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126 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Brandenburg · Dahme-Spreewald

Photovoltaik in Unterspreewald

Solaranlagen
102 Anlagen
Installierte Leistung
1,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,97 kW pro Kopf

26 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 102 Anlagen mit 1,4 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Unterspreewald?

Unterspreewald, Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg kommt mit Stand 2026-10-27 auf 102 Solaranlagen und 1,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 735 Einwohnern entspricht das 1,97 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Unterspreewald liegt damit 26 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 21 von 37 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,1 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 50 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,97

kW
▲ +26 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,0

%

51 Speicher bei 102 Anlagen

Installiert

1,4 MW

Zubau 12 Mon.

51 kW

+4 %

Solaranlagen

102

Einwohner

735

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Unterspreewald?

Segmentierter PV-Zubau in Unterspreewald — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Unterspreewald setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
6 6 kW -52 %
Heimsegment
2–30 kWp
5 44 kW -48 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 11 51 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Unterspreewald zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Unterspreewald, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Unterspreewald wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Unterspreewald im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Unterspreewald 1,97 kW
Ø Dahme-Spreewald 3,50 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Unterspreewald liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Unterspreewald auf?

51 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Unterspreewald – eine Quote von 50 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Unterspreewald gehört zur oberen Hälfte beim Solarausbau: 1,97 kW pro Kopf, verteilt auf 102 Anlagen mit 1,4 MW Gesamtleistung.

Einordnung

Platz 21 von 37 im Landkreis Dahme-Spreewald: Unterspreewald liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Mit 1,97 kW pro Kopf liegt Unterspreewald über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Dahme-Spreewald

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Unterspreewald: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

14,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

50 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

11 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstgemeinde bringt Unterspreewald vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 66 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 11,1 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 46 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Speicher gehören in Unterspreewald zum Standard: 50 % der Anlagen sind mit einer Batterie gekoppelt, deutlich mehr als die rund 40 % im Bund. Ein Angebot ohne Speicheroption wäre hier die Ausnahme.

Zubau findet in Unterspreewald derzeit kaum statt: 11 neue Anlagen mit 0,1 MW in zwölf Monaten, 69 Watt je Einwohner und damit weit unter dem Bundeswert, unter dem Tempo Brandenburgs. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 49 % zurückgegangen.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Unterspreewald?

15910

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Unterspreewald — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Unterspreewald gibt es laut solarzubau.de aktuell 102 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,4 MW. Das entspricht 1,97 kW pro Einwohner.
51 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Unterspreewald [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-unterspreewald/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Unterspreewald installiert?

In Unterspreewald sind 1,4 MW PV-Leistung in 102 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 21 von 37 im Landkreis Dahme-Spreewald. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 735 Einwohner entspricht der Bestand 1,97 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Unterspreewald im Vergleich da?

Mit 1,97 kW pro Einwohner liegt Unterspreewald über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Dahme-Spreewald belegt Unterspreewald Platz 21 von 37. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Unterspreewald?

In Unterspreewald sind 51 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,0 % bezogen auf die Solaranlagen. In Unterspreewald ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 10 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Unterspreewald?

In den letzten 12 Monaten wurden in Unterspreewald 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 11 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 69 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Brandenburg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Unterspreewald üblich?

Eine typische Dachanlage in Unterspreewald hat 11,1 kWp; das ist der Durchschnitt der 67 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 66 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Unterspreewald stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 46 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 29 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Unterspreewald?

Unterspreewald liegt im Landkreis Dahme-Spreewald im Bundesland Brandenburg. Im Landkreis Dahme-Spreewald gibt es insgesamt 37 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Unterspreewald?

In Unterspreewald entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 5 neuen Anlagen und 44 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Unterspreewald?

In Unterspreewald wurden in den letzten 12 Monaten 6 Balkonkraftwerke registriert (6 kW). Das sind -52 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Unterspreewald?

In Unterspreewald wurden in den letzten 12 Monaten 11 neue Solaranlagen mit insgesamt 51 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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