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563 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Forchheim

Photovoltaik in Gräfenberg

5,6× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Gräfenberg, Landkreis Forchheim in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 564 Solaranlagen und 35,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 4.160 Einwohner sind das 8,56 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Gräfenberg liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (5,6-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 29 Regionen in diesem Umfeld belegt Gräfenberg damit Platz 2 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,3 MW, das entspricht etwa 4 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 44 % und eine mittlere Anlagengröße von 63 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

8,56

kW
▲ +463 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,0

%

248 Speicher bei 564 Anlagen

Installiert

35,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+4 %

Solaranlagen

564

Einwohner

4.160

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gräfenberg?

Segmentierter PV-Zubau in Gräfenberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gräfenberg setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-4 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -4 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gräfenberg: 1.258 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047September 2025: 7 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 3 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 2 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 1 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04997September 2025: 30 kW, Vorjahr 67 kWOktober 2025: 22 kW, Vorjahr 48 kWNovember 2025: 54 kW, Vorjahr 24 kWDezember 2025: 50 kW, Vorjahr 34 kWJanuar 2026: 49 kW, Vorjahr 97 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 27 kW, Vorjahr 18 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 36 kWMai 2026: 18 kW, Vorjahr 37 kWJuni 2026: 49 kW, Vorjahr 31 kWJuli 2026: 48 kW, Vorjahr 59 kWAugust 2026: 33 kW, Vorjahr 13 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0376751September 2025: 751 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 85 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 94 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
24 32 kW -4 %
Heimsegment
2–30 kWp
33 389 kW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
2 835 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 60 1,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gräfenberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gräfenberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gräfenberg 52 Speicher mit zusammen 469 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +22 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+22 %
Anlagen
27
Kapazität
146 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+1 %
Anlagen
25
Kapazität
323 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
52
Kapazität
469 kWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Gräfenberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gräfenberg 8,56 kW
Ø Forchheim 2,35 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Gräfenberg erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Gräfenberg auf?

8,56 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Gräfenberg zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

8,56 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Gräfenberg an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 564 Anlagen und 35,6 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Mit Platz 2 von 29 und 231 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Gräfenberg zu den Vorreitern im Landkreis Forchheim. 8,56 kW pro Kopf heben Gräfenberg auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Forchheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Gräfenberg?

9132291367

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gräfenberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gräfenberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 564 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 35,6 MW. Das entspricht 8,56 kW pro Einwohner.
248 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gräfenberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-graefenberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gräfenberg installiert?

In Gräfenberg sind 35,6 MW PV-Leistung in 564 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 29 im Landkreis Forchheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.160 Einwohner entspricht der Bestand 8,56 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gräfenberg im Vergleich da?

Mit 8,56 kW pro Einwohner liegt Gräfenberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Forchheim belegt Gräfenberg Platz 2 von 29. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gräfenberg?

In Gräfenberg sind 248 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gräfenberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gräfenberg 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 60 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gräfenberg?

Gräfenberg liegt im Landkreis Forchheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Forchheim gibt es insgesamt 29 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gräfenberg?

In Gräfenberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 2 neuen Anlagen und 835 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 33 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gräfenberg?

In Gräfenberg wurden in den letzten 12 Monaten 24 Balkonkraftwerke registriert (32 kW). Das sind -4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gräfenberg?

In Gräfenberg wurden in den letzten 12 Monaten 60 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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