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48 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Recklinghausen

Photovoltaik in Marl

52 % unter Bundesdurchschnitt

4.589 Anlagen mit 63,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Marl, Landkreis Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 4.589 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 63,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 86.766 Einwohner sind das 0,73 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Marl liegt damit 52 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 10 Regionen in diesem Umfeld belegt Marl damit Platz 4 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 8,0 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 50 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,73

kW
▼ -52 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,5

%

2.273 Speicher bei 4.589 Anlagen

Installiert

63,5 MW

Zubau 12 Mon.

8,0 MW

+13 %

Solaranlagen

4.589

Einwohner

86.766

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Marl?

Segmentierter PV-Zubau in Marl — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Marl verschiebt sich: Gewerbe legt um 111 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+111 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -10 %
  • Heimsegment▲ +3 %
  • Gewerbe▲ +111 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Marl: 8.014 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
051101September 2025: 54 kW, Vorjahr 55 kWOktober 2025: 36 kW, Vorjahr 39 kWNovember 2025: 23 kW, Vorjahr 21 kWDezember 2025: 34 kW, Vorjahr 22 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 19 kWFebruar 2026: 23 kW, Vorjahr 26 kWMärz 2026: 73 kW, Vorjahr 69 kWApril 2026: 88 kW, Vorjahr 77 kWMai 2026: 74 kW, Vorjahr 101 kWJuni 2026: 65 kW, Vorjahr 63 kWJuli 2026: 100 kW, Vorjahr 101 kWAugust 2026: 37 kW, Vorjahr 87 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0225450September 2025: 279 kW, Vorjahr 241 kWOktober 2025: 450 kW, Vorjahr 319 kWNovember 2025: 234 kW, Vorjahr 373 kWDezember 2025: 223 kW, Vorjahr 328 kWJanuar 2026: 208 kW, Vorjahr 309 kWFebruar 2026: 201 kW, Vorjahr 215 kWMärz 2026: 306 kW, Vorjahr 298 kWApril 2026: 234 kW, Vorjahr 234 kWMai 2026: 287 kW, Vorjahr 312 kWJuni 2026: 443 kW, Vorjahr 321 kWJuli 2026: 438 kW, Vorjahr 220 kWAugust 2026: 216 kW, Vorjahr 232 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02k3kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 144 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 37 kWNovember 2025: 178 kWDezember 2025: 182 kW, Vorjahr 299 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 332 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 587 kWApril 2026: 3.316 kWMai 2026: 70 kW, Vorjahr 60 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 80 kWJuli 2026: 93 kW, Vorjahr 188 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 89 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
447 613 kW -10 %
Heimsegment
2–30 kWp
338 3,5 MW +3 %
Gewerbe
>30 kWp
10 3,8 MW +111 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 801 8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Marl zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Marl, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Marl 554 Speicher mit zusammen 4,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +25 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+25 %
Anlagen
379
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+9 %
Anlagen
168
Kapazität
2,3 MWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
97 kWh
Ø/Anlage
48,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
554
Kapazität
4,3 MWh
Ø/Anlage
7,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Marl im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Marl 0,73 kW
Ø Recklinghausen 0,67 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Marl hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Marl auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 50 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 2.273 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Marl setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Aktuell erzeugen 4.589 Solaranlagen in Marl eine Leistung von 63,5 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Marl rangiert auf Platz 4 von 10 im Landkreis Recklinghausen – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Recklinghausen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Marl?

457684577045772

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Marl — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Marl gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.589 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 63,5 MW. Das entspricht 0,73 kW pro Einwohner.
2.273 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Marl [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-marl-nw/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Marl installiert?

In Marl sind 63,5 MW PV-Leistung in 4.589 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 10 im Landkreis Recklinghausen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 86.766 Einwohner entspricht der Bestand 0,73 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Marl im Vergleich da?

Mit 0,73 kW pro Einwohner liegt Marl unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Recklinghausen belegt Marl Platz 4 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Marl?

In Marl sind 2.273 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Marl?

In den letzten 12 Monaten wurden in Marl 8,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 801 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Marl?

Marl liegt im Landkreis Recklinghausen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Recklinghausen gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Marl?

In Marl entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 10 neuen Anlagen und 3,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 338 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Marl?

In Marl wurden in den letzten 12 Monaten 447 Balkonkraftwerke registriert (613 kW). Das sind -10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Marl?

In Marl wurden in den letzten 12 Monaten 801 neue Solaranlagen mit insgesamt 8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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