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50 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Bergstraße

Photovoltaik in Zwingenberg

50 % unter Bundesdurchschnitt

647 Anlagen mit 5,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Zwingenberg, Landkreis Bergstraße in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 5,6 MW, verteilt auf 647 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 7.283 Einwohner sind das 0,77 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Zwingenberg liegt damit 50 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 22 Regionen in diesem Umfeld belegt Zwingenberg damit Platz 19 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,4 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 46 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 8,6 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,77

kW
▼ -50 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,7

%

296 Speicher bei 647 Anlagen

Installiert

5,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+8 %

Solaranlagen

647

Einwohner

7.283

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Zwingenberg?

Segmentierter PV-Zubau in Zwingenberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Zwingenberg: +23 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+23 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +23 %
  • Heimsegment▼ -10 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Zwingenberg: 421 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04386September 2025: 0 kW, Vorjahr 86 kWOktober 2025: 64 kW, Vorjahr 76 kWNovember 2025: 27 kW, Vorjahr 33 kWDezember 2025: 48 kW, Vorjahr 41 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 15 kWFebruar 2026: 58 kW, Vorjahr 28 kWMärz 2026: 46 kW, Vorjahr 44 kWApril 2026: 55 kW, Vorjahr 27 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 25 kWJuni 2026: 37 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 8 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 12 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
41 58 kW +23 %
Heimsegment
2–30 kWp
34 363 kW -10 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 75 421 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Zwingenberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Zwingenberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Zwingenberg 60 Speicher mit zusammen 474 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +78 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+78 %
Anlagen
45
Kapazität
243 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
14
Kapazität
200 kWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
31 kWh
Ø/Anlage
31 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
60
Kapazität
474 kWh
Ø/Anlage
7,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Zwingenberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Zwingenberg 0,77 kW
Ø Bergstraße 1,10 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Zwingenberg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Zwingenberg auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 46 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 296 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Zwingenberg setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 0,77 kW pro Kopf liegt Zwingenberg noch unter dem Bundesschnitt. 647 Anlagen und 5,6 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Zwingenberg rangiert auf Platz 19 von 22 im Landkreis Bergstraße – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

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Welche Postleitzahl gehört zu Zwingenberg?

64673

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Zwingenberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Zwingenberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 647 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,6 MW. Das entspricht 0,77 kW pro Einwohner.
296 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Zwingenberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-zwingenberg-he/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Zwingenberg installiert?

In Zwingenberg sind 5,6 MW PV-Leistung in 647 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 19 von 22 im Landkreis Bergstraße. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.283 Einwohner entspricht der Bestand 0,77 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Zwingenberg im Vergleich da?

Mit 0,77 kW pro Einwohner liegt Zwingenberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bergstraße belegt Zwingenberg Platz 19 von 22. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Zwingenberg?

In Zwingenberg sind 296 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Zwingenberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Zwingenberg 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 75 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Zwingenberg?

Zwingenberg liegt im Landkreis Bergstraße im Bundesland Hessen. Im Landkreis Bergstraße gibt es insgesamt 22 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Zwingenberg?

In Zwingenberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 34 neuen Anlagen und 363 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 41 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Zwingenberg?

In Zwingenberg wurden in den letzten 12 Monaten 41 Balkonkraftwerke registriert (58 kW). Das sind +23 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Zwingenberg?

In Zwingenberg wurden in den letzten 12 Monaten 75 neue Solaranlagen mit insgesamt 421 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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