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Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Sachsen · Nordsachsen

Photovoltaik in Zschepplin

Solaranlagen
350 Anlagen
Installierte Leistung
4,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,57 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

350 Anlagen mit 4,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Zschepplin?

Zschepplin, Landkreis Nordsachsen in Sachsen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 4,4 MW, verteilt auf 350 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 2.821 Einwohner sind das 1,57 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Zschepplin liegt damit 0 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 30 Regionen in diesem Umfeld belegt Zschepplin damit Platz 24 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 43 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,57

kW
▲ +0 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,4

%

152 Speicher bei 350 Anlagen

Installiert

4,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+5 %

Solaranlagen

350

Einwohner

2.821

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Zschepplin?

Segmentierter PV-Zubau in Zschepplin — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Zschepplin setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
13 20 kW -7 %
Heimsegment
2–30 kWp
15 187 kW -5 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 28 207 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Zschepplin zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Zschepplin, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Zschepplin wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Zschepplin im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Zschepplin 1,57 kW
Ø Nordsachsen 3,50 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Zschepplin liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Zschepplin auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 43 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 152 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Zschepplin setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

350 Solaranlagen erzeugen in Zschepplin eine Gesamtleistung von 4,4 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Zschepplin reiht sich auf Platz 24 von 30 im Landkreis Nordsachsen ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet steht Zschepplin überdurchschnittlich da. Die 1,57 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Nordsachsen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Zschepplin: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

12,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

43 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

28 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Zschepplin prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 70 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 11,0 kWp. 83 Balkonkraftwerke sind registriert, 13 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 43 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 73 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (28 Anlagen, 0,2 MW) gehört Zschepplin zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Sachsens. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 19 % zurückgegangen.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Zschepplin?

04838

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Zschepplin — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Zschepplin gibt es laut solarzubau.de aktuell 350 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,4 MW. Das entspricht 1,57 kW pro Einwohner.
152 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Zschepplin [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-zschepplin/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Zschepplin installiert?

In Zschepplin sind 4,4 MW PV-Leistung in 350 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 24 von 30 im Landkreis Nordsachsen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.821 Einwohner entspricht der Bestand 1,57 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Zschepplin im Vergleich da?

Mit 1,57 kW pro Einwohner liegt Zschepplin über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Nordsachsen belegt Zschepplin Platz 24 von 30. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Zschepplin?

In Zschepplin sind 152 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Zschepplin liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Zschepplin?

In den letzten 12 Monaten wurden in Zschepplin 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 28 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 73 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Sachsen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Zschepplin üblich?

Eine typische Dachanlage in Zschepplin hat 11,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 246 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 70 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Zschepplin stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 37 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 83 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Zschepplin?

Zschepplin liegt im Landkreis Nordsachsen im Bundesland Sachsen. Im Landkreis Nordsachsen gibt es insgesamt 30 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Zschepplin?

In Zschepplin entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 15 neuen Anlagen und 187 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 13 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Zschepplin?

In Zschepplin wurden in den letzten 12 Monaten 13 Balkonkraftwerke registriert (20 kW). Das sind -7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Zschepplin?

In Zschepplin wurden in den letzten 12 Monaten 28 neue Solaranlagen mit insgesamt 207 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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