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127 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Kulmbach

Photovoltaik in Thurnau

Solaranlagen
624 Anlagen
Installierte Leistung
8,0 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,98 kW pro Kopf

27 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 624 Anlagen mit 8,0 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Thurnau?

Thurnau, Landkreis Kulmbach in Bayern kommt mit Stand 2026-10-27 auf 624 Solaranlagen und 8,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 4.053 Einwohnern entspricht das 1,98 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Thurnau liegt damit 27 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 16 von 22 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,4 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 37 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,98

kW
▲ +27 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,2

%

232 Speicher bei 624 Anlagen

Installiert

8,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+5 %

Solaranlagen

624

Einwohner

4.053

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Thurnau?

Segmentierter PV-Zubau in Thurnau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Thurnau: +76 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+76 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +76 %
  • Heimsegment▼ -22 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Thurnau: 397 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510November 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 9 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWSeptember 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
03366November 2025: 22 kW, Vorjahr 52 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 25 kWJanuar 2026: 16 kW, Vorjahr 52 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 41 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 40 kWApril 2026: 66 kW, Vorjahr 26 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 18 kWJuni 2026: 36 kWJuli 2026: 53 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 24 kW, Vorjahr 24 kWSeptember 2026: 15 kW, Vorjahr 30 kWOktober 2026: 27 kW, Vorjahr 17 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
04487November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 87 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 38 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
27 46 kW +76 %
Heimsegment
2–30 kWp
22 265 kW -22 %
Gewerbe
>30 kWp
1 87 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 50 397 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Thurnau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Thurnau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Thurnau 38 Speicher mit zusammen 501 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 13,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+18 %
Anlagen
28
Kapazität
130 kWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-34 %
Anlagen
8
Kapazität
106 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
265 kWh
Ø/Anlage
132,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
38
Kapazität
501 kWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Thurnau im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Thurnau 1,98 kW
Ø Kulmbach 3,88 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Thurnau liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Thurnau auf?

232 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Thurnau – eine Quote von 37 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

624 Solaranlagen, 8,0 MW Gesamtleistung: Thurnau schneidet beim PV-Ausbau besser ab als der Großteil der deutschen Kommunen. Die Region in Bayern nutzt ihr Solarpotenzial aktiv.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Kulmbach steht Thurnau auf Platz 16 von 22. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Thurnau nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Kulmbach

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Thurnau: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

12,9 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

37 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

50 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Landgemeinde bringt Thurnau vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 79 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 11,7 kWp. Mit 103 Steckersolargeräten (27 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Thurnau angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 37 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Thurnau verbreitet, aber kein Automatismus.

Zubau findet in Thurnau derzeit kaum statt: 50 neue Anlagen mit 0,4 MW in zwölf Monaten, 98 Watt je Einwohner und damit weit unter dem Bundeswert, unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 1 % weitgehend stabil.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Thurnau?

95349

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Thurnau — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Thurnau gibt es laut solarzubau.de aktuell 624 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,0 MW. Das entspricht 1,98 kW pro Einwohner.
232 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Thurnau [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-thurnau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Thurnau installiert?

In Thurnau sind 8,0 MW PV-Leistung in 624 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 16 von 22 im Landkreis Kulmbach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.053 Einwohner entspricht der Bestand 1,98 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Thurnau im Vergleich da?

Mit 1,98 kW pro Einwohner liegt Thurnau über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kulmbach belegt Thurnau Platz 16 von 22. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Thurnau?

In Thurnau sind 232 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Thurnau liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Thurnau?

In den letzten 12 Monaten wurden in Thurnau 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 50 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 98 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Thurnau üblich?

Eine typische Dachanlage in Thurnau hat 11,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 493 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 79 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Thurnau stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 103 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Thurnau?

Thurnau liegt im Landkreis Kulmbach im Bundesland Bayern. Im Landkreis Kulmbach gibt es insgesamt 22 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Thurnau?

In Thurnau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 22 neuen Anlagen und 265 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Thurnau?

In Thurnau wurden in den letzten 12 Monaten 27 Balkonkraftwerke registriert (46 kW). Das sind +76 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Thurnau?

In Thurnau wurden in den letzten 12 Monaten 50 neue Solaranlagen mit insgesamt 397 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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