovoltaik in Michelstadt

45 % unter Bundesdurchschnitt

1.183 Anlagen mit 12,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Michelstadt, Landkreis Odenwaldkreis in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.183 Solaranlagen und 12,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 15.396 Einwohner sind das 0,84 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Michelstadt liegt damit 45 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 12 Regionen in diesem Umfeld belegt Michelstadt damit Platz 9 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,9 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 42 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,84

kW
▼ -45 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,0

%

497 Speicher bei 1.183 Anlagen

Installiert

12,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+7 %

Solaranlagen

1.183

Einwohner

15.396

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Michelstadt?

Segmentierter PV-Zubau in Michelstadt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Michelstadt trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+9 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +9 %
  • Heimsegment▼ -41 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Michelstadt: 915 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01326September 2025: 12 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 22 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 26 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
074148September 2025: 60 kW, Vorjahr 148 kWOktober 2025: 55 kW, Vorjahr 107 kWNovember 2025: 68 kW, Vorjahr 111 kWDezember 2025: 19 kW, Vorjahr 58 kWJanuar 2026: 45 kW, Vorjahr 91 kWFebruar 2026: 32 kW, Vorjahr 88 kWMärz 2026: 61 kW, Vorjahr 118 kWApril 2026: 100 kW, Vorjahr 96 kWMai 2026: 60 kW, Vorjahr 31 kWJuni 2026: 35 kW, Vorjahr 124 kWJuli 2026: 99 kW, Vorjahr 74 kWAugust 2026: 46 kW, Vorjahr 98 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02855September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 53 kWJanuar 2026: 55 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 35 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
79 112 kW +9 %
Heimsegment
2–30 kWp
57 680 kW -41 %
Gewerbe
>30 kWp
2 109 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 140 915 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Michelstadt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Michelstadt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Michelstadt 104 Speicher mit zusammen 844 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +19 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+19 %
Anlagen
71
Kapazität
344 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-31 %
Anlagen
30
Kapazität
416 kWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
56 kWh
Ø/Anlage
56 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
104
Kapazität
844 kWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Michelstadt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Michelstadt 0,84 kW
Ø Odenwaldkreis 1,21 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Michelstadt hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Michelstadt auf?

Mit einer Speicherquote von 42 % gehört Michelstadt zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 497 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 1.183 Solaranlagen in Michelstadt eine Leistung von 12,9 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Michelstadt belegt aktuell Platz 9 von 12 im Landkreis Odenwaldkreis. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Michelstadt mit 0,84 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Odenwaldkreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Michelstadt?

64720

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Michelstadt — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Michelstadt gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.183 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,9 MW. Das entspricht 0,84 kW pro Einwohner.
497 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Michelstadt [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-michelstadt/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Michelstadt installiert?

In Michelstadt sind 12,9 MW PV-Leistung in 1.183 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 12 im Landkreis Odenwaldkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 15.396 Einwohner entspricht der Bestand 0,84 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Michelstadt im Vergleich da?

Mit 0,84 kW pro Einwohner liegt Michelstadt unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Odenwaldkreis belegt Michelstadt Platz 9 von 12. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Michelstadt?

In Michelstadt sind 497 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Michelstadt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Michelstadt 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 140 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Michelstadt?

Michelstadt liegt im Landkreis Odenwaldkreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Odenwaldkreis gibt es insgesamt 12 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Michelstadt?

In Michelstadt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 57 neuen Anlagen und 680 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 79 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Michelstadt?

In Michelstadt wurden in den letzten 12 Monaten 79 Balkonkraftwerke registriert (112 kW). Das sind +9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Michelstadt?

In Michelstadt wurden in den letzten 12 Monaten 140 neue Solaranlagen mit insgesamt 915 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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