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51 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Recklinghausen

Photovoltaik in Waltrop

49 % unter Bundesdurchschnitt

2.192 Anlagen mit 22,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Waltrop, Landkreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 22,6 MW, verteilt auf 2.192 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 29.177 Einwohnern entspricht das 0,77 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Waltrop liegt damit 49 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 3 von 10 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,1 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 50 % und eine mittlere Anlagengröße von 10 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,77

kW
▼ -49 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,0

%

1.097 Speicher bei 2.192 Anlagen

Installiert

22,6 MW

Zubau 12 Mon.

2,1 MW

+9 %

Solaranlagen

2.192

Einwohner

29.177

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Waltrop?

Segmentierter PV-Zubau in Waltrop — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Waltrop verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 48 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+48 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +48 %
  • Heimsegment▲ +0 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Waltrop: 2.121 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02957September 2025: 26 kW, Vorjahr 22 kWOktober 2025: 16 kW, Vorjahr 14 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 8 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 15 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 28 kW, Vorjahr 23 kWApril 2026: 57 kW, Vorjahr 27 kWMai 2026: 40 kW, Vorjahr 38 kWJuni 2026: 31 kW, Vorjahr 25 kWJuli 2026: 53 kW, Vorjahr 23 kWAugust 2026: 37 kW, Vorjahr 28 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0115230September 2025: 153 kW, Vorjahr 124 kWOktober 2025: 51 kW, Vorjahr 126 kWNovember 2025: 230 kW, Vorjahr 199 kWDezember 2025: 209 kW, Vorjahr 67 kWJanuar 2026: 108 kW, Vorjahr 180 kWFebruar 2026: 53 kW, Vorjahr 147 kWMärz 2026: 169 kW, Vorjahr 100 kWApril 2026: 108 kW, Vorjahr 138 kWMai 2026: 173 kW, Vorjahr 95 kWJuni 2026: 123 kW, Vorjahr 122 kWJuli 2026: 179 kW, Vorjahr 156 kWAugust 2026: 21 kW, Vorjahr 125 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04998September 2025: 0 kW, Vorjahr 53 kWOktober 2025: 39 kWNovember 2025: 68 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 98 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
238 329 kW +48 %
Heimsegment
2–30 kWp
139 1,6 MW +0 %
Gewerbe
>30 kWp
3 205 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 381 2,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Waltrop zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Waltrop, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Waltrop 246 Speicher mit zusammen 1,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +13 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+0 %
Anlagen
171
Kapazität
782 kWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+13 %
Anlagen
74
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
246
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
7,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Waltrop im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Waltrop 0,77 kW
Ø Recklinghausen 0,67 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Waltrop hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Waltrop auf?

1.097 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Waltrop – eine Quote von 50 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Waltrop zählt bislang 2.192 Solaranlagen mit 22,6 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Recklinghausen steht Waltrop auf Platz 3 von 10. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Recklinghausen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Waltrop?

45731

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Waltrop — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Waltrop gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.192 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 22,6 MW. Das entspricht 0,77 kW pro Einwohner.
1.097 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Waltrop [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-waltrop/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Waltrop installiert?

In Waltrop sind 22,6 MW PV-Leistung in 2.192 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 10 im Landkreis Recklinghausen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 29.177 Einwohner entspricht der Bestand 0,77 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Waltrop im Vergleich da?

Mit 0,77 kW pro Einwohner liegt Waltrop unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Recklinghausen belegt Waltrop Platz 3 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Waltrop?

In Waltrop sind 1.097 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Waltrop?

In den letzten 12 Monaten wurden in Waltrop 2,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 381 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Waltrop?

Waltrop liegt im Landkreis Recklinghausen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Recklinghausen gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Waltrop?

In Waltrop entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 139 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 238 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Waltrop?

In Waltrop wurden in den letzten 12 Monaten 238 Balkonkraftwerke registriert (329 kW). Das sind +48 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Waltrop?

In Waltrop wurden in den letzten 12 Monaten 381 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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