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96 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Karlsruhe

Photovoltaik in Walzbachtal

Nah am Bundesdurchschnitt

1.237 Anlagen mit 14,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Walzbachtal, Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.237 Solaranlagen und 14,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 9.904 Einwohnern entspricht das 1,46 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Walzbachtal liegt damit 4 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 11 von 32 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,5 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 45 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,46

kW
▼ -4 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,6

%

552 Speicher bei 1.237 Anlagen

Installiert

14,5 MW

Zubau 12 Mon.

1,5 MW

+10 %

Solaranlagen

1.237

Einwohner

9.904

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Walzbachtal?

Segmentierter PV-Zubau in Walzbachtal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Walzbachtal trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-6 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -22 %
  • Heimsegment▼ -6 %
  • Gewerbe▼ -54 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Walzbachtal: 1.473 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01019September 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 8 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 19 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 13 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
089178September 2025: 108 kW, Vorjahr 124 kWOktober 2025: 97 kW, Vorjahr 143 kWNovember 2025: 125 kW, Vorjahr 99 kWDezember 2025: 155 kW, Vorjahr 70 kWJanuar 2026: 48 kW, Vorjahr 55 kWFebruar 2026: 102 kW, Vorjahr 128 kWMärz 2026: 94 kW, Vorjahr 57 kWApril 2026: 49 kW, Vorjahr 112 kWMai 2026: 105 kW, Vorjahr 178 kWJuni 2026: 125 kW, Vorjahr 96 kWJuli 2026: 156 kW, Vorjahr 99 kWAugust 2026: 29 kW, Vorjahr 106 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0117233September 2025: 67 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 60 kWNovember 2025: 100 kW, Vorjahr 178 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 52 kW, Vorjahr 233 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
43 55 kW -22 %
Heimsegment
2–30 kWp
99 1,2 MW -6 %
Gewerbe
>30 kWp
3 219 kW -54 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 150 1,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Walzbachtal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Walzbachtal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Walzbachtal 122 Speicher mit zusammen 1,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +1 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
70
Kapazität
437 kWh
Ø/Anlage
6,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-3 %
Anlagen
50
Kapazität
651 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
122
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
9,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Walzbachtal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Walzbachtal 1,46 kW
Ø Karlsruhe 1,34 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Walzbachtal liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Walzbachtal auf?

552 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Walzbachtal – eine Quote von 45 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

1.237 Solaranlagen erzeugen in Walzbachtal eine Gesamtleistung von 14,5 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Platz 11 von 32 im Landkreis Karlsruhe: Walzbachtal liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Karlsruhe

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Walzbachtal?

7504575203

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Walzbachtal — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Walzbachtal gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.237 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,5 MW. Das entspricht 1,46 kW pro Einwohner.
552 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Walzbachtal [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-walzbachtal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Walzbachtal installiert?

In Walzbachtal sind 14,5 MW PV-Leistung in 1.237 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 32 im Landkreis Karlsruhe. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.904 Einwohner entspricht der Bestand 1,46 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Walzbachtal im Vergleich da?

Mit 1,46 kW pro Einwohner liegt Walzbachtal unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Karlsruhe belegt Walzbachtal Platz 11 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Walzbachtal?

In Walzbachtal sind 552 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Walzbachtal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Walzbachtal 1,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 150 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Walzbachtal?

Walzbachtal liegt im Landkreis Karlsruhe im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Karlsruhe gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Walzbachtal?

In Walzbachtal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 99 neuen Anlagen und 1,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Walzbachtal?

In Walzbachtal wurden in den letzten 12 Monaten 43 Balkonkraftwerke registriert (55 kW). Das sind -22 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Walzbachtal?

In Walzbachtal wurden in den letzten 12 Monaten 150 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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