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19 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Stuttgart

Photovoltaik in Stuttgart

Solaranlagen
17.999 Anlagen
Installierte Leistung
179,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,29 kW pro Kopf

81 % unter Bundesdurchschnitt

17.999 Anlagen mit 179,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Stuttgart?

Stuttgart, kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 179,9 MW, verteilt auf 17.999 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 612.663 Einwohner sind das 0,29 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Stuttgart liegt damit 81 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 38,3 MW, das entspricht etwa 21 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 47 % und eine mittlere Anlagengröße von 10,0 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,29

kW
▼ -81 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,9

%

8.449 Speicher bei 17.999 Anlagen

Installiert

179,9 MW

Zubau 12 Mon.

38,3 MW

+21 %

Solaranlagen

17.999

Einwohner

612.663

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Stuttgart?

Segmentierter PV-Zubau in Stuttgart — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Stuttgart verschiebt sich: Gewerbe legt um 39 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+39 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -8 %
  • Heimsegment▲ +2 %
  • Gewerbe▲ +39 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Stuttgart: 38.274 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0137273November 2025: 123 kW, Vorjahr 131 kWDezember 2025: 159 kW, Vorjahr 120 kWJanuar 2026: 91 kW, Vorjahr 112 kWFebruar 2026: 115 kW, Vorjahr 113 kWMärz 2026: 222 kW, Vorjahr 204 kWApril 2026: 273 kW, Vorjahr 240 kWMai 2026: 217 kW, Vorjahr 233 kWJuni 2026: 172 kW, Vorjahr 218 kWJuli 2026: 240 kW, Vorjahr 272 kWAugust 2026: 202 kW, Vorjahr 217 kWSeptember 2026: 122 kW, Vorjahr 170 kWOktober 2026: 68 kW, Vorjahr 145 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
01k2kNovember 2025: 2.154 kW, Vorjahr 1.954 kWDezember 2025: 1.760 kW, Vorjahr 1.372 kWJanuar 2026: 1.543 kW, Vorjahr 2.358 kWFebruar 2026: 1.505 kW, Vorjahr 1.524 kWMärz 2026: 1.703 kW, Vorjahr 1.326 kWApril 2026: 1.386 kW, Vorjahr 1.150 kWMai 2026: 1.736 kW, Vorjahr 1.654 kWJuni 2026: 2.137 kW, Vorjahr 1.315 kWJuli 2026: 2.193 kW, Vorjahr 2.211 kWAugust 2026: 1.568 kW, Vorjahr 1.162 kWSeptember 2026: 1.226 kW, Vorjahr 1.422 kWOktober 2026: 1.007 kW, Vorjahr 2.059 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
02k4kNovember 2025: 1.569 kW, Vorjahr 892 kWDezember 2025: 1.608 kW, Vorjahr 767 kWJanuar 2026: 1.945 kW, Vorjahr 1.176 kWFebruar 2026: 1.123 kW, Vorjahr 1.320 kWMärz 2026: 738 kW, Vorjahr 889 kWApril 2026: 434 kW, Vorjahr 190 kWMai 2026: 599 kW, Vorjahr 1.252 kWJuni 2026: 2.161 kW, Vorjahr 462 kWJuli 2026: 780 kW, Vorjahr 939 kWAugust 2026: 4.430 kW, Vorjahr 814 kWSeptember 2026: 435 kW, Vorjahr 1.643 kWOktober 2026: 147 kW, Vorjahr 1.157 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
02039November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 39 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.707 2 MW -8 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.675 19,9 MW +2 %
Gewerbe
>30 kWp
117 16 MW +39 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 3.535 38,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Stuttgart zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Stuttgart, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Stuttgart 2.371 Speicher mit zusammen 20,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +21 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+15 %
Anlagen
1.517
Kapazität
7,6 MWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+21 %
Anlagen
802
Kapazität
11,4 MWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-29 %
Anlagen
24
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
48 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
2.371
Kapazität
20,5 MWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Stuttgart im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Stuttgart 0,29 kW
Ø Stuttgart 0,29 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Stuttgart hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Stuttgart auf?

Mit einer Speicherquote von 47 % gehört Stuttgart zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 8.449 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

179,9 MW Solarleistung aus 17.999 Anlagen – Stuttgart hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Baden-Württemberg gegeben.

Einordnung

Stuttgart liegt im Bundesland Baden-Württemberg. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

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Solaranlage planen in Stuttgart: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

10,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

47 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

3.535 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Stuttgart ist eine Großstadt; den Bestand prägen Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. 58 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,0 kWp. 7.003 Balkonkraftwerke sind registriert, 1.707 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 47 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 63 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (3.535 Anlagen, 38,3 MW) gehört Stuttgart zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Baden-Württembergs. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit plus 14 % weitgehend stabil.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Stuttgart?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Stuttgart — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Stuttgart gibt es laut solarzubau.de aktuell 17.999 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 179,9 MW. Das entspricht 0,29 kW pro Einwohner.
8.449 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Stuttgart [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-stuttgart/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Stuttgart installiert?

In Stuttgart sind 179,9 MW PV-Leistung in 17.999 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 612.663 Einwohner entspricht der Bestand 0,29 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Stuttgart im Vergleich da?

Mit 0,29 kW pro Einwohner liegt Stuttgart unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Stuttgart?

In Stuttgart sind 8.449 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Stuttgart liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Stuttgart?

In den letzten 12 Monaten wurden in Stuttgart 38,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 3.535 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 63 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 21 Prozent – rund 21 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Stuttgart üblich?

Eine typische Dachanlage in Stuttgart hat 10,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 10.352 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 58 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Großstadt wie Stuttgart stehen dahinter überwiegend Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 39 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 7.003 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Ist Stuttgart eine kreisfreie Stadt?

Stuttgart ist eine kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Baden-Württemberg und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Stuttgart?

In Stuttgart entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1.675 neuen Anlagen und 19,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 117 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Stuttgart?

In Stuttgart wurden in den letzten 12 Monaten 1.707 Balkonkraftwerke registriert (2 MW). Das sind -8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Stuttgart?

In Stuttgart wurden in den letzten 12 Monaten 3.535 neue Solaranlagen mit insgesamt 38,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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