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161 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Dillingen a.d. Donau

Photovoltaik in Wertingen

61 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.410 Anlagen mit 23,3 MW Gesamtleistung

Wertingen, Landkreis Dillingen a.d. Donau in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 23,3 MW, verteilt auf 1.410 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 9.486 Einwohnern entspricht das 2,45 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Wertingen liegt damit 61 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 24 von 27 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,9 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 36 % und eine mittlere Anlagengröße von 16 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,45

kW
▲ +61 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

36,3

%

512 Speicher bei 1.410 Anlagen

Installiert

23,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,9 MW

+8 %

Solaranlagen

1.410

Einwohner

9.486

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wertingen?

Segmentierter PV-Zubau in Wertingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Wertingen trägt das Gewerbe-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+14 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +14 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbe▼ -53 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wertingen: 1.860 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 2 kW, Vorjahr 10 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 4 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0110219September 2025: 99 kW, Vorjahr 171 kWOktober 2025: 79 kW, Vorjahr 87 kWNovember 2025: 64 kW, Vorjahr 38 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 86 kWJanuar 2026: 93 kW, Vorjahr 219 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 65 kWMärz 2026: 58 kW, Vorjahr 44 kWApril 2026: 78 kW, Vorjahr 74 kWMai 2026: 109 kW, Vorjahr 66 kWJuni 2026: 71 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 109 kW, Vorjahr 80 kWAugust 2026: 59 kW, Vorjahr 51 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
06281kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 151 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 527 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 65 kW, Vorjahr 1.256 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 198 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 706 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
52 69 kW +14 %
Heimsegment
2–30 kWp
60 869 kW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
4 922 kW -53 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 116 1,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wertingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wertingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wertingen 86 Speicher mit zusammen 892 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-26 %
Anlagen
39
Kapazität
192 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-2 %
Anlagen
45
Kapazität
620 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
80 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
86
Kapazität
892 kWh
Ø/Anlage
10,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wertingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wertingen 2,45 kW
Ø Dillingen a.d. Donau 3,57 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wertingen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wertingen auf?

512 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Wertingen – eine Quote von 36 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

1,6-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Wertingen aus. Insgesamt 1.410 Anlagen mit 23,3 MW machen das möglich.

Einordnung

Platz 24 von 27 im Landkreis Dillingen a.d. Donau: Wertingen liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Wertingen mit 2,45 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Dillingen a.d. Donau

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Wertingen?

86637

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wertingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wertingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.410 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 23,3 MW. Das entspricht 2,45 kW pro Einwohner.
512 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 36,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wertingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wertingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wertingen installiert?

In Wertingen sind 23,3 MW PV-Leistung in 1.410 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 24 von 27 im Landkreis Dillingen a.d. Donau. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.486 Einwohner entspricht der Bestand 2,45 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wertingen im Vergleich da?

Mit 2,45 kW pro Einwohner liegt Wertingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Dillingen a.d. Donau belegt Wertingen Platz 24 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wertingen?

In Wertingen sind 512 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 36,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wertingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wertingen 1,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 116 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wertingen?

Wertingen liegt im Landkreis Dillingen a.d. Donau im Bundesland Bayern. Im Landkreis Dillingen a.d. Donau gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wertingen?

In Wertingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 4 neuen Anlagen und 922 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 60 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wertingen?

In Wertingen wurden in den letzten 12 Monaten 52 Balkonkraftwerke registriert (69 kW). Das sind +14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wertingen?

In Wertingen wurden in den letzten 12 Monaten 116 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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