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63 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Main-Kinzig-Kreis

Photovoltaik in Wächtersbach

37 % unter Bundesdurchschnitt

1.024 Anlagen mit 12,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wächtersbach, Landkreis Main-Kinzig-Kreis in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 12,2 MW, verteilt auf 1.024 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 12.731 Einwohner sind das 0,96 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Wächtersbach liegt damit 37 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 28 Regionen in diesem Umfeld belegt Wächtersbach damit Platz 21 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,3 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 44 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,96

kW
▼ -37 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,1

%

452 Speicher bei 1.024 Anlagen

Installiert

12,2 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+11 %

Solaranlagen

1.024

Einwohner

12.731

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wächtersbach?

Segmentierter PV-Zubau in Wächtersbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Wächtersbach setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+9 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -14 %
  • Heimsegment▲ +9 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wächtersbach: 1.333 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01020September 2025: 4 kW, Vorjahr 13 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
069137September 2025: 122 kW, Vorjahr 122 kWOktober 2025: 64 kW, Vorjahr 122 kWNovember 2025: 90 kW, Vorjahr 53 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 52 kWJanuar 2026: 78 kW, Vorjahr 137 kWFebruar 2026: 97 kW, Vorjahr 64 kWMärz 2026: 116 kW, Vorjahr 50 kWApril 2026: 119 kW, Vorjahr 58 kWMai 2026: 53 kW, Vorjahr 41 kWJuni 2026: 134 kW, Vorjahr 16 kWJuli 2026: 21 kW, Vorjahr 131 kWAugust 2026: 54 kW, Vorjahr 20 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0239477September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 477 kWDezember 2025: 167 kW, Vorjahr 99 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 71 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 74 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
47 74 kW -14 %
Heimsegment
2–30 kWp
76 946 kW +9 %
Gewerbe
>30 kWp
5 312 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 128 1,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wächtersbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wächtersbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wächtersbach 115 Speicher mit zusammen 19 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 165 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +55 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+22 %
Anlagen
65
Kapazität
353 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+55 %
Anlagen
48
Kapazität
687 kWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
44 kWh
Ø/Anlage
44 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
17,9 MWh
Ø/Anlage
17.888 kWh
Gesamt
Anlagen
115
Kapazität
19 MWh
Ø/Anlage
165 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wächtersbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wächtersbach 0,96 kW
Ø Main-Kinzig-Kreis 1,45 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wächtersbach hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wächtersbach auf?

Mit einer Speicherquote von 44 % gehört Wächtersbach zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 452 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 1.024 Solaranlagen in Wächtersbach eine Leistung von 12,2 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Im Landkreis Main-Kinzig-Kreis belegt Wächtersbach Platz 21 von 28 – ein Wert im landesüblichen Mittelfeld. Bundesweit betrachtet liegt Wächtersbach mit 0,96 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Main-Kinzig-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Wächtersbach?

63607

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wächtersbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wächtersbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.024 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,2 MW. Das entspricht 0,96 kW pro Einwohner.
452 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wächtersbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-waechtersbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wächtersbach installiert?

In Wächtersbach sind 12,2 MW PV-Leistung in 1.024 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 21 von 28 im Landkreis Main-Kinzig-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.731 Einwohner entspricht der Bestand 0,96 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wächtersbach im Vergleich da?

Mit 0,96 kW pro Einwohner liegt Wächtersbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Main-Kinzig-Kreis belegt Wächtersbach Platz 21 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wächtersbach?

In Wächtersbach sind 452 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wächtersbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wächtersbach 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 128 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wächtersbach?

Wächtersbach liegt im Landkreis Main-Kinzig-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Main-Kinzig-Kreis gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wächtersbach?

In Wächtersbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 76 neuen Anlagen und 946 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wächtersbach?

In Wächtersbach wurden in den letzten 12 Monaten 47 Balkonkraftwerke registriert (74 kW). Das sind -14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wächtersbach?

In Wächtersbach wurden in den letzten 12 Monaten 128 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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