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27 % vom Ø
Wachstumsregion

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Märkischer Kreis

Photovoltaik in Werdohl

73 % unter Bundesdurchschnitt

Wachstumsregion – 31 % der Gesamtleistung im letzten Jahr neu installiert

Werdohl, Landkreis Märkischer Kreis in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 712 Solaranlagen und 7,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 17.618 Einwohnern entspricht das 0,41 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Werdohl liegt damit 73 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 14 von 15 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,2 MW neue Leistung hinzu – rund 31 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 46 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,41

kW
▼ -73 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,1

%

328 Speicher bei 712 Anlagen

Installiert

7,3 MW

Zubau 12 Mon.

2,2 MW

+31 %

Solaranlagen

712

Einwohner

17.618

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Werdohl?

Segmentierter PV-Zubau in Werdohl — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Werdohl: +33 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+33 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +33 %
  • Heimsegment▲ +3 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Werdohl: 2.239 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01020September 2025: 13 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 8 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 13 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 20 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
060119September 2025: 0 kW, Vorjahr 68 kWOktober 2025: 43 kW, Vorjahr 43 kWNovember 2025: 41 kW, Vorjahr 36 kWDezember 2025: 66 kW, Vorjahr 41 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 29 kWFebruar 2026: 43 kW, Vorjahr 17 kWMärz 2026: 38 kW, Vorjahr 18 kWApril 2026: 37 kW, Vorjahr 24 kWMai 2026: 76 kW, Vorjahr 22 kWJuni 2026: 82 kW, Vorjahr 20 kWJuli 2026: 64 kW, Vorjahr 119 kWAugust 2026: 52 kW, Vorjahr 99 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
07732kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 55 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 36 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 211 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 1.545 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
81 105 kW +33 %
Heimsegment
2–30 kWp
47 553 kW +3 %
Gewerbe
>30 kWp
2 1,6 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 130 2,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Werdohl zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Werdohl, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Werdohl 93 Speicher mit zusammen 658 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +156 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+156 %
Anlagen
74
Kapazität
404 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-28 %
Anlagen
19
Kapazität
255 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
93
Kapazität
658 kWh
Ø/Anlage
7,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Werdohl im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Werdohl 0,41 kW
Ø Märkischer Kreis 0,65 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Werdohl hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Werdohl auf?

328 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Werdohl – eine Quote von 46 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Werdohl stehen bislang 712 Solaranlagen mit insgesamt 7,3 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 14 von 15 im Landkreis Märkischer Kreis: Werdohl liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,41 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Märkischer Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Werdohl?

58791

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Werdohl — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Werdohl gibt es laut solarzubau.de aktuell 712 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,3 MW. Das entspricht 0,41 kW pro Einwohner.
328 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Werdohl [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-werdohl/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Werdohl installiert?

In Werdohl sind 7,3 MW PV-Leistung in 712 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 15 im Landkreis Märkischer Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 17.618 Einwohner entspricht der Bestand 0,41 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Werdohl im Vergleich da?

Mit 0,41 kW pro Einwohner liegt Werdohl unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Wachstumsregion" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Märkischer Kreis belegt Werdohl Platz 14 von 15. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Werdohl?

In Werdohl sind 328 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Werdohl?

In den letzten 12 Monaten wurden in Werdohl 2,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 130 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 31 Prozent – rund 31 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Werdohl?

Werdohl liegt im Landkreis Märkischer Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Märkischer Kreis gibt es insgesamt 15 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Werdohl?

In Werdohl entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 2 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 47 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Werdohl?

In Werdohl wurden in den letzten 12 Monaten 81 Balkonkraftwerke registriert (105 kW). Das sind +33 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Werdohl?

In Werdohl wurden in den letzten 12 Monaten 130 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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