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Landkreis Hildburghausen vs. Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Hildburghausen hat mit 2,37 kW je Einwohner 38 % mehr Photovoltaik-Leistung installiert wie der Landkreis Schmalkalden-Meiningen (1,72 kW). Absolut stehen 142,1 MW aus 5.524 Anlagen im Landkreis Hildburghausen 207,0 MW aus 9.242 Anlagen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen gegenüber, beide in Thüringen. Grundlage sind die Meldungen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur mit Stand 27.10.2026.

Landkreis Hildburghausen
1:4
Landkreis Schmalkalden-Meiningen
59.987Einwohner120.214
Solar Score
21
21
Leistung
142,1 MW
207,0 MW
Pro Kopf
2,37 kW
1,72 kW
Zubau/Kopf
0,10 kW
0,11 kW
Anlagen
5.524
9.242
Speicherquote
45,1%
47,3%
Landkreis Schmalkalden-Meiningen gewinnt 4 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Strukturell ähneln sich beide Kreise: Gewerbe- und Freiflächenanlagen stellen 73 % der Leistung im Landkreis Hildburghausen und 71 % im Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Der Unterschied entsteht also überwiegend auf den Dächern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau im Landkreis Hildburghausen um minus 38 % verändert, im Landkreis Schmalkalden-Meiningen um minus 45 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Hildburghausen führt beim Bestand je Einwohner, der Landkreis Schmalkalden-Meiningen beim aktuellen Zubau, der Landkreis Schmalkalden-Meiningen bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Hildburghausen oder Schmalkalden-Meiningen?

Der Landkreis Hildburghausen liegt vorn: 2,37 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 1,72 kW im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, das ist 38 % mehr. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (59.987 im Landkreis Hildburghausen, 120.214 im Landkreis Schmalkalden-Meiningen) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Hildburghausen oder im Landkreis Schmalkalden-Meiningen?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen 13,6 MW neue Leistung aus 1.391 Anlagen hinzu, im Landkreis Hildburghausen 6,2 MW aus 654 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,113 kW gegenüber 0,104 kW, beide Kreise bauen also in ähnlichem Tempo aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Hildburghausen oder im Landkreis Schmalkalden-Meiningen?

Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen kommt auf eine Speicherquote von 47,3 % (4.367 Batteriespeicher auf 9.242 Solaranlagen), der Landkreis Hildburghausen auf 45,1 % (2.489 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.