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Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Mayen-Koblenz

Photovoltaik in Urmitz

Nah am Bundesdurchschnitt

459 Anlagen mit 5,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Urmitz, Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 5,1 MW, verteilt auf 459 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 3.373 Einwohnern entspricht das 1,50 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Urmitz liegt damit 1 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 29 von 74 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,3 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 27 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,50

kW
▼ -1 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

26,8

%

123 Speicher bei 459 Anlagen

Installiert

5,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+5 %

Solaranlagen

459

Einwohner

3.373

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Urmitz?

Segmentierter PV-Zubau in Urmitz — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Urmitz wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
28 39 kW -10 %
Heimsegment
2–30 kWp
16 149 kW -46 %
Gewerbe
>30 kWp
1 80 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 45 268 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Urmitz zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Urmitz, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Urmitz 32 Speicher mit zusammen 187 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 5,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-1 %
Anlagen
26
Kapazität
104 kWh
Ø/Anlage
4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-43 %
Anlagen
6
Kapazität
83 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
32
Kapazität
187 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Urmitz im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Urmitz 1,50 kW
Ø Mayen-Koblenz 1,30 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Urmitz liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Urmitz auf?

Die durchschnittliche Anlagengröße von 11,0 kW zeigt: Der Solarausbau in Urmitz wird von privaten Haushalten getragen. Typische Dachanlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern bilden das Rückgrat der lokalen PV-Erzeugung.

Überblick

1,50 kW pro Kopf – damit bewegt sich Urmitz nahe am Bundesmittel. 459 Anlagen mit 5,1 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Platz 29 von 74 im Landkreis Mayen-Koblenz: Urmitz liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Mayen-Koblenz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Urmitz?

56220

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Urmitz — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Urmitz gibt es laut solarzubau.de aktuell 459 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,1 MW. Das entspricht 1,50 kW pro Einwohner.
123 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 26,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Urmitz [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-urmitz/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Urmitz installiert?

In Urmitz sind 5,1 MW PV-Leistung in 459 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 29 von 74 im Landkreis Mayen-Koblenz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.373 Einwohner entspricht der Bestand 1,50 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Urmitz im Vergleich da?

Mit 1,50 kW pro Einwohner liegt Urmitz unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mayen-Koblenz belegt Urmitz Platz 29 von 74. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Urmitz?

In Urmitz sind 123 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 26,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Urmitz?

In den letzten 12 Monaten wurden in Urmitz 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 45 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Urmitz?

Urmitz liegt im Landkreis Mayen-Koblenz im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Mayen-Koblenz gibt es insgesamt 74 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Urmitz?

In Urmitz entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 16 neuen Anlagen und 149 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Urmitz?

In Urmitz wurden in den letzten 12 Monaten 28 Balkonkraftwerke registriert (39 kW). Das sind -10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Urmitz?

In Urmitz wurden in den letzten 12 Monaten 45 neue Solaranlagen mit insgesamt 268 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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