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Duisburg vs. Mülheim an der Ruhr

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Im Nachbarschaftsvergleich liegt Mülheim an der Ruhr vorn: 0,34 kW Solarleistung je Einwohner gegenüber 0,29 kW in Duisburg, also 19 % mehr. Duisburg kommt auf 13.956 Anlagen mit 144,4 MW, Mülheim an der Ruhr auf 6.327 Anlagen mit 59,5 MW (beide in Nordrhein-Westfalen). Alle Werte stammen aus dem Marktstammdatenregister, Stand 27.10.2026.

Duisburg
2:4
Mülheim an der Ruhr
502.270Einwohner173.050
Solar Score
20
22
Leistung
144,4 MW
59,5 MW
Pro Kopf
0,29 kW
0,34 kW
Zubau/Kopf
0,06 kW
0,06 kW
Anlagen
13.956
6.327
Speicherquote
51,6%
53,5%
Mülheim an der Ruhr gewinnt 4 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Strukturell ähneln sich beide Kreise: Gewerbe- und Freiflächenanlagen stellen 43 % der Leistung in Duisburg und 35 % in Mülheim an der Ruhr. Der Unterschied entsteht also überwiegend auf den Dächern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau in Duisburg um minus 1 % verändert, in Mülheim an der Ruhr um minus 10 %.

Kurz gesagt: Mülheim an der Ruhr führt in allen drei Kategorien, beim Bestand je Einwohner, beim aktuellen Zubau und bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Duisburg oder Mülheim an der Ruhr?

Mülheim an der Ruhr liegt vorn: 0,34 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 0,29 kW in Duisburg, das ist 19 % mehr. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (502.270 in Duisburg, 173.050 in Mülheim an der Ruhr) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, in Duisburg oder in Mülheim an der Ruhr?

In den letzten zwölf Monaten kamen in Mülheim an der Ruhr 10,5 MW neue Leistung aus 1.167 Anlagen hinzu, in Duisburg 28,1 MW aus 2.788 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,060 kW gegenüber 0,056 kW, beide Kreise bauen also in ähnlichem Tempo aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, in Duisburg oder in Mülheim an der Ruhr?

Mülheim an der Ruhr kommt auf eine Speicherquote von 53,5 % (3.382 Batteriespeicher auf 6.327 Solaranlagen), Duisburg auf 51,6 % (7.205 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.