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78 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Niedersachsen · Region Hannover

Photovoltaik in Barsinghausen

22 % unter Bundesdurchschnitt

3.046 Anlagen mit 40,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Barsinghausen, Landkreis Region Hannover (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 3.046 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 40,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 33.941 Einwohner sind das 1,19 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Barsinghausen liegt damit 22 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 21 Regionen in diesem Umfeld belegt Barsinghausen damit Platz 5 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 6,2 MW, das entspricht etwa 15 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 51 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,19

kW
▼ -22 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,3

%

1.562 Speicher bei 3.046 Anlagen

Installiert

40,5 MW

Zubau 12 Mon.

6,2 MW

+15 %

Solaranlagen

3.046

Einwohner

33.941

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Barsinghausen?

Segmentierter PV-Zubau in Barsinghausen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Barsinghausen wächst das Gewerbe-Segment am stärksten (+425 % vs. Vorjahr). Gewerbe bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+425 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -10 %
  • Heimsegment▼ -38 %
  • Gewerbe▲ +425 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Barsinghausen: 6.207 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02958September 2025: 29 kW, Vorjahr 28 kWOktober 2025: 23 kW, Vorjahr 22 kWNovember 2025: 34 kW, Vorjahr 21 kWDezember 2025: 17 kW, Vorjahr 10 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 19 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 26 kW, Vorjahr 34 kWApril 2026: 43 kW, Vorjahr 42 kWMai 2026: 32 kW, Vorjahr 47 kWJuni 2026: 47 kW, Vorjahr 36 kWJuli 2026: 39 kW, Vorjahr 58 kWAugust 2026: 30 kW, Vorjahr 47 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
05861kSeptember 2025: 247 kW, Vorjahr 273 kWOktober 2025: 190 kW, Vorjahr 159 kWNovember 2025: 227 kW, Vorjahr 1.171 kWDezember 2025: 124 kW, Vorjahr 286 kWJanuar 2026: 107 kW, Vorjahr 225 kWFebruar 2026: 208 kW, Vorjahr 713 kWMärz 2026: 91 kW, Vorjahr 158 kWApril 2026: 192 kW, Vorjahr 181 kWMai 2026: 295 kW, Vorjahr 155 kWJuni 2026: 284 kW, Vorjahr 249 kWJuli 2026: 328 kW, Vorjahr 192 kWAugust 2026: 154 kW, Vorjahr 167 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k3kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 61 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 64 kWDezember 2025: 145 kW, Vorjahr 375 kWJanuar 2026: 161 kW, Vorjahr 143 kWFebruar 2026: 199 kW, Vorjahr 70 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 2.854 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
243 335 kW -10 %
Heimsegment
2–30 kWp
214 2,4 MW -38 %
Gewerbe
>30 kWp
8 3,4 MW +425 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 469 6,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Barsinghausen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Barsinghausen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Barsinghausen 358 Speicher mit zusammen 3,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +19 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+5 %
Anlagen
240
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+19 %
Anlagen
111
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
5
Kapazität
327 kWh
Ø/Anlage
65,4 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
358
Kapazität
3,1 MWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Barsinghausen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Barsinghausen 1,19 kW
Ø Region Hannover 0,62 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Barsinghausen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Barsinghausen auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 51 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.562 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Barsinghausen setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 1,19 kW pro Kopf liegt Barsinghausen noch unter dem Bundesschnitt. 3.046 Anlagen und 40,5 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Barsinghausen rangiert auf Platz 5 von 21 Region Hannover – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden Region Hannover

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Welche Postleitzahl gehört zu Barsinghausen?

30890

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Barsinghausen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Barsinghausen gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.046 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 40,5 MW. Das entspricht 1,19 kW pro Einwohner.
1.562 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Barsinghausen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-barsinghausen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Barsinghausen installiert?

In Barsinghausen sind 40,5 MW PV-Leistung in 3.046 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 21 Region Hannover. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 33.941 Einwohner entspricht der Bestand 1,19 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Barsinghausen im Vergleich da?

Mit 1,19 kW pro Einwohner liegt Barsinghausen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb Region Hannover belegt Barsinghausen Platz 5 von 21. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Barsinghausen?

In Barsinghausen sind 1.562 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Barsinghausen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Barsinghausen 6,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 469 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 15 Prozent – rund 15 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Barsinghausen?

Barsinghausen liegt Region Hannover im Bundesland Niedersachsen. Region Hannover gibt es insgesamt 21 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Barsinghausen?

In Barsinghausen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 8 neuen Anlagen und 3,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 214 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Barsinghausen?

In Barsinghausen wurden in den letzten 12 Monaten 243 Balkonkraftwerke registriert (335 kW). Das sind -10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Barsinghausen?

In Barsinghausen wurden in den letzten 12 Monaten 469 neue Solaranlagen mit insgesamt 6,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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