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77 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Niedersachsen · Diepholz

Photovoltaik in Stuhr

Solaranlagen
3.394 Anlagen
Installierte Leistung
40,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,21 kW pro Kopf

23 % unter Bundesdurchschnitt

3.394 Anlagen mit 40,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Stuhr?

Stuhr, Landkreis Diepholz in Niedersachsen kommt mit Stand 2026-10-27 auf 3.394 Solaranlagen und 40,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 33.913 Einwohner sind das 1,21 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Stuhr liegt damit 23 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 44 Regionen in diesem Umfeld belegt Stuhr damit Platz 42 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 5,3 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 53 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,21

kW
▼ -23 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,5

%

1.815 Speicher bei 3.394 Anlagen

Installiert

40,9 MW

Zubau 12 Mon.

5,3 MW

+13 %

Solaranlagen

3.394

Einwohner

33.913

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Stuhr?

Segmentierter PV-Zubau in Stuhr — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Stuhr trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+1 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -1 %
  • Heimsegment▲ +1 %
  • Gewerbe▼ -36 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Stuhr: 5.316 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03059November 2025: 31 kW, Vorjahr 13 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 14 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 20 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 11 kWMärz 2026: 48 kW, Vorjahr 40 kWApril 2026: 59 kW, Vorjahr 45 kWMai 2026: 50 kW, Vorjahr 41 kWJuni 2026: 21 kW, Vorjahr 51 kWJuli 2026: 37 kW, Vorjahr 28 kWAugust 2026: 32 kW, Vorjahr 37 kWSeptember 2026: 35 kW, Vorjahr 29 kWOktober 2026: 17 kW, Vorjahr 23 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0244488November 2025: 166 kW, Vorjahr 309 kWDezember 2025: 120 kW, Vorjahr 290 kWJanuar 2026: 200 kW, Vorjahr 339 kWFebruar 2026: 116 kW, Vorjahr 280 kWMärz 2026: 359 kW, Vorjahr 278 kWApril 2026: 375 kW, Vorjahr 342 kWMai 2026: 267 kW, Vorjahr 234 kWJuni 2026: 371 kW, Vorjahr 203 kWJuli 2026: 488 kW, Vorjahr 273 kWAugust 2026: 372 kW, Vorjahr 206 kWSeptember 2026: 291 kW, Vorjahr 262 kWOktober 2026: 212 kW, Vorjahr 285 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0390780November 2025: 0 kW, Vorjahr 505 kWDezember 2025: 60 kW, Vorjahr 249 kWJanuar 2026: 780 kW, Vorjahr 353 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWMärz 2026: 402 kWApril 2026: 53 kWMai 2026: 80 kW, Vorjahr 578 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 343 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 255 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 215 kW, Vorjahr 87 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
0265529November 2025: 0 kW, Vorjahr 529 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
247 349 kW -1 %
Heimsegment
2–30 kWp
297 3,3 MW +1 %
Gewerbe
>30 kWp
10 1,6 MW -36 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 558 5,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Stuhr zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Stuhr, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Stuhr 464 Speicher mit zusammen 4,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +27 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+27 %
Anlagen
320
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+11 %
Anlagen
132
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
7
Kapazität
535 kWh
Ø/Anlage
76,4 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
464
Kapazität
4,2 MWh
Ø/Anlage
9,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Stuhr im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Stuhr 1,21 kW
Ø Diepholz 2,28 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Stuhr hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Stuhr auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 53 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.815 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Stuhr setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Stuhr zählt bislang 3.394 Solaranlagen mit 40,9 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Stuhr rangiert auf Platz 42 von 44 im Landkreis Diepholz – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Diepholz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Stuhr: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

12,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

53 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

558 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Mittelstadt wie Stuhr prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen die Dachlandschaft: 64 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,5 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 40 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Mit einer Speicherquote von 53 % liegt Stuhr weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

157 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Stuhr baut langsamer aus als der Bund (25 % darunter) und liegt unter dem Tempo Niedersachsens; 558 Anlagen mit 5,3 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 21 % zurückgegangen.

In Niedersachsen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, seit 2025 auch für Wohngebäude und Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahlen gehören zu Stuhr?

2775528816

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Stuhr — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Stuhr gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.394 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 40,9 MW. Das entspricht 1,21 kW pro Einwohner.
1.815 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Stuhr [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-stuhr/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Stuhr installiert?

In Stuhr sind 40,9 MW PV-Leistung in 3.394 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 42 von 44 im Landkreis Diepholz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 33.913 Einwohner entspricht der Bestand 1,21 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Stuhr im Vergleich da?

Mit 1,21 kW pro Einwohner liegt Stuhr unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Diepholz belegt Stuhr Platz 42 von 44. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Stuhr?

In Stuhr sind 1.815 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,5 % bezogen auf die Solaranlagen. In Stuhr ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 13 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Stuhr?

In den letzten 12 Monaten wurden in Stuhr 5,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 558 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 157 Watt in zwölf Monaten, rund 25 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Niedersachsen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Stuhr üblich?

Eine typische Dachanlage in Stuhr hat 10,5 kWp; das ist der Durchschnitt der 2.157 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 64 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Stuhr stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 40 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 1.110 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Stuhr?

Stuhr liegt im Landkreis Diepholz im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Diepholz gibt es insgesamt 44 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Stuhr?

In Stuhr entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 297 neuen Anlagen und 3,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 10 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Stuhr?

In Stuhr wurden in den letzten 12 Monaten 247 Balkonkraftwerke registriert (349 kW). Das sind -1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Stuhr?

In Stuhr wurden in den letzten 12 Monaten 558 neue Solaranlagen mit insgesamt 5,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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