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124 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Amberg

Photovoltaik in Amberg

Solaranlagen
3.568 Anlagen
Installierte Leistung
82,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,93 kW pro Kopf

24 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 3.568 Anlagen mit 82,3 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Amberg?

Amberg, kreisfreie Stadt in Bayern kommt mit Stand 2026-10-27 auf 3.568 Solaranlagen und 82,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 42.553 Einwohner sind das 1,93 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Amberg liegt damit 24 % über dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 4,2 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 23 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,93

kW
▲ +24 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,2

%

1.470 Speicher bei 3.568 Anlagen

Installiert

82,3 MW

Zubau 12 Mon.

4,2 MW

+5 %

Solaranlagen

3.568

Einwohner

42.553

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Amberg?

Segmentierter PV-Zubau in Amberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heimsegment-Anlagen sind der Gewinner in Amberg: +24 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+24 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +1 %
  • Heimsegment▲ +24 %
  • Gewerbe▼ -45 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Amberg: 4.169 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01938November 2025: 9 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 11 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 10 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 27 kWMärz 2026: 20 kW, Vorjahr 36 kWApril 2026: 38 kW, Vorjahr 18 kWMai 2026: 37 kW, Vorjahr 36 kWJuni 2026: 32 kW, Vorjahr 24 kWJuli 2026: 35 kW, Vorjahr 28 kWAugust 2026: 32 kW, Vorjahr 25 kWSeptember 2026: 20 kW, Vorjahr 17 kWOktober 2026: 12 kW, Vorjahr 18 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0240480November 2025: 198 kW, Vorjahr 266 kWDezember 2025: 136 kW, Vorjahr 73 kWJanuar 2026: 276 kW, Vorjahr 420 kWFebruar 2026: 106 kW, Vorjahr 113 kWMärz 2026: 211 kW, Vorjahr 108 kWApril 2026: 200 kW, Vorjahr 213 kWMai 2026: 245 kW, Vorjahr 152 kWJuni 2026: 429 kW, Vorjahr 176 kWJuli 2026: 480 kW, Vorjahr 338 kWAugust 2026: 300 kW, Vorjahr 151 kWSeptember 2026: 284 kW, Vorjahr 183 kWOktober 2026: 205 kW, Vorjahr 289 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0202404November 2025: 40 kWDezember 2025: 261 kW, Vorjahr 387 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 59 kWFebruar 2026: 78 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 59 kW, Vorjahr 404 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 59 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 278 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 240 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 149 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
04385November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 85 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
181 258 kW +1 %
Heimsegment
2–30 kWp
239 3,1 MW +24 %
Gewerbe
>30 kWp
8 716 kW -45 %
Freifläche
Freifläche
1 85 kW —
Gesamt 432 4,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Amberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Amberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Amberg 361 Speicher mit zusammen 3,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +51 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+36 %
Anlagen
203
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+51 %
Anlagen
149
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
6
Kapazität
394 kWh
Ø/Anlage
65,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
361
Kapazität
3,5 MWh
Ø/Anlage
9,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Amberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Amberg 1,93 kW
Ø Amberg 1,93 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Amberg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Amberg auf?

Mit einer Speicherquote von 41 % gehört Amberg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.470 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Amberg gehört zur oberen Hälfte beim Solarausbau: 1,93 kW pro Kopf, verteilt auf 3.568 Anlagen mit 82,3 MW Gesamtleistung.

Einordnung

Amberg liegt im Bundesland Bayern. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

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Solaranlage planen in Amberg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

23,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

41 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

432 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Amberg ist eine Mittelstadt; den Bestand prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. 69 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,6 kWp. 48 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. 41 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (432 Anlagen, 4,2 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 42.553 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit plus 2 % weitgehend stabil.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahlen gehören zu Amberg?

9222492284

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Amberg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Amberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.568 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 82,3 MW. Das entspricht 1,93 kW pro Einwohner.
1.470 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Amberg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-amberg-09361000/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Amberg installiert?

In Amberg sind 82,3 MW PV-Leistung in 3.568 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 42.553 Einwohner entspricht der Bestand 1,93 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Amberg im Vergleich da?

Mit 1,93 kW pro Einwohner liegt Amberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Amberg?

In Amberg sind 1.470 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Amberg liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Amberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Amberg 4,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 432 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 98 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Amberg üblich?

Eine typische Dachanlage in Amberg hat 10,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 2.448 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 69 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Amberg stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 48 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 945 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Ist Amberg eine kreisfreie Stadt?

Amberg ist eine kreisfreie Stadt in Bayern. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Bayern und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Amberg?

In Amberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 239 neuen Anlagen und 3,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 8 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Amberg?

In Amberg wurden in den letzten 12 Monaten 181 Balkonkraftwerke registriert (258 kW). Das sind +1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Amberg?

In Amberg wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (85 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Amberg?

In Amberg wurden in den letzten 12 Monaten 432 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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