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117 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Segeberg

Photovoltaik in Westerrade

Solaranlagen
70 Anlagen
Installierte Leistung
0,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,83 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

70 Anlagen mit 0,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Westerrade?

Westerrade, Landkreis Segeberg (Schleswig-Holstein) zählt mit Stand 2026-10-27 70 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 0,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 451 Einwohner sind das 1,83 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Westerrade liegt damit 17 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 83 Regionen in diesem Umfeld belegt Westerrade damit Platz 28 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 39 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,83

kW
▲ +17 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,6

%

27 Speicher bei 70 Anlagen

Installiert

0,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+14 %

Solaranlagen

70

Einwohner

451

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Westerrade?

Segmentierter PV-Zubau in Westerrade — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Westerrade wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
7 9 kW -12 %
Heimsegment
2–30 kWp
5 69 kW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
1 41 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 13 119 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Westerrade zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Westerrade, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Westerrade wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Westerrade im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Westerrade 1,83 kW
Ø Segeberg 1,35 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Westerrade liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Westerrade auf?

Mit einer Speicherquote von 39 % gehört Westerrade zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 27 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,83 kW pro Kopf – damit bewegt sich Westerrade nahe am Bundesmittel. 70 Anlagen mit 0,8 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Im Landkreis Segeberg belegt Westerrade Platz 28 von 83 – ein Wert im landesüblichen Mittelfeld. Bundesweit betrachtet steht Westerrade überdurchschnittlich da. Die 1,83 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Segeberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Westerrade: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

11,8 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

39 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

13 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstgemeinde bringt Westerrade vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 51 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 11,7 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 45 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 39 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Beim aktuellen Zubau liegt Westerrade über dem Bundesdurchschnitt: 13 neue Anlagen mit 0,1 MW in zwölf Monaten, 263 Watt je Einwohner, unter dem Tempo Schleswig-Holsteins. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 34 % beschleunigt.

In Schleswig-Holstein gilt eine Solarpflicht bei Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Westerrade?

23815

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Westerrade — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Westerrade gibt es laut solarzubau.de aktuell 70 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 0,8 MW. Das entspricht 1,83 kW pro Einwohner.
27 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Westerrade [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-westerrade/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Westerrade installiert?

In Westerrade sind 0,8 MW PV-Leistung in 70 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 28 von 83 im Landkreis Segeberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 451 Einwohner entspricht der Bestand 1,83 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Westerrade im Vergleich da?

Mit 1,83 kW pro Einwohner liegt Westerrade über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Segeberg belegt Westerrade Platz 28 von 83. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Westerrade?

In Westerrade sind 27 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Westerrade liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Westerrade?

In den letzten 12 Monaten wurden in Westerrade 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 13 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 263 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und weniger als Schleswig-Holstein insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Westerrade üblich?

Eine typische Dachanlage in Westerrade hat 11,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 36 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 51 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Westerrade stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 45 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 29 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Westerrade?

Westerrade liegt im Landkreis Segeberg im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Segeberg gibt es insgesamt 83 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Westerrade?

In Westerrade entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 5 neuen Anlagen und 69 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Westerrade?

In Westerrade wurden in den letzten 12 Monaten 7 Balkonkraftwerke registriert (9 kW). Das sind -12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Westerrade?

In Westerrade wurden in den letzten 12 Monaten 13 neue Solaranlagen mit insgesamt 119 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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