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134 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Lindau (Bodensee)

Photovoltaik in Weißensberg

Solaranlagen
364 Anlagen
Installierte Leistung
5,7 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,09 kW pro Kopf

34 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 364 Anlagen mit 5,7 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Weißensberg?

Weißensberg, Landkreis Lindau (Bodensee) (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 364 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 5,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 2.712 Einwohner sind das 2,09 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Weißensberg liegt damit 34 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 19 Regionen in diesem Umfeld belegt Weißensberg damit Platz 10 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,4 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 41 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,09

kW
▲ +34 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,5

%

151 Speicher bei 364 Anlagen

Installiert

5,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+8 %

Solaranlagen

364

Einwohner

2.712

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Weißensberg?

Segmentierter PV-Zubau in Weißensberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heimsegment-Anlagen sind der Gewinner in Weißensberg: +39 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+39 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▲ +39 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Weißensberg: 438 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059November 2025: 2 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWSeptember 2026: 9 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2026: 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
03366November 2025: 66 kW, Vorjahr 21 kWDezember 2025: 15 kW, Vorjahr 16 kWJanuar 2026: 22 kW, Vorjahr 51 kWFebruar 2026: 22 kW, Vorjahr 26 kWMärz 2026: 31 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 24 kW, Vorjahr 21 kWJuni 2026: 32 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 16 kWAugust 2026: 32 kW, Vorjahr 23 kWSeptember 2026: 14 kW, Vorjahr 31 kWOktober 2026: 23 kW, Vorjahr 12 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
04794November 2025: 0 kW, Vorjahr 89 kWDezember 2025: 94 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 33 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
24 37 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
29 307 kW +39 %
Gewerbe
>30 kWp
1 94 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 54 438 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Weißensberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Weißensberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Weißensberg 47 Speicher mit zusammen 379 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +81 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+81 %
Anlagen
31
Kapazität
161 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+34 %
Anlagen
16
Kapazität
218 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
47
Kapazität
379 kWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Weißensberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Weißensberg 2,09 kW
Ø Lindau (Bodensee) 1,43 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Weißensberg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Weißensberg auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 41 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 151 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Weißensberg setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 2,09 kW pro Einwohner liegt Weißensberg spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 364 Anlagen und 5,7 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Weißensberg belegt aktuell Platz 10 von 19 im Landkreis Lindau (Bodensee). Mit zusätzlichem Zubau kann die Region weiter aufsteigen. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Weißensberg mit 2,09 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Lindau (Bodensee)

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Weißensberg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

15,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

41 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

54 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Landgemeinde bringt Weißensberg vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 68 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 9,7 kWp. 97 Balkonkraftwerke sind registriert, 24 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 41 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

161 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Weißensberg baut langsamer aus als der Bund (23 % darunter) und liegt unter dem Tempo Bayerns; 54 Anlagen mit 0,4 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 16 % beschleunigt.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Weißensberg?

88138

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Weißensberg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Weißensberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 364 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,7 MW. Das entspricht 2,09 kW pro Einwohner.
151 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Weißensberg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-weissensberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Weißensberg installiert?

In Weißensberg sind 5,7 MW PV-Leistung in 364 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 19 im Landkreis Lindau (Bodensee). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.712 Einwohner entspricht der Bestand 2,09 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Weißensberg im Vergleich da?

Mit 2,09 kW pro Einwohner liegt Weißensberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Lindau (Bodensee) belegt Weißensberg Platz 10 von 19. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Weißensberg?

In Weißensberg sind 151 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Weißensberg liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Weißensberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Weißensberg 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 54 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 161 Watt in zwölf Monaten, rund 23 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Weißensberg üblich?

Eine typische Dachanlage in Weißensberg hat 9,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 248 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 68 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Weißensberg stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 37 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 97 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Weißensberg?

Weißensberg liegt im Landkreis Lindau (Bodensee) im Bundesland Bayern. Im Landkreis Lindau (Bodensee) gibt es insgesamt 19 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Weißensberg?

In Weißensberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 29 neuen Anlagen und 307 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Weißensberg?

In Weißensberg wurden in den letzten 12 Monaten 24 Balkonkraftwerke registriert (37 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Weißensberg?

In Weißensberg wurden in den letzten 12 Monaten 54 neue Solaranlagen mit insgesamt 438 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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