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Überdurchschnittlich
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Gemeinde in Bayern · Straubing-Bogen

Photovoltaik in Wiesenfelden

79 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 689 Anlagen mit 10,7 MW Gesamtleistung

Wiesenfelden, Landkreis Straubing-Bogen in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 689 Solaranlagen und 10,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 3.912 Einwohnern entspricht das 2,72 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Wiesenfelden liegt damit 79 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 34 von 37 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,3 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 44 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,72

kW
▲ +79 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,4

%

306 Speicher bei 689 Anlagen

Installiert

10,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+12 %

Solaranlagen

689

Einwohner

3.912

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wiesenfelden?

Segmentierter PV-Zubau in Wiesenfelden — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Wiesenfelden wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-15 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -47 %
  • Heimsegment▼ -15 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wiesenfelden: 1.323 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059September 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
098195September 2025: 34 kW, Vorjahr 77 kWOktober 2025: 20 kW, Vorjahr 27 kWNovember 2025: 20 kW, Vorjahr 123 kWDezember 2025: 16 kW, Vorjahr 68 kWJanuar 2026: 111 kW, Vorjahr 94 kWFebruar 2026: 30 kW, Vorjahr 40 kWMärz 2026: 26 kW, Vorjahr 52 kWApril 2026: 195 kW, Vorjahr 49 kWMai 2026: 27 kW, Vorjahr 80 kWJuni 2026: 28 kW, Vorjahr 48 kWJuli 2026: 100 kW, Vorjahr 67 kWAugust 2026: 23 kW, Vorjahr 15 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0122244September 2025: 0 kWOktober 2025: 199 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 132 kWJanuar 2026: 244 kW, Vorjahr 120 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 98 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
11 17 kW -47 %
Heimsegment
2–30 kWp
40 631 kW -15 %
Gewerbe
>30 kWp
5 674 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 57 1,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wiesenfelden zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wiesenfelden, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wiesenfelden 47 Speicher mit zusammen 748 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 15,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +6 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+6 %
Anlagen
21
Kapazität
148 kWh
Ø/Anlage
7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-8 %
Anlagen
23
Kapazität
365 kWh
Ø/Anlage
15,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
235 kWh
Ø/Anlage
78,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
47
Kapazität
748 kWh
Ø/Anlage
15,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wiesenfelden im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wiesenfelden 2,72 kW
Ø Straubing-Bogen 8,50 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wiesenfelden erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wiesenfelden auf?

Auffällig hoch: 44 % aller Solaranlagen in Wiesenfelden laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Wiesenfelden zählt zu den solarstärkeren Regionen in Bayern: 689 Anlagen, 10,7 MW Leistung und 2,72 kW pro Kopf sprechen eine klare Sprache.

Einordnung

Platz 34 von 37 im Landkreis Straubing-Bogen: Wiesenfelden liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Wiesenfelden mit 2,72 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Straubing-Bogen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Wiesenfelden?

94344

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wiesenfelden — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wiesenfelden gibt es laut solarzubau.de aktuell 689 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,7 MW. Das entspricht 2,72 kW pro Einwohner.
306 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wiesenfelden [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wiesenfelden/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wiesenfelden installiert?

In Wiesenfelden sind 10,7 MW PV-Leistung in 689 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 34 von 37 im Landkreis Straubing-Bogen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.912 Einwohner entspricht der Bestand 2,72 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wiesenfelden im Vergleich da?

Mit 2,72 kW pro Einwohner liegt Wiesenfelden über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Straubing-Bogen belegt Wiesenfelden Platz 34 von 37. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wiesenfelden?

In Wiesenfelden sind 306 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wiesenfelden?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wiesenfelden 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 57 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wiesenfelden?

Wiesenfelden liegt im Landkreis Straubing-Bogen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es insgesamt 37 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wiesenfelden?

In Wiesenfelden entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 5 neuen Anlagen und 674 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 40 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wiesenfelden?

In Wiesenfelden wurden in den letzten 12 Monaten 11 Balkonkraftwerke registriert (17 kW). Das sind -47 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wiesenfelden?

In Wiesenfelden wurden in den letzten 12 Monaten 57 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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