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18 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Stuttgart

Photovoltaik in Stuttgart

82 % unter Bundesdurchschnitt

17.549 Anlagen mit 171,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Stuttgart, kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 171,7 MW, verteilt auf 17.549 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 612.663 Einwohner sind das 0,28 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Stuttgart liegt damit 82 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 35,7 MW, das entspricht etwa 21 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 46 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,8 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,28

kW
▼ -82 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,0

%

8.072 Speicher bei 17.549 Anlagen

Installiert

171,7 MW

Zubau 12 Mon.

35,7 MW

+21 %

Solaranlagen

17.549

Einwohner

612.663

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Stuttgart?

Segmentierter PV-Zubau in Stuttgart — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Stuttgart verschiebt sich: Gewerbe legt um 24 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+24 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -5 %
  • Heimsegment▲ +3 %
  • Gewerbe▲ +24 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Stuttgart: 35.680 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0138275September 2025: 170 kW, Vorjahr 168 kWOktober 2025: 145 kW, Vorjahr 138 kWNovember 2025: 123 kW, Vorjahr 131 kWDezember 2025: 160 kW, Vorjahr 124 kWJanuar 2026: 90 kW, Vorjahr 111 kWFebruar 2026: 116 kW, Vorjahr 113 kWMärz 2026: 222 kW, Vorjahr 204 kWApril 2026: 275 kW, Vorjahr 239 kWMai 2026: 214 kW, Vorjahr 233 kWJuni 2026: 174 kW, Vorjahr 221 kWJuli 2026: 235 kW, Vorjahr 273 kWAugust 2026: 138 kW, Vorjahr 219 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
01k2kSeptember 2025: 1.395 kW, Vorjahr 1.434 kWOktober 2025: 2.059 kW, Vorjahr 1.888 kWNovember 2025: 2.154 kW, Vorjahr 1.963 kWDezember 2025: 1.732 kW, Vorjahr 1.372 kWJanuar 2026: 1.550 kW, Vorjahr 2.373 kWFebruar 2026: 1.512 kW, Vorjahr 1.524 kWMärz 2026: 1.696 kW, Vorjahr 1.326 kWApril 2026: 1.362 kW, Vorjahr 1.150 kWMai 2026: 1.689 kW, Vorjahr 1.646 kWJuni 2026: 2.097 kW, Vorjahr 1.315 kWJuli 2026: 2.009 kW, Vorjahr 2.215 kWAugust 2026: 752 kW, Vorjahr 1.158 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
09732kSeptember 2025: 1.643 kW, Vorjahr 598 kWOktober 2025: 1.157 kW, Vorjahr 1.252 kWNovember 2025: 1.599 kW, Vorjahr 892 kWDezember 2025: 1.608 kW, Vorjahr 767 kWJanuar 2026: 1.945 kW, Vorjahr 1.176 kWFebruar 2026: 1.092 kW, Vorjahr 1.320 kWMärz 2026: 738 kW, Vorjahr 893 kWApril 2026: 434 kW, Vorjahr 190 kWMai 2026: 599 kW, Vorjahr 1.572 kWJuni 2026: 1.925 kW, Vorjahr 462 kWJuli 2026: 800 kW, Vorjahr 939 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 814 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
02039September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 39 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.785 2,1 MW -5 %
Heimsegment
2–30 kWp
1.686 20 MW +3 %
Gewerbe
>30 kWp
128 13,5 MW +24 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 3.616 35,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Stuttgart zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Stuttgart, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Stuttgart 2.333 Speicher mit zusammen 20 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +22 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+15 %
Anlagen
1.507
Kapazität
7,6 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+22 %
Anlagen
788
Kapazität
11,1 MWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-22 %
Anlagen
27
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
47,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
2.333
Kapazität
20 MWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Stuttgart im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Stuttgart 0,28 kW
Ø Stuttgart 0,28 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Stuttgart hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Stuttgart auf?

Mit einer Speicherquote von 46 % gehört Stuttgart zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 8.072 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

171,7 MW Solarleistung aus 17.549 Anlagen – Stuttgart hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Baden-Württemberg gegeben.

Einordnung

Stuttgart liegt im Bundesland Baden-Württemberg. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Stuttgart?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Stuttgart — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Stuttgart gibt es laut solarzubau.de aktuell 17.549 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 171,7 MW. Das entspricht 0,28 kW pro Einwohner.
8.072 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Stuttgart [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-stuttgart/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Stuttgart installiert?

In Stuttgart sind 171,7 MW PV-Leistung in 17.549 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 612.663 Einwohner entspricht der Bestand 0,28 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Stuttgart im Vergleich da?

Mit 0,28 kW pro Einwohner liegt Stuttgart unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Stuttgart?

In Stuttgart sind 8.072 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Stuttgart?

In den letzten 12 Monaten wurden in Stuttgart 35,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 3.616 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 21 Prozent – rund 21 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Stuttgart eine kreisfreie Stadt?

Stuttgart ist eine kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Baden-Württemberg und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Stuttgart?

In Stuttgart entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 1.686 neuen Anlagen und 20 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 128 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Stuttgart?

In Stuttgart wurden in den letzten 12 Monaten 1.785 Balkonkraftwerke registriert (2,1 MW). Das sind -5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Stuttgart?

In Stuttgart wurden in den letzten 12 Monaten 3.616 neue Solaranlagen mit insgesamt 35,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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