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Potsdam vs. Landkreis Stendal

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Potsdam und der Landkreis Stendal grenzen aneinander, beim Solarausbau trennt sie einiges: Der Landkreis Stendal erreicht 5,69 kW je Einwohner, Potsdam 0,32 kW, das ist 17,8-mal so viel. In Summe sind es 59,1 MW (4.294 Anlagen) gegen 606,3 MW (8.168 Anlagen), Potsdam in Brandenburg, der Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt. Datenstand im Marktstammdatenregister: 27.10.2026.

Potsdam
1:5
Landkreis Stendal
184.754Einwohner106.538
Solar Score
25
42
Leistung
59,1 MW
606,3 MW
Pro Kopf
0,32 kW
5,69 kW
Zubau/Kopf
0,03 kW
1,61 kW
Anlagen
4.294
8.168
Speicherquote
58,0%
43,8%
Landkreis Stendal gewinnt 5 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Ein Teil des Abstands ist Struktur, nicht Dachfleiß: Im Landkreis Stendal entfallen 90 % der Leistung auf Gewerbe- und Freiflächenanlagen über 30 kW, in Potsdam sind es 58 %. Wenige große Parks heben die Pro-Kopf-Zahl stärker als tausend Hausdächer. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau in Potsdam um minus 34 % verändert, im Landkreis Stendal um plus 183 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Stendal führt beim Bestand je Einwohner, der Landkreis Stendal beim aktuellen Zubau, Potsdam bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Potsdam oder Stendal?

Der Landkreis Stendal liegt vorn: 5,69 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 0,32 kW in Potsdam, das ist 17,8-mal so viel. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (184.754 in Potsdam, 106.538 im Landkreis Stendal) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, in Potsdam oder im Landkreis Stendal?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Stendal 172,0 MW neue Leistung aus 1.091 Anlagen hinzu, in Potsdam 5,2 MW aus 713 Anlagen. Je Einwohner sind das 1,614 kW gegenüber 0,028 kW, der Landkreis Stendal baut also derzeit 57,6-mal so schnell aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, in Potsdam oder im Landkreis Stendal?

Potsdam kommt auf eine Speicherquote von 58,0 % (2.492 Batteriespeicher auf 4.294 Solaranlagen), der Landkreis Stendal auf 43,8 % (3.580 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.