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37 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · München

Photovoltaik in Unterföhring

Solaranlagen
376 Anlagen
Installierte Leistung
6,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,58 kW pro Kopf

63 % unter Bundesdurchschnitt

376 Anlagen mit 6,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Unterföhring?

Unterföhring, Landkreis München (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 376 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 6,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 11.866 Einwohner sind das 0,58 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Unterföhring liegt damit 63 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 29 Regionen in diesem Umfeld belegt Unterföhring damit Platz 22 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,4 MW, das entspricht etwa 20 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 52 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,59

kW
▼ -63 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

52,1

%

196 Speicher bei 376 Anlagen

Installiert

6,9 MW

Zubau 12 Mon.

1,4 MW

+20 %

Solaranlagen

376

Einwohner

11.866

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Unterföhring?

Segmentierter PV-Zubau in Unterföhring — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Unterföhring verschiebt sich: Gewerbe legt um 98 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+98 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -2 %
  • Heimsegment▲ +1 %
  • Gewerbe▲ +98 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Unterföhring: 1.415 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713November 2025: 6 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 13 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 5 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWSeptember 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
02855November 2025: 20 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 17 kWJanuar 2026: 20 kW, Vorjahr 26 kWFebruar 2026: 23 kW, Vorjahr 27 kWMärz 2026: 27 kW, Vorjahr 19 kWApril 2026: 26 kWMai 2026: 43 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 29 kW, Vorjahr 53 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 55 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 16 kWSeptember 2026: 26 kW, Vorjahr 27 kWOktober 2026: 25 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
05071kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 66 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 98 kWMärz 2026: 100 kWApril 2026: 1.014 kW, Vorjahr 77 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 120 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 201 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
40 49 kW -2 %
Heimsegment
2–30 kWp
18 253 kW +1 %
Gewerbe
>30 kWp
4 1,1 MW +98 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 62 1,4 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Unterföhring zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Unterföhring, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Unterföhring 50 Speicher mit zusammen 331 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+18 %
Anlagen
36
Kapazität
153 kWh
Ø/Anlage
4,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-12 %
Anlagen
14
Kapazität
178 kWh
Ø/Anlage
12,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
50
Kapazität
331 kWh
Ø/Anlage
6,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Unterföhring im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Unterföhring 0,59 kW
Ø München 0,97 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Unterföhring hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Unterföhring auf?

Mit einer Speicherquote von 52 % gehört Unterföhring zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 196 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 376 Solaranlagen in Unterföhring eine Leistung von 6,9 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Unterföhring belegt aktuell Platz 22 von 29 im Landkreis München. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Unterföhring mit 0,58 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis München

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Unterföhring vergleichen

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Solaranlage planen in Unterföhring: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

18,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

52 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

62 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Unterföhring ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 53 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 9,6 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 45 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Mit einer Speicherquote von 52 % liegt Unterföhring weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

119 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Unterföhring baut langsamer aus als der Bund (43 % darunter) und liegt unter dem Tempo Bayerns; 62 Anlagen mit 1,4 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 64 % beschleunigt.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Unterföhring?

85774

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Unterföhring — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Unterföhring gibt es laut solarzubau.de aktuell 376 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,9 MW. Das entspricht 0,59 kW pro Einwohner.
196 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 52,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Unterföhring [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-unterfoehring/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Unterföhring installiert?

In Unterföhring sind 6,9 MW PV-Leistung in 376 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 22 von 29 im Landkreis München. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.866 Einwohner entspricht der Bestand 0,58 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Unterföhring im Vergleich da?

Mit 0,59 kW pro Einwohner liegt Unterföhring unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis München belegt Unterföhring Platz 22 von 29. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Unterföhring?

In Unterföhring sind 196 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 52,1 % bezogen auf die Solaranlagen. In Unterföhring ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 12 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Unterföhring?

In den letzten 12 Monaten wurden in Unterföhring 1,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 62 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 119 Watt in zwölf Monaten, rund 43 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 20 Prozent – rund 20 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Unterföhring üblich?

Eine typische Dachanlage in Unterföhring hat 9,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 198 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 53 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Unterföhring stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 25 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 150 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Unterföhring?

Unterföhring liegt im Landkreis München im Bundesland Bayern. Im Landkreis München gibt es insgesamt 29 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Unterföhring?

In Unterföhring entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 4 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 18 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Unterföhring?

In Unterföhring wurden in den letzten 12 Monaten 40 Balkonkraftwerke registriert (49 kW). Das sind -2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Unterföhring?

In Unterföhring wurden in den letzten 12 Monaten 62 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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