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36 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Stormarn

Photovoltaik in Westerau

Solaranlagen
54 Anlagen
Installierte Leistung
0,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,56 kW pro Kopf

64 % unter Bundesdurchschnitt

54 Anlagen mit 0,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Westerau?

Westerau, Landkreis Stormarn (Schleswig-Holstein) zählt mit Stand 2026-10-27 54 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 0,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 778 Einwohner sind das 0,56 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Westerau liegt damit 64 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 50 Regionen in diesem Umfeld belegt Westerau damit Platz 46 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 52 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 8,0 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,56

kW
▼ -64 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,9

%

28 Speicher bei 54 Anlagen

Installiert

0,4 MW

Zubau 12 Mon.

53 kW

+12 %

Solaranlagen

54

Einwohner

778

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Westerau?

Segmentierter PV-Zubau in Westerau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Westerau wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
6 8 kW —
Heimsegment
2–30 kWp
4 45 kW -42 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 10 53 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Westerau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Westerau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Westerau wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Westerau im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Westerau 0,56 kW
Ø Stormarn 0,82 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Westerau hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Westerau auf?

Mit einer Speicherquote von 52 % gehört Westerau zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 28 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

0,4 MW Solarleistung aus 54 Anlagen – Westerau hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Schleswig-Holstein gegeben.

Einordnung

Westerau rangiert auf Platz 46 von 50 im Landkreis Stormarn – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Westerau mit 0,56 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Stormarn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Westerau: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

8,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

52 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

10 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Westerau ist eine Kleinstgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. 72 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,6 kWp. Mit einer Speicherquote von 52 % liegt Westerau weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

Mit 69 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (10 Anlagen, 0,1 MW) gehört Westerau zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Schleswig-Holsteins. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 34 % zurückgegangen.

In Schleswig-Holstein gilt eine Solarpflicht bei Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Westerau?

23847

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Westerau — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Westerau gibt es laut solarzubau.de aktuell 54 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 0,4 MW. Das entspricht 0,56 kW pro Einwohner.
28 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Westerau [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-westerau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Westerau installiert?

In Westerau sind 0,4 MW PV-Leistung in 54 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 46 von 50 im Landkreis Stormarn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 778 Einwohner entspricht der Bestand 0,56 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Westerau im Vergleich da?

Mit 0,56 kW pro Einwohner liegt Westerau unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Stormarn belegt Westerau Platz 46 von 50. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Westerau?

In Westerau sind 28 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,9 % bezogen auf die Solaranlagen. In Westerau ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 12 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Westerau?

In den letzten 12 Monaten wurden in Westerau 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 10 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 69 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Schleswig-Holstein insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Westerau üblich?

Eine typische Dachanlage in Westerau hat 10,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 39 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 72 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Westerau stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 15 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Westerau?

Westerau liegt im Landkreis Stormarn im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Stormarn gibt es insgesamt 50 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Westerau?

In Westerau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 4 neuen Anlagen und 45 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Westerau?

In Westerau wurden in den letzten 12 Monaten 6 Balkonkraftwerke registriert (8 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Westerau?

In Westerau wurden in den letzten 12 Monaten 10 neue Solaranlagen mit insgesamt 53 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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