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284 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Kelheim

Photovoltaik in Abensberg

Solaranlagen
2.337 Anlagen
Installierte Leistung
66,7 MW installiert
Leistung pro Einwohner
4,43 kW pro Kopf

2,8× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Abensberg?

Abensberg, Landkreis Kelheim in Bayern kommt mit Stand 2026-10-27 auf 2.337 Solaranlagen und 66,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 15.061 Einwohnern entspricht das 4,43 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Abensberg liegt damit 184 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 14 von 24 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,7 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 34 % und eine mittlere Anlagengröße von 29 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,43

kW
▲ +184 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

34,1

%

798 Speicher bei 2.337 Anlagen

Installiert

66,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,7 MW

+3 %

Solaranlagen

2.337

Einwohner

15.061

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Abensberg?

Segmentierter PV-Zubau in Abensberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Abensberg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-14 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -14 %
  • Heimsegment▼ -44 %
  • Gewerbe▼ -69 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Abensberg: 1.733 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0918November 2025: 4 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 5 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 9 kW, Vorjahr 18 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 16 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWSeptember 2026: 11 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0213426November 2025: 42 kW, Vorjahr 170 kWDezember 2025: 108 kW, Vorjahr 130 kWJanuar 2026: 187 kW, Vorjahr 426 kWFebruar 2026: 29 kW, Vorjahr 152 kWMärz 2026: 102 kW, Vorjahr 178 kWApril 2026: 137 kW, Vorjahr 80 kWMai 2026: 80 kW, Vorjahr 139 kWJuni 2026: 165 kW, Vorjahr 202 kWJuli 2026: 127 kW, Vorjahr 243 kWAugust 2026: 73 kW, Vorjahr 44 kWSeptember 2026: 69 kW, Vorjahr 161 kWOktober 2026: 47 kW, Vorjahr 171 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0366731November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 235 kWJanuar 2026: 130 kW, Vorjahr 731 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 75 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 34 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 42 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 316 kWJuli 2026: 312 kW, Vorjahr 99 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 72 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
04k9kNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 8.998 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
52 72 kW -14 %
Heimsegment
2–30 kWp
90 1,2 MW -44 %
Gewerbe
>30 kWp
4 484 kW -69 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 147 1,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Abensberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Abensberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Abensberg 126 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-14 %
Anlagen
73
Kapazität
419 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-19 %
Anlagen
48
Kapazität
637 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
4
Kapazität
227 kWh
Ø/Anlage
56,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
126
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
10,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Abensberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Abensberg 4,43 kW
Ø Kelheim 5,56 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Abensberg hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Abensberg auf?

Kaum eine Region erreicht diese Dichte: 4,43 kW Solarleistung pro Einwohner machen Abensberg zu einem der solarstärksten Orte Deutschlands.

Überblick

Abensberg gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 4,43 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 2.337 Anlagen kommen zusammen auf 66,7 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Bayern.

Einordnung

Abensberg führt das Feld im Landkreis Kelheim deutlich an: Platz 14 von 24, 68 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Abensberg mit 4,43 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Kelheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Abensberg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

28,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

34 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

147 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstadt wie Abensberg prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand die Dachlandschaft: 82 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 11,5 kWp. Mit 216 Steckersolargeräten (52 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Abensberg angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 34 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Abensberg verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Abensberg läuft gebremst: 147 neue Anlagen mit 1,7 MW in zwölf Monaten sind 115 Watt je Einwohner, rund 45 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 86 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahl gehört zu Abensberg?

93326

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Abensberg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Abensberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.337 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 66,7 MW. Das entspricht 4,43 kW pro Einwohner.
798 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 34,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Abensberg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-abensberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Abensberg installiert?

In Abensberg sind 66,7 MW PV-Leistung in 2.337 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 24 im Landkreis Kelheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 15.061 Einwohner entspricht der Bestand 4,43 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Abensberg im Vergleich da?

Mit 4,43 kW pro Einwohner liegt Abensberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kelheim belegt Abensberg Platz 14 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Abensberg?

In Abensberg sind 798 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 34,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Abensberg liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Abensberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Abensberg 1,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 147 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 115 Watt in zwölf Monaten, rund 45 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Abensberg üblich?

Eine typische Dachanlage in Abensberg hat 11,5 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.914 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 82 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Abensberg stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 38 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 216 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Abensberg?

Abensberg liegt im Landkreis Kelheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Kelheim gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Abensberg?

In Abensberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 90 neuen Anlagen und 1,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Abensberg?

In Abensberg wurden in den letzten 12 Monaten 52 Balkonkraftwerke registriert (72 kW). Das sind -14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Abensberg?

In Abensberg wurden in den letzten 12 Monaten 147 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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