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73 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Trier-Saarburg

Photovoltaik in Wawern

Solaranlagen
72 Anlagen
Installierte Leistung
0,7 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,14 kW pro Kopf

27 % unter Bundesdurchschnitt

72 Anlagen mit 0,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Wawern?

Wawern, Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz kommt mit Stand 2026-10-27 auf 72 Solaranlagen und 0,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 629 Einwohner sind das 1,14 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Wawern liegt damit 27 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 85 Regionen in diesem Umfeld belegt Wawern damit Platz 52 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 10,0 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,14

kW
▼ -27 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,2

%

34 Speicher bei 72 Anlagen

Installiert

0,7 MW

Zubau 12 Mon.

83 kW

+12 %

Solaranlagen

72

Einwohner

629

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wawern?

Segmentierter PV-Zubau in Wawern — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Wawern trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
3 4 kW -29 %
Heimsegment
2–30 kWp
4 79 kW -38 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 7 83 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wawern zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wawern, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Wawern wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Wawern im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wawern 1,14 kW
Ø Trier-Saarburg 2,38 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Wawern hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Wawern auf?

Mit einer Speicherquote von 47 % gehört Wawern zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 34 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Wawern stehen bislang 72 Solaranlagen mit insgesamt 0,7 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Wawern belegt aktuell Platz 52 von 85 im Landkreis Trier-Saarburg. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Wawern mit 1,14 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Trier-Saarburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Wawern: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

10,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

47 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

7 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstgemeinde wie Wawern prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude die Dachlandschaft: 74 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,8 kWp. 47 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

133 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Wawern baut langsamer aus als der Bund (37 % darunter) und liegt unter dem Tempo Rheinland-Pfalz'; 7 Anlagen mit 0,1 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 38 % zurückgegangen.

In Rheinland-Pfalz gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen Neubauten und neuen Parkplätzen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Wawern?

54441

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wawern — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wawern gibt es laut solarzubau.de aktuell 72 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 0,7 MW. Das entspricht 1,14 kW pro Einwohner.
34 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wawern [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wawern-07235144/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wawern installiert?

In Wawern sind 0,7 MW PV-Leistung in 72 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 52 von 85 im Landkreis Trier-Saarburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 629 Einwohner entspricht der Bestand 1,14 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wawern im Vergleich da?

Mit 1,14 kW pro Einwohner liegt Wawern unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Trier-Saarburg belegt Wawern Platz 52 von 85. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wawern?

In Wawern sind 34 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Wawern liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wawern?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wawern 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 7 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 133 Watt in zwölf Monaten, rund 37 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Rheinland-Pfalz insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Wawern üblich?

Eine typische Dachanlage in Wawern hat 10,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 53 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 74 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Wawern stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 18 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wawern?

Wawern liegt im Landkreis Trier-Saarburg im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Trier-Saarburg gibt es insgesamt 85 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wawern?

In Wawern entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 4 neuen Anlagen und 79 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wawern?

In Wawern wurden in den letzten 12 Monaten 3 Balkonkraftwerke registriert (4 kW). Das sind -29 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wawern?

In Wawern wurden in den letzten 12 Monaten 7 neue Solaranlagen mit insgesamt 83 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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