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163 % vom Ø
Wachstumsregion
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Hessen · Bergstraße

Photovoltaik in Groß-Rohrheim

63 % über Bundesdurchschnitt

Wachstumsregion – 37 % der Gesamtleistung im letzten Jahr neu installiert

Groß-Rohrheim, Landkreis Bergstraße (Hessen) zählt mit Stand 2026-08-28 454 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 9,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 3.638 Einwohner sind das 2,48 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Groß-Rohrheim liegt damit 63 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 22 Regionen in diesem Umfeld belegt Groß-Rohrheim damit Platz 1 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,3 MW, das entspricht etwa 37 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 48 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 20 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,48

kW
▲ +63 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,6

%

216 Speicher bei 454 Anlagen

Installiert

9,0 MW

Zubau 12 Mon.

3,3 MW

+37 %

Solaranlagen

454

Einwohner

3.638

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Groß-Rohrheim?

Segmentierter PV-Zubau in Groß-Rohrheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Groß-Rohrheim verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 62 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+62 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +62 %
  • Heimsegment▼ -36 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Groß-Rohrheim: 3.300 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047September 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 5 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 7 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03875September 2025: 44 kW, Vorjahr 35 kWOktober 2025: 15 kW, Vorjahr 59 kWNovember 2025: 75 kW, Vorjahr 57 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 48 kWJanuar 2026: 46 kW, Vorjahr 60 kWFebruar 2026: 30 kW, Vorjahr 31 kWMärz 2026: 23 kW, Vorjahr 35 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 53 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 54 kWJuni 2026: 31 kW, Vorjahr 18 kWJuli 2026: 30 kW, Vorjahr 22 kWAugust 2026: 19 kW, Vorjahr 55 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k3kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 99 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 149 kWFebruar 2026: 97 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 2.834 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
25 31 kW +62 %
Heimsegment
2–30 kWp
28 337 kW -36 %
Gewerbe
>30 kWp
3 2,9 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 56 3,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Groß-Rohrheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Groß-Rohrheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Groß-Rohrheim 40 Speicher mit zusammen 375 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-15 %
Anlagen
22
Kapazität
118 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-20 %
Anlagen
17
Kapazität
225 kWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
40
Kapazität
375 kWh
Ø/Anlage
9,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Groß-Rohrheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Groß-Rohrheim 2,48 kW
Ø Bergstraße 1,10 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Groß-Rohrheim erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Groß-Rohrheim auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 48 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 216 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Groß-Rohrheim setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 2,48 kW pro Kopf liegt Groß-Rohrheim deutlich über dem Bundesschnitt – 454 Anlagen und 9,0 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Platz 1 von 22 im Landkreis Bergstraße: Groß-Rohrheim übertrifft den Landesdurchschnitt um 161 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. 2,48 kW pro Kopf heben Groß-Rohrheim auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Bergstraße

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Groß-Rohrheim?

68649

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Groß-Rohrheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Groß-Rohrheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 454 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,0 MW. Das entspricht 2,48 kW pro Einwohner.
216 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Groß-Rohrheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-gross-rohrheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Groß-Rohrheim installiert?

In Groß-Rohrheim sind 9,0 MW PV-Leistung in 454 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 22 im Landkreis Bergstraße. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.638 Einwohner entspricht der Bestand 2,48 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Groß-Rohrheim im Vergleich da?

Mit 2,48 kW pro Einwohner liegt Groß-Rohrheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Wachstumsregion" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bergstraße belegt Groß-Rohrheim Platz 1 von 22. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Groß-Rohrheim?

In Groß-Rohrheim sind 216 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Groß-Rohrheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Groß-Rohrheim 3,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 56 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 37 Prozent – rund 37 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Groß-Rohrheim?

Groß-Rohrheim liegt im Landkreis Bergstraße im Bundesland Hessen. Im Landkreis Bergstraße gibt es insgesamt 22 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Groß-Rohrheim?

In Groß-Rohrheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 3 neuen Anlagen und 2,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 28 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Groß-Rohrheim?

In Groß-Rohrheim wurden in den letzten 12 Monaten 25 Balkonkraftwerke registriert (31 kW). Das sind +62 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Groß-Rohrheim?

In Groß-Rohrheim wurden in den letzten 12 Monaten 56 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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