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151 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Forchheim

Photovoltaik in Wiesenttal

51 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 390 Anlagen mit 5,8 MW Gesamtleistung

Wiesenttal, Landkreis Forchheim in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 390 Solaranlagen und 5,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 2.539 Einwohner sind das 2,30 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Wiesenttal liegt damit 51 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 29 Regionen in diesem Umfeld belegt Wiesenttal damit Platz 9 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 37 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,30

kW
▲ +51 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

36,7

%

143 Speicher bei 390 Anlagen

Installiert

5,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+9 %

Solaranlagen

390

Einwohner

2.539

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wiesenttal?

Segmentierter PV-Zubau in Wiesenttal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Wiesenttal wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+60 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+60 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +60 %
  • Heimsegment▲ +18 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wiesenttal: 525 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
035September 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
099197September 2025: 12 kW, Vorjahr 16 kWOktober 2025: 19 kW, Vorjahr 30 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 37 kW, Vorjahr 72 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 113 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 28 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 44 kWMai 2026: 25 kW, Vorjahr 21 kWJuni 2026: 68 kWJuli 2026: 197 kW, Vorjahr 43 kWAugust 2026: 22 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
03162September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 62 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
19 25 kW +60 %
Heimsegment
2–30 kWp
29 436 kW +18 %
Gewerbe
>30 kWp
1 62 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 50 525 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wiesenttal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wiesenttal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wiesenttal 28 Speicher mit zusammen 308 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +211 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+211 %
Anlagen
16
Kapazität
102 kWh
Ø/Anlage
6,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-40 %
Anlagen
11
Kapazität
151 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
55 kWh
Ø/Anlage
55 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
28
Kapazität
308 kWh
Ø/Anlage
11 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wiesenttal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wiesenttal 2,30 kW
Ø Forchheim 2,35 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wiesenttal erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wiesenttal auf?

Mit einer Speicherquote von 37 % gehört Wiesenttal zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 143 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,5-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Wiesenttal aus. Insgesamt 390 Anlagen mit 5,8 MW machen das möglich.

Einordnung

Wiesenttal belegt aktuell Platz 9 von 29 im Landkreis Forchheim. Mit zusätzlichem Zubau kann die Region weiter aufsteigen. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,30 kW pro Einwohner setzen Wiesenttal deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Forchheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Wiesenttal?

91346

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wiesenttal — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wiesenttal gibt es laut solarzubau.de aktuell 390 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,8 MW. Das entspricht 2,30 kW pro Einwohner.
143 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 36,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wiesenttal [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wiesenttal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wiesenttal installiert?

In Wiesenttal sind 5,8 MW PV-Leistung in 390 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 29 im Landkreis Forchheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.539 Einwohner entspricht der Bestand 2,30 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wiesenttal im Vergleich da?

Mit 2,30 kW pro Einwohner liegt Wiesenttal über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Forchheim belegt Wiesenttal Platz 9 von 29. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wiesenttal?

In Wiesenttal sind 143 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 36,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wiesenttal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wiesenttal 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 50 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wiesenttal?

Wiesenttal liegt im Landkreis Forchheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Forchheim gibt es insgesamt 29 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wiesenttal?

In Wiesenttal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 29 neuen Anlagen und 436 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wiesenttal?

In Wiesenttal wurden in den letzten 12 Monaten 19 Balkonkraftwerke registriert (25 kW). Das sind +60 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wiesenttal?

In Wiesenttal wurden in den letzten 12 Monaten 50 neue Solaranlagen mit insgesamt 525 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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